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    <title>sparrenblog.de : Rubrik:Zehn Fragen</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>mischa_verollet</dc:publisher>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-27T12:32:36Z</dc:date>
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    <title>sparrenblog.de</title>
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    <title>Intim mit Sitzen 73</title>
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    <description>&lt;b&gt;Heute Abend ab 20 Uhr, gibt es ein Stelldichein mit einer von Bielefelds beliebtesten Lesebühnen (wenn nicht sogar DER beliebtesten Lesebühne). Volker Backes, Stefanie Schröder und Sacha Brohm lesen als &quot;&lt;a href=&quot;http://www.sitzen73.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Sitzen 73&lt;/a&gt;&quot; selbstverfasste Texte im Café Schlösschen am Niederwall. Das ist Grund genug, sie einmal geschlossen (Sacha war &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/3022250/&quot;&gt;dunnemals&lt;/a&gt; bereits gesondert dran) für unsere Rubrik &quot;Zehn Fragen&quot; zu interviewen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
1. Frage: Ihr nehmt für Eure Veranstaltungen im Schlösschen keinen Eintritt, nicht wahr? Für dieses Supporting hier würde ich doch bestimmt umsonst hineinkommen, wenn man welchen verlangte, oder? Würde mich zumindest mit ein wenig Genugtuung erfüllen, wenns so wäre...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Steffi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Also natürlich sind wir käuflich, aber ein bisschen Promo im Sparrenblog  ich bin mir nicht sicher, ob das ausreichen würde. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Volker&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Selbstverständlich reicht das. Der Motor aller Independent-Kultur ist doch Solidarität, oder habe ich da etwas falsch verstanden?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sacha&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ich bin ziemlich geldgeil. Bei mir käme niemand umsonst rein. Also auf Lesungen. Wir kommen ja auch nicht umsonst in den Bunker, wenn ihr Wettlesen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Na, ich sehe schon: Die Mehrheit würde mich [gottseidank nur in der Möglichkeitsform *g*] in den sauren Apfel beißen lassen.&lt;br /&gt;
2. Inzwischen gibt es in Bielefeld allerhand Leseveranstaltungen, die sprießen wie Pilze aus dem Boden in die Kneipen. Die bestbesuchten scheinen aber zum Einen der Poetry Slam im Bunker zu sein, zum Anderen jede Lesung von Sitzen 73. Das Schlösschen platzt jedes Mal aus allen Nähten, wenns drinnen stattfindet. Das macht bestimmt ein bisschen stolz, oder?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.sitzen73.de/Bilder/2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; hspace=&quot;10&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Steffi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Nicht nur drinnen, auch draußen. Die könnten ihren Biergarten bis zum Bunker verlängern :-D Ich persönlich bin da übrigens wie alle Frauen: Ich werde gerne geliebt!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Volker&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Es macht mich natürlich auch stolz und ein bisschen verlegen. Es ist eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit und andererseits auch Ansporn, immer weiter zu machen. Ich wäre zum Beispiel gerne so beliebt wie, na sagen wir mal, Pink. Oder Morrissey. Der zieht sich wenigstens ordentlich an.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sacha&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ich finde das super. Ich mag es, gemocht zu werden. Da bin ich ganz Frau geblieben. So sind wir Menschen. Auch wenn es nicht jeder zugibt. Und wenn Leute zu uns kommen, weil sie einen gut finden, dann bin ich stolz darauf, dass die unter anderem auch wegen meinem Geschreibsel kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Stellen sich ab und an schon Starallüren bei Euch ein? Wenn ja, erzählt doch mal aus dem Nähkästchen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Steffi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Nein, ich bin ein ganz normaler Mensch geblieben. Es ist nur natürlich, dass man zwischendurch auch mal ein Interview absagen muss oder nicht für jedes Foto in jedem Blättchen zur Verfügung steht. Ich muss allerdings jetzt etwas zur Eile mahnen, mein Chauffeur hat keinen Parkplatz gefunden und ich möchte der Stadt nicht mein sauer verdientes Geld in Form eines Knöllchens in den Rachen werfen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Volker&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ich werde hin und wieder von Menschen gegrüßt, bei denen ich mir nicht sicher bin, woher ich sie kenne. Das liegt mitunter an meiner Zerstreutheit. Wenn ich einen guten Tag habe, traue ich mich nachzufragen, aber manchmal eben auch nicht. Ich höre dann Leute hinter meinem Rücken tuscheln, dass ich mir die vier oder fünf Gesichter, die zu meinen Lesungen kommen, ja wohl auch einprägen könnte. Das finde ich sehr traurig.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sacha&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ich bin immer locker und offen. Mir geht es aber ähnlich wie Volker. Ich habe ein absolut schlechtes Gedächtnis was Lesungspublikum angeht. Aber das sind ja keine Allüren, das sind eher Anzeichen dafür, dass was im Kopf nicht stimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. Im Laufe der letzten Zeit habe ich so mitbekommen  u.a. durch &lt;a href=&quot;http://brohm.twoday.net/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Sachas Blog&lt;/a&gt; - , dass Ihr dazu übergegangen seid, Sitzen 73 ins Auswärtige zu exportieren. Da war zum Beispiel mal eine Lesung in Hameln. Oder künftig soll irgendetwas regelmäßiges in Gütersloh passieren. Erstmal großen Respekt meinerseits. Aber mal unter uns: Habt Ihr dafür Eure Beziehungen spielen lassen oder sind die Leute von dort tatsächlich auf Euch zugekommen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Steffi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: In beiden Fällen haben uns die Verantwortlichen vorher gesehen bzw. gehört und uns sozusagen vom Fleck weg engagiert. Das ist besser als Beziehungen!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Volker&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Es gibt mehr Verzweiflung in den entlegenen Winkeln unseres schönen Landes, als man denkt. Wir bieten unsere Hilfe gerne an, wenn man uns fragt. Selbst Güterslohern.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sacha&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Was in Bielefeld klappt, das klappt auch anderswo. Die Menschen möchten lachen. Und wir machen die Leute lachen. Und anbiedern müssen wir uns nicht. Wir sind doch keine Vertreter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.sitzen73.de/Bilder/1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;10&quot; /&gt;&lt;b&gt;5. Das klingt ja außerdem schon fast wie nach einer kleinen Tour. Für derlei müsst Ihr Euch natürlich ganz gut verstehen. Oder gabs schon mal Zoff unter Euch Dreien? Und wie sah der dann aus? &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Steffi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Zoff? Nachdem wir im 2006 beim dritten Vollmond im Jahr Blutsbrüderschaft geschworen haben, ist eines sicher: Uns verbindet mehr, als ein äußerliches Band.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Volker&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Im Prinzip stimmt das, allerdings habe ich neulich das Gefühl gehabt, dass mich Sacha immer so merkwürdig anschaut. Und Steffi tuschelt ständig mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sacha&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ich glaube ja eher, dass die beiden mich raushaben möchten. Deshalb versuche ich, Volker und Stefanie gegeneinander auszuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nur zu gerne hätte ich mal einen Text gehört, in dem Du diese Phantasie auslebst, Sacha. Nur der Unterhaltung halber.&lt;br /&gt;
6. Stefanie: Wirst Du eigentlich von Deinen Freundinnen dafür beneidet, öfter mal abends von solch zwei attraktiven, zum Schönheitsideal beitragenden Männern flankiert zu werden? Und macht Dich das nicht auf der Bühne nervös?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Steffi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Weniger von meinen Freundinnen, als viel mehr von den Groupies, die vor allem Volker immer wieder Plüschbären schicken. Und klar sonne ich mich darin. Manchmal erröte ich auch, aber das sieht man bei unserer Bühnenbeleuchtung zum Glück nicht, weil der Beleuchter bei mir einen speziellen Filter verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Volker&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Der Beleuchter verwendet bei mir übrigens auch einen speziellen Filter, der besonders auf die Hüftregion fokussiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sacha&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ich habe gar keinen Beleuchter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7. Unsere Leser sind öfter an hintergründigen Fakten interessiert als man sich wünscht, haben wir festgestellt. Eure Texte können sie abends hören. Aber was läuft eigentlich vor Eurem Auftritt ab? Oder hinter der Bühne? Habt Ihr (abergläubische) Rituale? Oder pflegt Ihr Eure Groupies?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Steffi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Groupies haben vor dem Auftritt keinen Zutritt und was wir drei da machen, geht keinen was an. Ts, das wäre ja noch schöner, das hier auszuplaudern.  &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Volker&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Das Leben eines Literaten ist hart und entbehrungsreich. Vor den Lesungen verfasse ich meine Texte, da ist keine Zeit für Spaß. Und Rituale? Ich weiß nicht, ob ich es schon Ritual nennen würde, wenn ich aus Nervosität vor einem Auftritt achtmal in einer Stunde auf die Toilette rennen muss.. aber das mache ich schon von Zeit zu Zeit. Und natürlich würde ich meine Groupies pflegen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sacha&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ich versuche allen zu erklären, dass ich kein Lampenfieber habe. Das glaubt mir aber niemand. Ich verstehe nicht warum. Ich weiß doch, was passieren wird, da brauch ich ein paar Minuten vor der Lesung nicht anfangen zu zittern. Ich habe aber auch keine Prüfungsangst. Nie gehabt. Ist das ein gutes Zeichen? Oder bin ich einfach total gefühllos?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.sitzen73.de/Bilder/3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; hspace=&quot;10&quot; /&gt;&lt;b&gt;Nein, ich glaube, das spricht mehr für Routine, zumindest, was das angeht. &lt;br /&gt;
8. Bekommt Ihr schon viel Fanpost? Wenn ja, gibt es darunter auch delikate Anfragen? Details, bitte!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Steffi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Für Fanpost ist Volker zuständig. Ich bekomme nur Anfragen in Sachen Erziehung in der Pubertät.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Volker&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ich erhalte gerade sehr viel Post von einem Niederländer. Da ich allerdings die bilateralen Beziehungen nicht belasten möchte, ziehe ich es vor, zu diesem Thema zu schweigen. Und für delikate Anfragen haben wir ja Sacha eingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sacha&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ich bekomme nie Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;9. Ihr bietet ja auch an, &lt;a href=&quot;http://www.kuechenlesung.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Euch für Küchenlesungen zu buchen&lt;/a&gt;. Wird das überhaupt oft in Anspruch genommen? Also, ich hätte das wahrscheinlich auch schon einmal in Erwägung gezogen, wenn ich nicht überall dort, wo ich gerade wohne, eine viel zu kleine Küche für derlei Veranstaltungen zur Verfügung hätte.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Steffi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ha, die Ausrede lassen wir nicht gelten, Herr Ridder. Da lesen Sie doch mal das Kleingedruckte: Wir lesen, wo Sie wollen. Also zur Not auch in der Waschküche. Und ja, die Leute stehen drauf. Und wir auch. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Volker&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Auch wenn es eng wird, kann es ja gemütlich sein. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sacha&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Küchenlesungen sind die perfekte Unterhaltung in einem Raum, den jede Wohnung hat. Sollte jeder mal ausprobieren. Wir sind aber auch so unglaublich charmant. Das ist fast nicht zum Aushalten. Manchmal müssen wir uns gegenseitig darauf aufmerksam machen, dass wir nicht zu charmant werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aha. Gut, ich werd&apos; Mischa beizeiten mal darauf ansprechen. Aber dann muss Sacha - fürchte ich - auf der Herdplatte sitzen... &lt;br /&gt;
10. Wie gehts jetzt weiter mit Sitzen73? In Bielefeld seid Ihr bereits regelmäßig zu sehen und zu hören, in Gütersloh evtl. demnächst auch, der WDR hat Euch auch schon in der Küche gezeigt. Habt Ihr noch irgendwelche größenwahnsinnigen Projekte oder Ideen für die Zukunft, die uns den Atem verschlagen werden?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Steffi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Das mit dem WDR und der Küche  ist das ein Seitenhieb? Der gebührt dann aber eher Michael Thamm, als uns Ich persönlich träume ja davon, bei Zimmerfrei eingeladen zu werden. Falls also jemand da Beziehungen hat (siehe auch Frage 4)&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Volker&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Ich gehe im Dezember mit Jens Kirschneck neun Tage auf Lesereise. Ob ich danach noch für Projekte zu gebrauchen bin, wird sich rausstellen müssen. Am 23.12. wird Sitzen 73 im Lichtwerk-Kino eine Weihnachtslesung geben. Mit Gästen. Lohnt sich bestimmt. Ich selbst werde auch hingehen, denke ich. Ansonsten würde ich vielleicht gerne einmal einen Tag lang bei einem Zerspannungsmechaniker hospitieren. Oder auf einer Bohrinsel.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sacha&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: Projekte sind so Jahrtausendwende. Darauf möchte ich nicht antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So, ich denke, es ist erstmal gut. Und das mit dem WDR war allerdings nicht als Seitenhieb zu verstehen. Wir sehen uns dann ja heute Abend.&lt;br /&gt;
Wie gesagt: 20 Uhr, Café Schlösschen am Niederwall. Eintritt frei.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Zehn+Fragen&quot;&gt;Zehn Fragen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-27T05:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/3676147/">
    <title>Können Pädophile nix dafür?</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/3676147/</link>
    <description>&lt;b&gt;Am 6. Mai kommt es zwischen Ségo und Sarko zur &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.focus.de/politik/ausland/frankreich_aid_54251.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stichwahl&lt;/a&gt;. Vor einigen Wochen sorgte Sarkozy mit der Aussage für Empörung, er halte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophil&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pädophilie&lt;/a&gt; für angeboren, für eine Krankheit, die nicht heilbar ist. Aber was sagt die Psychologin zu diesem diffizilen Thema? Ich habe eine Bielefelder Bloggerin, die Psychologie mit dem Ziel Sexualtherapeutik studiert, nach ihrer Meinung gefragt und ihr &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Zehn+Fragen&quot;&gt;zehn Fragen&lt;/a&gt; gestellt. Denn: Ich hatte bis dato eine vorgefertigte Meinung zum Thema Pädophilie, die ich durchaus für die Richtige hielt. Aber &lt;a href=&quot;http://www.wirres.net&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ix&lt;/a&gt; meinte letztens, er wolle mehr &lt;a href=&quot;http://wirres.net/article/articleview/4374/1/6/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;zweifel, ironie, brüche, neugier, ahnungslosigkeit, distanz&quot;&lt;/a&gt; in deutschen Blogs lesen. Bitteschön. Zehn neugierige, ahnungslose und zweifelnde Fragen im  E-Mail-Interview:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;1) Sarkozy &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=2835332%26sap=2%26_pid=6506600&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;behauptete jüngst&lt;/a&gt;, Pädophilie sei angeboren, eine genetische Vorherbestimmung. Wissenschaftlich ist das allerdings nicht abschließend geklärt. Wie beurteilst du seine Aussage?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherigen Studienergebnisse deuten darauf hin, dass es zumindest keine spezifische genetische Komponente gibt, die als ursächlich für Pädophilie angesehen wird. Diskutiert wird eine eher unspezifische genetische Komponente, die solche Menschen für eine sexuell abweichende Entwicklung empfindlich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt die genetischen Einflüsse lösen nicht automatisch eine Pädophilie (oder einen sexuellen Sadismus, Fetischismus etc) aus, denn ob diese Menschen sich abweichend entwickeln hängt ganz entscheidend auch von Umweltfaktoren ab. Umstände die negativen Einfluss haben und somit dafür sorgen können, dass aus einer erhöhten Empfindlichkeit tatsächlich eine sexuelle Abweichung wird, sind zum Beispiel Vernachlässigung und Misshandlungen in der eigenen Kindheit; und auch selbst erlebtem Missbrauch wird von einigen Forschern ein starker Einfluss zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Vorherbestimmung kann also nicht gesprochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;2) Spinnt man Sarkozys Argumentation weiter, müsste man ja glatt davon ausgehen, dass Pädophile nichts für ihre Taten können. Ein Fall von verminderter Schuldfähigkeit also?&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne das Vorliegen eines angeborenen Defekts als Ursache der Pädophilie, ist es möglich bei Pädophilie auf verminderte Schuldfähigkeit zu erkennen. Hierfür gibt es in dem entsprechenden Paragraphen den Begriff der schweren anderen seelischen Abartigkeit, bei dem zur Bestimmung der Schuldfähigkeit nicht gefragt wird, ob eine körperliche Ursache dem strafbaren Verhalten zugrunde liegt, sondern ob die Persönlichkeitsentwicklung des Täters so abweichend ist, dass der Täter bei der Begehung der Tat gar nicht anders handeln konnte, weil er zum Beispiel notwendige soziale Kompetenzen vielleicht nie erlernt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;3) Das macht es für Angehörige des Opfers nicht leichter oder besser. Was würdest du den Eltern des Opfers eines Sexualverbrechens sagen: &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.focus.de/panorama/welt/getoetete-kinder_nid_45270.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Warum musste ihr Kind sterben&lt;/a&gt;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube für die Eltern ist es wenig tröstlich zu wissen, welche Störung der Täter hatte, der ihr Kind getötet hat. Insofern weiß ich da auch keine gute allgemein gültige Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich aber wie du mit dieser Frage in einem Interview zu Pädophilie, setzen auch die meisten anderen Menschen Pädophilie mit Gewalt dem Kind gegenüber gleich. Dies ist aber nicht zutreffend. Die meisten Pädophilen haben neben einem sexuellen Interesse, das oft nicht einmal den Geschlechtsverkehr mit einschließt, den Wunsch eine Beziehung zu dem Kind aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tötung zum Lustgewinn ist kein Merkmal einer Pädophilie, sondern einer schweren Form des sexuellen Sadismus.  Das beantwortet zwar nicht die Frage, finde ich aber in dem Zusammenhang wichtig zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;4) Kann man Pädophile wirklich therapieren?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pädophile, die ausschließlich Kinder präferieren, werden ihre Präferenz aufgrund einer Therapie nicht ändern: Genau so wenig wie wir uns vorstellen können, plötzlich ein anderes Geschlecht anziehend zu finden, können Pädophile sich plötzlich für Erwachsene begeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist deshalb das Training eines verantwortungsvollen Umgangs mit ihrer Krankheit, so dass erste Übergriffe oder Rückfälle verhindert werden. Zum Beispiel indem der Täter risikoreiche Situationen vermeidet und Strategien entwickelt, die ihn in Stresssituationen ablenken, so dass es nicht zum Missbrauch kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;5) Warum ist dann die Rückfallquote so hoch? Und wie kann es sein, dass wie im Falle des Mitja-Mörders jemand mehrfach die Chance bekommt, seiner perversen Neigung nachzugehen und dann auch noch &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.focus.de/panorama/welt/fall-mitja_nid_45467.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;an einer Schule arbeiten darf&lt;/a&gt;? An welcher Stelle wurde hier versagt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Therapieprogramme angewendet, die ein so genanntes Rückfallmodul enthalten, in dem Kompetenzen erlernt werden, wie ich sie zuvor schon kurz beschrieben habe (Risikosituationen vermeiden, adäquatere Problemlösestrategien anwenden etc.) liegt die Rückfallquote noch bei 8,1%, das heißt über 90% der Täter werden nicht mehr rückfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden viele sagen: Jeder Rückfall ist einer zuviel, aber dabei ist es immer wichtig zu sehen, dass bei 100 Tätern 92 Personen, die nicht mehr rückfällig werden würden, im Vollzug bleiben müssten, damit 8 Rückfälle verhindert werden können. Das ist meiner Ansicht nach nicht zu tolerieren, da wir in einem Rechtsstaat leben, in dem man Menschen, deren Risiko als sehr gering eingestuft wird, nicht aufgrund des Risikos, das von einem Bruchteil dieser Gruppe weiter ausgeht, festhalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mitja-Mörder hat in der Vergangenheit nur begrenzte Haftstrafen bekommen. Inwiefern während der Haft eine Therapie durchgeführt wurde kann ich nicht sagen. Generell bekommt aber nur ein Teil der Straftäter im Gefängnis die Gelegenheit an der so genannten Sozialtherapie teilzunehmen, so dass viele nach ihrer Haftzeit entlassen werden, ohne etwas dazu gelernt zu haben und demnach in dieselben Verhaltensmuster wie vor der Haft verfallen. Das sehe schätze auch ich als sehr problematisch ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;6) Man hat in Deutschland zuweilen das Gefühl, dass der Täterschutz über den des Opfers gestellt wird. Teilst du diese Einschätzung?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, da bin ich anderer Ansicht. Denn die Beschäftigung mit Tätern ist der wirksamste Opferschutz: Da wir in einem Rechtsstaat leben, kann man, wie ich oben bereits anmerkte, jemanden der ein Kind missbraucht hat (den seltenen Fall der Tötung jetzt mal ausgenommen) eben nicht ohne besondere Begründung ewig wegsperren. Und wenn während einer Haft nichts passiert, dem Täter also keine neuen Kompetenzen an die Hand gegeben werden, wie er mit seinen Wünschen sozial adäquat umgehen kann, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass er in Freiheit wieder in die gleichen Verhaltensmuster zurückfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem muss man immer auch auf die Biographie dieser Täter schauen. Oft steht eine harte Kindheit und Jugend vor den ersten sexuellen Übergriffen. Und ich denke, man kann nicht heute missbrauchte, misshandelte und vernachlässigte Kinder bemitleiden und die Sexualstraftäter, die aus diesen dann in einigen Fällen werden als Monster etc beschimpfen und lediglich wegsperren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der emotionale Wunsch, den Täter lediglich zu bestrafen und ihm deshalb eine Therapie zu verweigern hilft niemandem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;7) Meine subjektive und emotionale Meinung: Bezogen auf den Mitja-Fall als Beispiel gehören die Verantwortlichen, die ihn nach mehrfacher Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs als geheilt entließen  Psychologen wie Richter  wegen fahrlässiger Tötung belangt!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem was ich bisher gelesen habe, hat der Mörder von Mitja wiederholt zeitlich begrenzte Gefängnisstrafen bekommen, es bestand also gar keine Veranlassung, über eventuelle Heilung zu entscheiden. Wenn lediglich weggeschlossen wird, beinhaltet das eben nicht, dass der Täter Einsicht zeigen muss, bevor er wieder entlassen wird, er muss lediglich seine Zeit absitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn Uwe K. im Maßregelvollzug gewesen wäre, hätte eine entsprechende Begutachtung stattfinden müssen und er hätte nur auf richterlichen Beschluss hin entlassen werden können. Eine Entlassung erfolgt demnach dann, wenn nach §67d zu erwarten ist, dass der Untergebrachte außerhalb des Maßregelvollzugs keine rechtswidrigen Taten mehr begehen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;8) &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20220/1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Laut Telepolis&lt;/a&gt; leiden viele pädophile Männer unter ihrer sexuellen Neigung, u.a. auch, weil sie die öffentliche Meinung darüber selber teilen. Allerdings ist die Behandlung partnerschaftlicher und sexueller Störungen explizit von der Kostenübernahme der Kassen ausgeschlossen, zudem trauen sich manche gar nicht, nach Hilfe zu fragen. Ein Fehler, da hier durchaus ein Prophylaxe-Ansatz zu finden wäre. Wie kann man diesen Männern helfen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich sehe hier ein Problem und das besonders in dem Bild von Pädophilen in der Bevölkerung. Solange Pädophilie derart geächtet wird, finden sich nur wenige potentielle Träger von Projekten zur Missbrauchsprävention und werden sich auch nur wenige Männer trauen, entsprechende Angebote aufzusuchen, da sie bei Entdeckung der gesellschaftliche Ruin erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung der Bevölkerung gegenüber Pädophilen, die gegen ihre Neigung ankämpfen, muss sich also verändern, damit solche Projekte auch in der restlichen Bevölkerung Zuspruch finden und den Betroffenen so die Teilnahme erleichtert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde, wer auf das Ausleben seiner Sexualität komplett verzichtet, um die potentiellen Opfer nicht zu schädigen und sich dafür Hilfe sucht, verdient Anerkennung und keine gesellschaftliche Ausgrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;9) Das Gegenteil von Nicolas Sarkozy sind Daniel Cohn-Bendit und Volker Beck (Bündnis 90/Die Grüne). Ersterer erzählt in seinem Buch Der große Basar (Trikont Verlag) von seinen (fiktiven?) sexuellen Erfahrungen mit Kindern*: Manchmal kam es vor, daß die kleinen Kinder mir die Hose aufgeknöpft haben, und angefangen haben, mich zu streicheln. Wenn die Kinder darauf bestanden, hab ich sie auch gestreichelt... Volker Beck forderte 1988 allen Ernstes die Entkriminalisierung von Kindersex, wollte das Schutzalter von 14 Jahren zur Disposition stellen und eine Strafabsehensklausel einführen. Im Ernst: Mich macht so etwas wütend. Wie siehst du das? Und was sagst du jemandem, der die Schädigung eines Kindes durch sexuelle Kontakte mit einem Erwachsenen &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.paedosexualitaet.de/German/lib/Beck1988.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in Frage stellt&lt;/a&gt;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand fordert, das Schutzalter von 14 Jahren abzusenken, dann wohl in dem Licht, dass Kinder heute früher in die Pubertät kommen und bereits sehr jung schon reif wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,418064,00.html&quot;&gt;Lag das Durchschnittsalter bei deutschen Mädchen zum Zeitpunkt der ersten Periode im Jahr 1860 noch bei 16,6 Jahren, verschob sich dieses Alter in den folgenden Jahren kontinuierlich nach vorn: 1920 lag es bei 14,6 Jahren, 1950 bei 13,1 Jahren und 1980 bei 12,5 Jahren. Für 1994 konnten Wissenschaftler ein Durchschnittsalter von 12,2 Jahren ermitteln.&lt;/a&gt; Damit können Probleme im Grenzbereich entstehen, in der Form, dass ein 20jähriger vorschnell als pädophil gilt, weil er eine sexuelle Beziehung zu einer 13järigen hat. Ich glaube nicht, dass jemand sexuellen Handlungen von Erwachsenen mit zum Beispiel 8jährigen Vorschub leisten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Diskussion über Pädophilie ist demnach meiner Ansicht nach ohnehin weniger auf das Alter als auf die körperliche Reife abzustellen. Denn der überwiegende Teil der Pädophilen fühlt sich ja gerade deshalb zu Kindern hingezogen, weil diese auch körperlich auch noch wie Kinder aussehen. Meist erlischt das Interesse mit dem Eintritt in die Pubertät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen sexuellen Missbrauchs sind nicht einheitlich. Auch hier haben wiederum weitere Umweltfaktoren und die Art und Dauer des Missbrauchs einen Einfluss. Dennoch sind sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern auch ohne den Verweis auf die Folgen von Missbräuchen abzulehnen, da sie den in unserer Gesellschaft geltenden Anspruch, dass alles erlaubt ist, was in gegenseitigem Einvernehmen stattfindet, nicht erfüllen. Dies ist nicht deshalb der Fall, weil Kinder die verlangten Handlungen ablehnen, sondern weil die Einschätzung der Situation zwischen Kindern und Erwachsenen differiert. Das Kind sieht in den Handlungen nicht den gleichen sexuellen Akt wie der Erwachsene. Für es ist es möglicherweise nur ein Gefallen für zuvor erhaltene Geschenke und ein Ausnutzen dieser Zuwendung für die eigene sexuelle Befriedigung stellt eine Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung des Kindes dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;10) Mal eine dumme Frage zum Abschluss: Gibt es auch pädophile Frauen? Oder ist das ausschließlich ein Männer-Problem?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien haben ergeben, dass ungefähr bei 10 - 30% der sexuellen Missbräuche Frauen die Täterinnen sind. Von diesen erfüllen die meisten die Kriterien für Pädophilie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist allerdings von einer noch größeren Dunkelziffer auszugehen, als dies bei Männern der Fall ist, da Jungen als Opfer weiblicher Täter in weitaus selteneren Fällen den Missbrauch zu Anzeige bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Danke für das Interview!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;* Daniel Cohn-Bendit distanzierte sich später in einer Fernsehsendung zum Teil von dieser Aussage, und will sein damaliges Werk ausschließlich als Diskussionsgrundlage verstanden wissen. Ein fader Beigeschmack bleibt. Denn in Sachen Pädophilie gibt es nichts zu diskutieren. Sie ist falsch. Punkt, aus.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbei noch der Quellennachweis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Fegert (2004): Kindesmisshandlung und sexueller Missbrauch, in: Eggers, Fegert und Resch (Hrsg): Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalter, S.508-511 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt (1999): Über die Tragik pädophiler Männer, in: Zeitschrift für Sexualforschung 12, S.133-139&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiedler (2007): Störungen der Sexualpräferenz, in: Rohde und Marneros: Geschlechtsspezifische Psychiatrie und Psychotherapie, S.247-257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briken, Hill und Berner (2006): Paraphilien und Sexualdelinquenz: Neurobiologische und neurophysiologische Aspekte, in: Zeitschrift für Sexualforschung, 19, S.295-314&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiedler (2004): Sexuelle Orientierung und sexuelle Abweichung, S.414-466&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Zehn+Fragen&quot;&gt;Zehn Fragen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-01T22:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/3022250/">
    <title>Zwischen Serge Duval und Mumu Arabesk</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/3022250/</link>
    <description>&lt;b&gt;Am heutigen Mittwoch, um 20 Uhr, gibt Bielefelds beliebtester und bärtigster Hobbyschreiber eine Lesung in der Studiengalerie der Kunsthalle. Im Rahmen der Ausstellung &quot;3ZimmerKüche Bad&quot; von Christine Gernsheimer und Vera Brüggemann kommt auch Sacha Brohm für einen Abend zu Wort. Grund genug, ihn einmal in unserer Rubrik &quot;Zehn Fragen&quot; zu verhören.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &lt;i&gt;Hallo Sacha! Warum eigentlich Sacha? Ich mein, ich weiß ja, dass Du korrekt Sascha heißt, aber bei diesem Künstlernamen denken doch alle: Hey, ist das nicht ein Druckfehler?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img161.imageshack.us/img161/6079/sachakv2.jpg&quot; align=&quot;right&quot; hspace=&quot;10&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Da muss ich dich leider gleich bei der ersten Frage zurechtweisen und fragen, woher du die Information über meinen Namen hernimmst. Sacha ist tatsächlich die richtige Schreibweise. So steht es im Pass, in der Geburtsurkunde und in den Medien. Es gibt einige sehr bekannte Persönlichkeiten, die so geschrieben werden: Sacha Distel, Sacha Guitry und der Held aller Leute mit verrücktem Humor: Sacha Baron Cohen, dem Borat-Darsteller. Für einen Künstlernamen bin ich allerdings nicht der Richtige. Und Sacha Brohm als Künstlername? Da hoffe ich aber doch, dass mir was Originelleres einfallen würde. Ich schwanke zwischen Serge Duval und Mumu Arabesk. Bitte sei bei den nächsten Fragen nicht ganz so vorschnell.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;i&gt;Brrrr, Rouven, zügel dich. O.K., Du bist - oder warst - ja ein Bestandteil der Lesereihe &lt;a href=&quot;http://zirkeltraining-lesung.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Zirkeltraining&lt;/a&gt;, die ich selbst (ich gestehe es, aber das kann auch an meinem späten Zuzug nach Bielefeld liegen) leider erst kurz vor seinem Ableben kennenlernte. Zum Glück gibts ja noch &lt;a href=&quot;http://www.sitzen73.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Sitzen73&lt;/a&gt;, aber weshalb wurde das &lt;a href=&quot;http://zirkeltraining-lesung.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Zirkeltraining&lt;/a&gt; eingestampft?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sitzen73.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img163.imageshack.us/img163/2643/sitzen73xb8.gif&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;10&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das &lt;a href=&quot;http://zirkeltraining-lesung.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Zirkeltraining&lt;/a&gt; hat ja zwei Enden. Das erste Mal hat es sich aufgelöst, als wir mit den monatlichen Lesungen in der Hammer Mühle aufgehört haben, die wir drei Jahre veranstaltet haben. Es wurde halt immer schwieriger monatlich neue, qualitativ gleichbleibend hochwertige Texte zu produzieren. Und weil wir zu diesem Zeitpunkt einen sehr guten Ruf hatten, bot es sich an, dass wir aufhören. Danach haben wir nur noch die großen Sachen gemacht: die Weihnachtslesungen im Kamp und die Open-Air-Lesungen auf dem Klosterplatz. In diesem Jahr wird nun tatsächlich das allerletzte Mal zusammen gelesen und zwar am 23.12.06 im Kamp. Danach ist Schluss, weil wir mittlerweile alle andere Projekte haben. Schön ist es allerdings, dass wir nach wie vor die bekannteste und beliebteste Lesebühne Bielefelds sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &lt;i&gt;Deine Texte waren bislang für mich persönlich immer der Höhepunkt beider Lesereihen. Ganz ehrlich: Ich sinke in den Staub davor! Damit hättest Du zum Beispiel bei einem Slam die wahrscheinlich größten Chancen und würdest alle anderen Teilnehmer in den Sack stecken. Aber Du bist kein Freund des Slams, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Weshalb eigentlich nicht?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag den Wettbewerbsgedanken nicht, auch wenn immer betont wird, dass das alles eher so ein Spaßding und egal ist, wer gewinnt. Wozu gegeneinander antreten? Das ist mir zu jungsig. Wer ist der Beste, wer hat den längsten? Das finde ich langweilig, deshalb bin ich sehr gut in Lesebühnen aufgehoben. Da ist nicht so wichtig, wer den Längsten hat. Oder ob überhaupt einer vorhanden ist. Und unter Zeitdruck kann ich auch nicht lesen. Und ganz ehrlich: nur weil einer von 8 Teilnehmern gewinnt, heißt das ja noch lange nicht, dass der wirklich gut ist. Selbst unter 8 sehr, sehr, sehr schlechten Teilnehmern gibt es immer einen, der ein bisschen besser ist. (Der letzte Satz in der vorherigen Antwort widerspricht ein wenig der Aussage dieser Antwort. Entschuldigung. Vielleicht kommt es doch darauf an, wer den Längsten hat.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &lt;i&gt;Wie man Deinen  im Internet veröffentlichten  Lebensläufen entnehmen kann, studierst Du Literaturwissenschaft und Germanistik. Mal abgesehen davon, dass ich Dich dort noch nie getroffen hab: Kommst Du als derart kreativer Kopf mit der Theorie gut zurande?&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Leider komm ich damit gar nicht mehr zurecht. Ich habe mich durch diese ganzen Witzetexte rausgeschrieben. Ich gewöhne mir gerade wieder einen Schreibstil an, mit dem ich wenigstens die letzten wissenschaftlichen Texte hinbekomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &lt;i&gt;Du machst ja auch Musik, nicht wahr? Ich glaub, ich hab Dich sogar mal bei einem Konzert im Rahmen einer Artists Unlimited-Party als Keyboarder auf der Bühne gesehen. Dein Markenzeichen, der Bart, verrät Dich schließlich meilenweit. Aber aus irgendeinem Grunde hab ich mich zu dem Zeitpunkt nicht so gut auf die Musik konzentrieren können. Wie kann man das denn am besten beschreiben, was Ihr da macht?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.punksoul.de/bands/pslb.htm&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.punksoul.de/bilder/pslb155.jpg&quot; align=&quot;right&quot; hspace=&quot;10&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.punksoul.de/bands/pslb.htm&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Punk Soul Loving Bill&lt;/a&gt; machen Elektropop, immer öfter kommt auch die Gitarre zum Einsatz. Ich schreibe hauptsächlich die Texte, sprechsinge ein wenig und spiele diverse elektronische Geräte. Im März gibt es unser neues Doppelalbum Rock ohne Druck/ Power ohne Nachdenken. Es ist schon recht spezielle Musik, doch wir haben mehr Fans als man denkt. In Amsterdam ganz viele beispielsweise und auch einen in New York. Der ist bestimmt ein einsamer Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. &lt;i&gt;Wie gesagt: Ich bin ein absoluter Fan Deiner Texte. Beim letzten &lt;a href=&quot;http://www.sitzen73.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Sitzen73&lt;/a&gt; habe ich mir bei den Gedanken zum ABBA-Konzert oder den 10 Wege, wie man einen Hamster tötet den  entschuldige bitte die Ausdrucksweise   Arsch abgelacht. Aber neben den Märchenpersiflagen finde ich die fiktiven Biographien und Tagebücher besonders gut. Als ich auf der &lt;a href=&quot;http://zirkeltraining-lesung.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Zirkeltraining&lt;/a&gt;s-Seite die &lt;a href=&quot;http://zirkeltraining-lesung.de/Brohm/marx.html&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Karl-Marx-Biographie&lt;/a&gt; gelesen hatte, wurde ich davon zu einem eigenen Versuch in Richtung Che Guevara inspiriert. Danach galt ich plötzlich als Kontrarevolutionär. Naja, ist schon nicht alles so einfach. Hast Du es schon einmal gewagt, die Biographie einer noch lebenden Person zu verfälschen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebende Menschen langweilen mich. Außerdem reicht mir schon der Ärger, den ich bekommen habe, weil Dutzende von Internetusern nicht richtig mit dem Medium umgehen können. Es gibt tatsächlich Menschen, die meine &lt;a href=&quot;http://zirkeltraining-lesung.de/Brohm/marx.html&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Karl-Marx-Biographie&lt;/a&gt; in Schule und Studium benutzt haben, ohne darauf zu kommen, dass die falsch ist. Eine Abiturientin hat sie ihrem Leistungskurs Geschichte so vorgelesen, wie sie auf der &lt;a href=&quot;http://zirkeltraining-lesung.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Zirkeltraining-Homepage&lt;/a&gt; zu finden ist. Wenn ich jetzt eine witzige Sandra Maischberger-Biographie schreiben würde, bekäme ich sicherlich Ärger mit ihrem Anwalt. Oder von ihren bezahlten Schlägern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. &lt;i&gt;Live habe ich schon bei mehrern Deiner Geschichten bemerkt, dass Dir ein klitzekleiner Anhaltspunkt genügt, um daraufhin ein riesengroßes Gebäude aus Gedankenkonstrukten und Wahrscheinlichkeiten aufzubauen. Das erinnert mich immer sehr an Texte von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Goldt&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Max Goldt&lt;/a&gt;, der so oft als Meister der Abschweifung bezeichnet wird. Ist er zufällig ein Vorbild für Dich? Oder hast Du überhaupt welche?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Goldt&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Max Goldt&lt;/a&gt; ein ganz großes Vorbild. Von diesem Stil wegzukommen ist ähnlich schwierig, wie sich einen neuen Schreibstil für die Uni anzugewöhnen. Ich glaube allerdings, dass ich in meinen Texten nicht ganz so zickig rüberkomme wie er. Ich befürchte ja, dass der auch privat schwierig ist. Auf Lesungen ist der manchmal schon ziemlich divenhaft. Wenn er von meinen Texten wüsste, würde er sicherlich die Augen verdrehen und gähnen. Ich weiß zufälligerweise, dass er meine Band total blöd findet, denn er hat mal mit &lt;a href=&quot;http://www.schneidertm.net/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Schneider TM&lt;/a&gt;, einem lieben Freund von uns zusammengearbeitet und der hat ihm was von uns, also von &lt;a href=&quot;http://www.punksoul.de/bands/pslb.htm&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Punk Soul Loving Bill&lt;/a&gt; vorgespielt, denn er, also Schneider TM, findet uns ganz gut und da hat er, also &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Goldt&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Max Goldt&lt;/a&gt;, uns blöd gefunden, weil es das, also die Musik von &lt;a href=&quot;http://www.punksoul.de/bands/pslb.htm&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Punk Soul Loving Bill&lt;/a&gt;, früher schon gab und nichts Neues wäre. Ich find das nicht so schlimm, allerdings fänd ich es natürlich irre, wenn Herr Goldt uns toll finden würde. Ich bin übrigens auch nicht davon überzeugt, dass alles, was man produziert, etwas Neues sein muss.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. &lt;i&gt;Nach den bisherigen Lesungen habe ich das schon ganz oft erlebt, dass die Leute über Deine Texte reden, ungefähr im Sinne von Wieviel ist davon wohl wahr?. Meine Freundin meinte zu mir nach Deinem assoziativen Text darüber, was man tun würde, wenn man eine Frau wäre: Ist der wirklich schwul? Als Literaturwissenschaftler weißt Du ja auch, dass das völlig egal ist, solange es seine Wirkung nicht verfehlt. Trotzdem sind solche Fragen aus den Köpfen der Leute nicht herauszubekommen. Wie stehst Du dazu? &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie stehe ich wozu? Dass ich schwul bin? Dazu stehe ich ganz OK. Die meisten Dinge in meinen Texten sind tatsächlich ausgedacht aber auch nicht so originell, dass die nicht auch jemand anderem einfallen würden. Meistens gehe ich so vor, dass ich einfach irgendetwas behaupte. Davon muss ich anfangs gar nicht überzeugt sein. Dann versuche ich mich im Text durch allerhand unsinnige Überlegungen selber von der These oder Behauptung zu überzeugen. Meistens klappt das. Dass ich im Laufe der Jahre immer öfter auch schwule Themen in die Texte gepackt habe, hat sich allein daraus ergeben, dass beim &lt;a href=&quot;http://zirkeltraining-lesung.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Zirkeltraining&lt;/a&gt; vier männliche Autoren über ihre aktuellen und vergangenen weiblichen Liebschaften und Fußball geschrieben haben und da dachte ich, dass es vielleicht ganz interessant wäre, wenn ich mal die schwule Nische besetze und so der Gruppe eine kleine Minderheit zuführe. Das hat auch super geklappt, wovon ich nicht ausgegangen bin. Mittlerweile wissen regelmäßige Zuhörer sehr viel über mich und was ich gut finde. Es ist natürlich auch eine ganz doofe Art, sich selber darzustellen, sich interessanter zu machen, als man ist und vielleicht auf diesem Weg jemanden kennenzulernen. Warum ist man denn sonst in einer Band, bzw. einer Lesebühne? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. &lt;i&gt;So, am Mittwoch liest Du ja einen Abend lang ganz alleine. Darauf freue ich mich schon wie ein Schneekönig. Mit einer der dort in der Kunsthalle Ausstellenden hast Du sogar noch ein anderes Projekt, nicht wahr?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, mit Christine Gensheimer arbeite ich schon lange zusammen. Das funktioniert relativ einfach. Ich gebe ihr Texte, Dialoge, Bildbeschreibungen und sie illustriert das dann. Da sind, meiner Meinung nach, schon sehr gute Sachen entstanden. Wenn alles gut läuft, wird es am Mittwoch sogar ein kleines Büchlein geben, in dem einige von unseren Werken drin sind. Und das kann man dann kaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. &lt;i&gt;Gibt es eigentlich irgendwann in der Zukunft auch einmal eine Veröffentlichung Deiner Texte in Buchform? Ich meine jetzt nicht innerhalb einer Anthologie, sondern womöglich in einem eigenen Sammelband, 100 % Sacha Brohm sozusagen. Ich wäre jedenfalls einer der ersten Käufer. Und würde es bestimmt auch weiterempfehlen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Nein, ich denke nicht, dass es da mal ein Buch geben wird. Ich glaube einfach, dass diese Texte hauptsächlich davon leben, vorgelesen zu werden. Gedruckt sind sie oft mopsig und doof, weil ich gerne bestimmte Wörter betone und damit Pointen rette, die selber gelesen nicht witzig wären. Ich bin aber auch nicht so hinterher, ein Buch von mir in den Händen zu halten. Es gibt schon genug schlimme Bücher auf den Grabbeltischen, da muss nicht auch noch meins dazwischengeraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wenn dem so ist, müssen wir Sacha &lt;b&gt;heute ab 20 Uhr&lt;/b&gt; eben selbst lauschen. Tun wir ihm doch gerne den Gefallen. Bis dann.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Zehn+Fragen&quot;&gt;Zehn Fragen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-06T09:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/2876491/">
    <title>Humorsatiredingsbumsskala</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/2876491/</link>
    <description>&lt;b&gt;Pünktlich zu Halloween die doppelte Premiere im sparrenblog. Einerseits starten wir hier die neue Reihe 10 Fragen, andererseits gibt hier das neue Bloggespann &lt;a href=&quot;http://www.pathos-und-besserwisserei.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pathos und Besserwisserei&lt;/a&gt; ihr erstes Interview. Verantwortlich für dieses Projekt zeichnen der Paderborner Kabarettist Fabian Lau sowie der Bielefelder Slampoet Markus Freise. Und die geben hier per E-Mail launig Antwort auf die zehn wichtigsten Fragen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img526.imageshack.us/img526/5963/portraitsfreiselau07454vr0.jpg&quot; alt=&quot;Fabian und Markus&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;1) In Berlin würde sich diese Frage nicht stellen  aber wo um Himmels Willen treffen sich ein Paderborner und ein Bielefelder Künstler, und beschließen, ein Projekt zu starten?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
He, Markus, wollen wir antworten: In Berlin, damit sich diese Frage nicht stellt? Das wäre mal richtig witzig... &lt;i&gt;(Haha!  Die Red.)&lt;/i&gt; Aber vielleicht besser erstmal ehrlich bleiben. Also Antwort: Im Kopf von Markus&apos; Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;2) Pathos und Besserwisserei  woher kommt dieser Titel?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Markus neigt zum Pathos, Fabian zur Besserwisserei; und Markus &amp; Fabian klingt irgendwie blöd, finden wir, vielleicht aber auch zu Unrecht ? &lt;i&gt;(Nö, klingt cool!  Die Red.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;3) Warum soll ich euer Blog lesen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Weil es Dich bereichert, wie übrigens alles, was Du liebst. &lt;i&gt;(Zieht ihr einem auch das Geld aus der Tasche, wie alles, was man liebt?  Die Red.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://www.freschekeller.de/e-trolley/page_158/Fabian_Ei_300_dpi.jpg&quot; alt=&quot;Fabian Lau&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;4) Wie oft werdet ihr die Texte aktualisieren?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Einfach RSS abonnieren, dann merkst Du, wie sehr oft wir aktualisieren und verpasst nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;5) Markus, ist dein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Dance_Sensation&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Operation: Dance Sensation&lt;/a&gt;-T-Shirt auf dem Pressefoto ein Indikator dafür, in welche Richtung der Humor eures Blogs gehen soll?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fabianlau.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fabian&lt;/a&gt;: He, Markus, falls Vérollet recht hat: Sag Deinem Humor, er soll noch ein bisschen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.briefe-vom-spielplatz.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Markus&lt;/a&gt;: Das lag halt Morgens vorm Bett als ich mich angezogen haben. &lt;i&gt;(Vermutlich, weil du es am vorigen Abend sorgfältig dorthin gelegt hast, nachdem du zwei Stunden vorm Kleiderschrank gestanden hattest?  Die Red.)&lt;/i&gt; Und außerdem soll unser Blog ja gar nicht in irgendeine Humor-Richtung gehen. Ist ja kein Slam-Blog. Es geht um Pathos und ums Besserwissen, siehe auch Antwort 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;6) Wo würdet ihr euch auf der Humor-, Satire- und Zynismusrichterskala ansiedeln, wenn man ein Projekt wie &lt;a href=&quot;http://www.kill-more-people.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.kill-more-people.de&lt;/a&gt; als Maßstab nimmt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Herrje, was ist das denn? Wir haben uns (unabhängig und ohne Absprache) jeder ca. drei lange Minuten mit Kill-more-people beschäftigt. Erster und letzter Eindruck: Uninspiriert. Wir sehen keinerlei Parallele zu Pathos &amp; Besserwisserei. Als Maßstab ungeeigneter als ein Fieberthermometer zur Wettervorhersage. Und eine Humor-, Satire- und Zynismusrichterskala gibt es doch gar nicht; komm&apos;, gibs zu, Vérollet, die hast Du erfunden... &lt;i&gt;(Absolut! Super, oder?  Die Red.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.conradverlag.de/images/sttwls-klein.jpg&quot; alt=&quot;Markus Freise&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;7) Ihr versucht (bislang erfolgreich), humorvoll mit durchaus ernsten und sehr ernsten Themen des öffentlichen Lebens umzugehen, egal ob das jetzt der Terror oder Kim-Jong Il ist. Habt ihr keine Sorge, dass das auch mal bemüht rüberkommt: witzig sein um jeden Preis?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Wir versuchen überhaupt nicht humorvoll mit durchaus ernsten und sehr ernsten Themen des öffentlichen Lebens umzugehen. &lt;i&gt;(Ja, ja, und ein Blog seid ihr auch nicht!  Die Red.)&lt;/i&gt; Und wir haben auch keinerlei Sorgen, denn wir bemühen uns keineswegs, witzig zu sein. So was wie bei Frage 1 und 5 kommt ab und zu nur mal so durch. Also, und wenn doch mal, dann aber nicht um jeden Preis; wir haben schließlich Frauen und Kinder und trinken gerne einen guten Wein. &lt;i&gt;(Und nicht zu vergessen, ein jutes Pils, wat Markus?  Die Red.)&lt;/i&gt; ACHTUNG: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IN JEDEM DRAMA LIEGT AUCH DER KEIM EINER KOMÖDIE &lt;br /&gt;
 Fabian Lau &lt;i&gt;(Den Namen kenne ich doch irgendwo her??  Die Red.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den finden wir und beschreiben wir, mehr nicht. &lt;i&gt;(Also doch humorvoll it durchaus ernsten und sehr ernsten Themen, ich wusste es doch! Ha!  Die Red.)&lt;/i&gt; Wer den Witz sieht, darf lachen. Wer nicht, darf sich eine Stulle machen und seine Frau küssen. Zur Fortbildung zum Thema EINHEIT DER GEGENSÄTZE (= z.B. Terror + Humor) empfehlen wir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kino: Das Leben ist schön von Roberto Benigni&lt;br /&gt;
Literatur: alles vom Dalai Lama oder &lt;a href=&quot;http://www.heikler-sex.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesammelte Vorspiele&lt;/a&gt; von Fabian Lau&lt;br /&gt;
Musik: guten Swing und Tomte&lt;br /&gt;
Internet: &lt;a href=&quot;http://www.pathos-und-besserwisserei.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.pathos-und-besserwisserei.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://images.websnapr.com/?url=www.pathos-und-besserwisserei.de&amp;size=s&quot; alt=&quot;www.pathos-und-besserwisserei.de&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;8) Darf man über alles lachen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Nö.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;9) Der schlechteste Witz, den ihr je gehört habt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Fabian: Werden wir hier gerade weiterverbreiten... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus: Kann uns bitte jemand aus der Witze-Schublade ziehen? &lt;i&gt;(Vielleicht hat die Schublade mit euren Antworten auf die Fragen 1 und 5 und, äh, 7,  zu tun?  Die Red.)&lt;/i&gt; Ach Gott, gibt´s doch auch gar nicht: DIE Skala ist nach unten offen, siehe Mario Barth, Hella von Sinnen, Johannes B. Kerner u.ä. &lt;i&gt;(Mario Barth und den blöden Kerner in eine Schublade zu stecken ist ein Skandal!  Die Red.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;10) Was machen Pathos und Besserwisserei, wenn sie grad nicht den Umhang der Blogsuperhelden tragen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Um Himmels Willen, was ist das denn nu wieder, Umhang der Blogsuperhelden? &lt;i&gt;(Das ist eine Metapher, siehe Duden!  Die Red.)&lt;/i&gt; Das ist doch wieder eine Erfindung von Dir, Vérollet. &lt;i&gt;(Absolut, siehe Frage 6!  Die Red.)&lt;/i&gt; Uns legst du nicht rein: Den gibts doch noch weniger als diese Humorsatiredingsbumsskala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Damit wäre alles gefragt und gesagt! Und falls jemand einen anderen Eindruck bekommen hat: Wir mögen uns tatsächlich! Also, Leute, auf zu Pathos und Besserwisserei, unserer neuen Lieblingsseite!&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Zehn+Fragen&quot;&gt;Zehn Fragen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-31T20:11:00Z</dc:date>
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