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    <title>sparrenblog.de : Rubrik:Mischas Woche</title>
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    <dc:publisher>mischa_verollet</dc:publisher>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-27T09:58:52Z</dc:date>
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    <title>sparrenblog.de</title>
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  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/5148394/">
    <title>Der erste Kuss</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/5148394/</link>
    <description>&lt;b&gt;Irgendwann kamen meine Freundin und ich letztens im Laufe eines Gesprächs auf &lt;i&gt;den ersten Kuss&lt;/i&gt;, den man im Leben hat. Da fiel mir auf: Im Gegensatz zu meiner Freundin kann ich mich nicht mehr an den &lt;i&gt;ersten Kuss&lt;/i&gt; meines Lebens erinnern.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir reden jetzt von richtigen Küssen, auf den Mund, mit klopfendem Herzen und schweißgetränkten Händen, nicht solche, die man sich mit vier, fünf Jahren verschämt auf die Wange drückt. Als man noch dachte, dass man verliebt ist, wenn man küsst und überlegte: &lt;cite&gt;Schaff ich es, ihr die Zunge reinzudrücken und in einem Stück wieder rauszuholen, bevor sie mich ohrfeigt?&lt;/cite&gt; Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr dran erinnern, wann und von wem ich das erste Mal geküsst wurde. Meine Freundin schon. Und nicht nur sie, auch andere Menschen im Bekanntenkreis, die ich in diesem Zusammenhang fragte, können sich an ihren ersten Kuss erinnern. Offenbar prägt &lt;i&gt;der erste Kuss&lt;/i&gt;, man erinnert sich an ihn, nutzt ihn als Eichwertung für alle folgenden Küsse  nur ich nicht. Ich kann mich einfach nicht an ihn erinnern. Bin ich ein Freak?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich frage mich: Was sagt mir das? War mein erster Kuss so schlecht, dass ich ihn sofort und unwiederbringlich aus meinem Gedächtnis gelöscht habe? Oder war er womöglich &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/4514512/&quot;&gt;dieses eine Zufallsprodukt&lt;/a&gt;? Nein, kaum, schließlich habe ich mich mit meiner Freundin in der fünften Klasse in den Pausen im Fahrradkeller zum MK und ZK getroffen. Wann war er also, der &lt;i&gt;erste&lt;/i&gt;? Was ist mit dem Mädchen, das mir den ersten Kuss verpasst hat? Wäre sie gekränkt, wenn sie diese Zeilen läse, dass sie aus meinem Gedächtnis gelöscht ist? Hat sie überhaupt gewusst, dass es mein erster Kuss war? Erinnert sie sich daran? War ich womöglich auch ihr erster Kuss?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es nicht sie war: War ich überhaupt für irgend eine Frau mal der erste Kuss? Hab ich dieses Mädchen geprägt? Erinnert sie sich daran? Gern? Hat das Erlebnis sie überhaupt geprägt? Und ist er, der Kuss, noch heute die Messlatte? Oder bin ich in irgendeiner Mädchenclique der Running Gag, à la boah, gestern in der disse, der hat scheiße geküsst, aber andererseits, Mischa damals...? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aaaaaaah! Oh man. Wenn man erstmal ins Grübeln kommt. Und wir reden hier noch gar nicht mal von Sex...</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-26T06:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/5099871/">
    <title>Können die Gedanken lesen?</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/5099871/</link>
    <description>&lt;b&gt;Im September fliege ich mit meiner Freundin in den Sommerurlaub auf eine kleine griechische Insel.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um für alles gewappnet zu sein, habe ich heute eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen. Beim Durchlesen der Versicherungsbedingungen fiel mir dann besonders folgender Abschnitt auf: &lt;cite&gt;c) Krankheiten und deren Folgen, sowie fu&#776;r Folgen von Unfällen und fu&#776;r Todesfälle, die durch vorherseh-bare Kriegsereignisse oder &lt;b&gt;aktive Teilnahme an inneren Unruhen verursacht worden sind&lt;/b&gt;;&lt;/cite&gt; Vor allem der letzte Teil stach mir ins Auge. Als könnten sie Gedanken lesen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schon immer mein Traum, auf einer kleinen Insel einen Putsch zu starten und exzentrischer Despot mit eigenem Palast und Strand zu werden, mit nach mir benannten sechsspurigen Straßen, die alle sternförmig auf einen nach mir benannten Platz zu führen, wo eine wie ich aussehende Statue stünde. Aber unter diesen Bedingungen... nee, lieber nicht.</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-01T11:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4991470/">
    <title>A little bit of Modestrecke</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4991470/</link>
    <description>&lt;b&gt;Bis vor kurzem war die &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Collar&quot;&gt;&lt;b&gt;White-Collar&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;-Schiene meine Arbeitsbekleidung. Das führte dazu, dass mich auf meinem Sofa pennende &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dosenman.de/blog/&quot;&gt;&lt;b&gt;Slam&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.establishmensch.de/&quot;&gt;&lt;b&gt;Poeten&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;morgens oft beinahe erschossen hätten, wenn ich frisch gestriegelt aus dem Badezimmer zurückkam, weil sie mich nicht wiedererkannten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeiten sind vorbei. &lt;a href=&quot;http://www.code-x.de&quot;&gt;Seit dem 2. Juni&lt;/a&gt; heißt es nunmehr: Freizeitkleidung = Arbeitskleidung. Yeah! YEAH YEAH YEAH! Nie wieder Anzug, Krawatte und Hemd. Ich feiere die Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeittechnisch bin ich ein Freund des gepflegten T-Shirts. Es gibt einfach kein angenehmeres Kleidungsstück, kaum eins, in dem ich mich wohler fühle. Am liebsten bestelle ich meine aus dem Internet, vor allem, seitdem ich mir nach langer Zeit mal wieder eins bei H+M gekauft habe und ich dieses an jedem zweiten Kerl inne City sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus aktuellem Anlass (hab mir grad wieder was bei ihnen bestellt) daher ein Hinweis auf zwei meiner Lieblings-T-Shirt-Online-Läden, die den Vorteil haben, aus Deutschland zu kommen, was einen horrende Zoll-, Steuer- und Versandkosten erspart. Das tolle: Sie können durchaus mit amerikanischen Shops mithalten. Surft mal hin!&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.lafraise.com&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img233.imageshack.us/img233/1907/lafraiseuv6.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.yackfou.com&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img73.imageshack.us/img73/2052/yackfouxb3.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-14T06:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4939710/">
    <title>Warum ich diesen Mai bislang so unfassbar toll finde</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4939710/</link>
    <description>&lt;b&gt;Der Mai gilt ja bekanntlich als &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pfarrbriefservice.de/pbs/dcms/sites/pbs/materialien/monatsthemen/mai.html&quot;&gt;&lt;b&gt;Wonnemonat&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;. Bislang blieb mir der Grund verborgen, bis auf die Tatsache natürlich, dass er zig Feiertage beinhaltet. Man kann es natürlich auch so sehen wie Patrick Wirges, der in seinem Gedicht behauptet: &quot;Alles ist schön: Der Himmel, die Luft, die Blumen, die Hummeln und die Vögel.&quot; Sicherlich richtig, aber für mich persönlich ist dieser jetzige Mai 2008 aus drei triftigen Gründen der beste aller Zeiten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen hat Arminia nach einer absolut krassen Saison noch den Klassenerhalt gepackt. Zum anderen - und jetzt kommen gleich die zwei anderen Gründe en Block - habe ich in diesem Mai zwei neue Verträge unterschrieben. Im Falle von Vertrag Nr. 1 fange ich zum 2. Juni bei einem neuen Arbeitgeber an. Nach sechs Jahren Mediengestaltung bei der Sparkasse kehre ich ihr nächsten Freitag den Rücken und fange als Grafiker bei &lt;a href=&quot;http://www.code-x.de&quot;&gt;code-x&lt;/a&gt; in Paderborn an (bleibe aber natürlich wohnhaft in Bielefeld). Ich freue mich so sehr drauf! Ein neuer Job, neue Herausforderung, neue Kollegen - das wird super! Juchuuu!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, und Vertrag Nr. 2 ist tatsächlich die Erfüllung eines Kindheitstraums: Ich habe einen Buchvertrag beim großen Carlsen-Verlag in Hamburg unterschrieben (Harry Potter u.a.) und genau jener Carlsen-Verlag veröffentlicht im Frühjahr 2009 in seiner Reihe literarischer Komik meinen neuen Kurzgeschichtenband. Der Lektor sah mich bei einer Lesung, mochte die Texte und wollte sie sofort haben - wahnsinn! Das ist so geil, dass ich immer noch schreien könnte vor Freude! Juchuuu!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, der Mai 2008. Wie gesagt. Ich liebe ihn!</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-21T05:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4904023/">
    <title>Nachwuchs-Sorgen. Oder auch nicht.</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4904023/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ich gebe zu, dass mein Arsch vor zwei Wochen für ein paar Sekunden auf Grundeis ging, als mir nach meinem &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/4882438/&quot;&gt;&lt;b&gt;Poetry All Stars&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;-Auftritt Babyschuhe auf die Bühne geworfen wurden. Man weiß ja nie, heutzutage. Und als Mann fängt man sofort an zurückzurechnen. Ich weiß nicht, wer hier noch so alles &quot;Friends&quot;-Fan ist, aber da gibt es eine saulustige Szene mit Joey, die ich dummerweise grad nicht bei youtube finde.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute in der Mittagspause hat es so ein dummes Blag aber wirklich auf die Spitze getrieben. Hatte mir grad einen Salat gekauft und bin auf dem Rückweg zu meinem Noch-Arbeitgeber, als ich eine junge Mutter und ihr knapp einjähriges Kind passiere. Letzteres entdeckt mich, kommt im Galopp auf mich zu und ruft erfreut:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Papa!&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Mann, in solchen Augenblicken denkt man nicht mehr rational, nein, man sieht nur noch sein sauer Erspartes schwinden. Instinktiv blickte ich mich um, aber sonst war niemand in der Gasse, puuh, keine Zeugen, gut. Nach ein paar Sekunden hatte ich meine Gesichtszüge und Ängste dann wieder im Griff (es &lt;i&gt;konnte&lt;/i&gt; einfach nicht stimmen), bevor ich jedoch augenzwinkernd ein nonchalantes &quot;Daran würde ich mich erinnern&quot; in Richtung der Mutter rufen konnte, sammelte sie ihr dreistes Kind ein und sagte trocken:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Nein, das ist nicht Papa. Den lernst du gleich erst kennen.&quot;&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-04T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4864922/">
    <title>Hans Meyer, Jan Koller und Flocke. Impressionen aus Franken.</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4864922/</link>
    <description>&lt;b&gt;Er müsse weg, zur Arbeit, sagte er. Was er denn mache, wollte ich wissen, und wo man denn in Herrgottsnamen um 23 Uhr anfange zu arbeiten. Er sei Flugzeugputzer, antwortete er. Am Nürnberger Flughafen. Es gäbe wenige Flughäfen mit einer Waschstraße für Flugzeuge. In Nürnberg geschehe der Putzprozess noch von Hand. 8 Männer à 5 Stunden, dann sei so ne 737 sauber. Sachen gibt&apos;s.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag genieße ich dann die Mittagssonne und die Aussicht von der Nürnberger Burg und kann bis zum Kongresszentrum sehen, das so riesig und hässlich ist und im Stadtbild derart deplatziert wirkt, dass es nur von den Nationalsozialisten erbaut worden sein kann. &lt;a href=&quot;http://www.roland-harder.de/relikte_drittes_reich/nuernberg.html&quot;&gt;Ist es auch&lt;/a&gt;. Dann gehe ich in den Burgshop, um Postkarten zu kaufen. Vor mir steht Hans Meyer, seines Zeichens Ex-Trainer des FCN. Einmal alles, sagt er. Führung, Museum, Turm. Falls er Zeit habe, wäre es toll, wenn der Herr Meyer zuerst ins Museum gehe, bettelt der geifernde Museumsshop-Mensch. Er würde ihn so gern selbst führen, es sei ihm eine Ehre. Seinetwegen, sagt der achselzuckende Hans Meyer, er solle aber bei der Führungsgeschwindigkeit bedenken, dass er schon über 65 und kein junger Mann mehr sei. Dann bin ich dran und bezahle die Postkarten. Als ich mir ein Autogramm holen möchte, um &lt;a href=&quot;http://www.mental-ground-zero.de&quot;&gt;Markus&lt;/a&gt; eine von Hans Meyer signierte Karte zu schicken, ist dieser im Museum verschwunden. Die 4 Euro Eintritt will ich dann auch nicht mehr investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verbringe ich einen wunderbaren Nachmittag im Nürnberger Zoo mit dem verehrten Poetenkollegen &lt;a href=&quot;http://christianritter.wordpress.com/&quot;&gt;Christian Ritter&lt;/a&gt;, seines Zeichens Zeitplatzierter beim Highlander des Vorabends in Fürth. Auf dem Weg zu &lt;a href=&quot;http://www.nuernberg.de/internet/eisbaer/aktuell_14381.html&quot;&gt;Flocke&lt;/a&gt; treffen wir Jan Koller. Beziehungsweise erkenne ich ihn, Christian hat keine Ahnung von Fußball. Der Koller ist aber auch geschickt. Damit er nicht erkannt wird, hat er seine Glatze mit einem Blag bedeckt. Allerdings habe ich das dumpfe Gefühl, seine Frau fände es toll, wenn ich ihn anquatsche, sie schaut mich lang und intensiv an, aber ich tue ihr nicht den Gefallen, dafür aber so, als wüsste ich nicht, wer dieser Glatzenmann ist. Hinterher fällt mir auf, dass ich vergessen habe, den Koller umzutreten. Im Abstiegskampf wird es nämlich Zeit, &lt;a href=&quot;http://www.arminia-bielefeld.de/uploads/tx_nwsoccertable/DSC_6_Zaehne_rgb.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zähne zu zeigen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos Vorabend: Einem gar vortrefflichen Slam steht der &lt;a href=&quot;http://michls.blog.de/&quot;&gt;Jakob Michl&lt;/a&gt; in Fürth vor. Eine pickepackevolle Kofferfabrik erwartet die Highlander-Kandidaten. Ich bin als &quot;featured Poet&quot; eingeladen, habe außerhalb des Wettbewerbs knapp 25 Minuten Zeit für meine Solo-Show und soll die Zuschauer warm machen für den Wettbewerb. Wenn man &lt;a href=&quot;http://www.frankenslam.de/forum/index.php?topic=2846.msg8898#msg8898&quot;&gt;diesem Bericht&lt;/a&gt; Glauben schenken darf, ist es mir ganz gut gelungen. Das Feedback der Zuschauer und Co-Slammer war auf jeden Fall überwältigend und Spaß hatte ich dazu eine Menge. Und dazu noch einen Haufen furchtbar netter Menschen kennen gelernt. Wie den Flugzeugputzer, beispielsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zoo gehen wir dann zur &lt;a href=&quot;http://tiergarten.nuernberg.de/v02/de/pub/index.html?navID=110&amp;quellID=140&quot;&gt;großen Flocke-Show&lt;/a&gt;. Im Vorprogramm turnt die böse Mutter im Nachbargehege herum und versucht, die Aufmerksamkeit durch Arschbomben, Drohgebärden und allerlei Eisbären-Taschenspielertricks auf sich zu lenken. Flocke selbst ist die erwartete Diva und erscheint 15 Minuten zu spät auf der Bühne. Dann tollt sie ein bisschen herum, ist unfassbar süß und dreckig und zerfetzt einen Karton. Die kleinen verwöhnten Gören hinter uns wünschen sich dann natürlich ein echtes Eisbär-Baby zu Weihnachten und versprechen ihr Zimmer zu fluten, damit es dem Eisbär-Baby gut gehe. Und wenn es nicht brav ist, würden sie es eben auspeitschen. Klar. Letztendlich waren die Affen und der richtige Eisbär viel spannender als der kleine Flocke-Kinderstar. Ich leg mich fest: In spätestens einem Jahr zieht sie die gleiche Scheiße ab wie Amy Winehouse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends bin ich dann wieder &quot;featured Poet&quot;, diesmal beim Ansbacher Highlander. Ansbach, das ist dem Kaspar Hauser seine Stadt, ihr wisst Bescheid. In den dortigen Kammerspielen mache ich wieder die Vorband, auch hier wieder recht erfolgreich, wie &lt;a href=&quot;http://www.frankenslam.de/forum/index.php?topic=2851.msg8899#msg8899&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; nachzulesen ist, ich freue mich. Und genau wie in Fürth gewinnt der großartige &lt;a href=&quot;http://parkster.de/&quot;&gt;Peter Parkster&lt;/a&gt; den Wettbewerb. Ebenfalls beeindruckend: Surat Rumpf, Mimi Meister, Schlumpf und erneut Christian Ritter, der tatsächlich schneller lesen kann als ich. Respekt! Martin Geier hatte wohl einen sehr, sehr schönen Text über den Nationalsozialismus, den ich dummerweise aufgrund des schlechten Tons auf der Bühne nicht verstanden habe. Leider nicht unter den ersten Drei: Die wunderbare Miss Wortwahl aka Susanne Rudloff, die neben einer unfassbaren Stimme auch noch tolle Texte hat. Meine Slam-Entdeckung diesen Jahres und auch wenn ich von Vergleichen zwischen Poeten nix halte, so sollte man sie sich zwecks Einordnung als eine sehr eigenständige Mischung aus Xòchil und Sookee vorstellen, dazu eine Prise Nadja Schlüter. Wenn sie am Ball bleibt und ihren eigenen Stil perfektioniert, können sich eben erwähnte Poetinnen zzgl. Pauline Füg in Zukunft durchaus warm anziehen. Die heißeste Stimme hat Frau Rudloff bereits jetzt. Ich habe sie dann auch mal direkt für ein lyrisches Slam-Duett zwangsverpflichtet, eventuell to be seen im Rahmen von eventuellen Rahmen-Slams in &lt;a href=&quot;http://www.slam2008.ch&quot;&gt;Zürich&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Slam in Fürth versuchte mich die versammelte Baggage denn erfolglos aufzuklären, wie Zeitangaben in Franken funktionieren. Aber egal, wie sie zeterten und erklärten, die Angaben &quot;Dreiviertel Neun&quot; und &quot;Viertel Neun&quot; wurden nicht logischer. Weil sie eben nicht das heißen, was der gemeine Ostwestfale erwarten würde. Christian Ritter sagte dann: &quot;Stell&apos;s dir als Kuchen vor!&quot; Ich machte das und aß ihn, den Kuchen, in Gedanken auf. Half nicht. Danach fragten mich noch die SMAAT-Groupies nach einem Autogramm. Ich sagte, klar, aber nur wenn ich neben Sebastian 23 unterschreiben könnte. Ja, ausgerechnet DEN hätten sie noch nicht im Portfolio. Also trafen wir uns in der Mitte, ich unterschrieb als Sebastian 23 und Mischa, und alle waren glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festzuhalten bleibt: Es war toll in Franken. Michl Jakob und seine charmante Freundin Martina sind unschlagbare Gastgeber. Featured Poet sein macht fast noch mehr Spaß als im Wettbewerb zu stehen. Von Hellem kriegt man keinen Kater. Von Jägermeister schon. Und nach drei Tagen Tour freue ich mich derbst darauf, meine Freundin heute Abend wiederzusehen.</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-15T17:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4824736/">
    <title>Hallo Lotta!</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4824736/</link>
    <description>&lt;b&gt;Der Frühling, der Sommer, ja, die Sonne und der Siggi können kommen, denn pünktlich zu den ersten wirklich warmen Sonnenstrahlen des Jahres begrüße ich eine neue Liebe in meinem Leben: Lotta!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir trafen uns gestern nachmittag in der Recycling Börse, ich war sofort hin und weg und nach kurzem Zögern verlor sie auch ihr Herz an mich. Wir haben tolle Tage vor uns, ich bin mir sicher!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Bilder von ihr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img206.imageshack.us/img206/7140/lotta1za7.jpg&quot; alt=&quot;Lotta von vorn&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img101.imageshack.us/img101/5114/lotta3bf1.jpg&quot; alt=&quot;Lotta in groß&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img206.imageshack.us/img206/5831/lotta4li0.jpg&quot; alt=&quot;Lotta von hinten&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-30T13:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4786131/">
    <title>Pssssssst</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4786131/</link>
    <description>&lt;b&gt;Bitte nicht so laut heute morgen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern war nämlich die Umsetzung von weiten Teilen folgenden Liedes angesagt - meine Freundin nebst Kommililililililitonen hatte ihre erste Dipl.-Prüfung mit Bravour bestanden. Wenn ihr also was zu sagen habt, dann bitte mit Gefühl, schubiduuu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Lb24rkHAPVg&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Lb24rkHAPVg&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Lb24rkHAPVg&quot;&gt;youtubedirectdall&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T12:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4768622/">
    <title>Köln, ein einsames Hotelzimmer, kurz vorm Schlafengehen</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4768622/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ob wir die berühmtesten Typen seien, die er je kutschiert habe, versuche ich ironisch dem Chauffeur die Frage mit der zu erwartenden deprimierendsten Antwort des Abends zu stellen. Nö, sagt er wie aus der Pistole geschossen. Will Smith sei saunett gewesen. Unter anderem. Nett ist vor allem unser Fahrer. Meine Bierflasche darf ich mit in den silbernen Mercedes-Van nehmen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrdienst bringt &lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/bumillo&quot;&gt;Bumillo&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.hirnpoma.de/&quot;&gt;Frank Klötgen&lt;/a&gt; und mich zurück in unser von der Produktion gebuchtes 3-Sterne-Hotel in der Kölner Innenstadt, das mithilfe eines saftigen Preises krampfhaft versucht, 4 Sterne zu sein. Vergeblich. Immerhin ein Flachbildfernseher auf meinem Einzelzimmer und das W-Lan ist auch umsonst. Wie auch das Zimmer, zahlt netterweise der &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/4758564/&quot;&gt;WDR&lt;/a&gt;. Ein kurzer Abstecher zur Domplatte, &lt;a href=&quot;http://paulinefueg.blogspot.com/&quot;&gt;Pauline Füg&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=q0T4yMiRjlE&quot;&gt;Stephan Dörsing&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.agrarberlin.de/&quot;&gt;Wolf Hogekamp&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.gauner.de/poetry.php&quot;&gt;Gauner&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/tobiaskunze&quot;&gt;Tobi Kunze&lt;/a&gt; und wir wollen noch was spachteln, aber alles hat zu, außer McDonald&apos;s, also hin, es wird noch eine nette Gesprächsrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sitze ich hier, mit Restalkohol vom McDonald&apos;s am Dom und W-Lan und blogge und beantworte E-Mails, weil das &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/4755610/&quot;&gt;mit dem eee&lt;/a&gt; so viel Spaß macht und &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=r-W3oABXWfA&amp;feature=related&quot;&gt;schaue mich selbst&lt;/a&gt; im Internet und freue mich zum einen, dass mich offensichtlich manche Menschen für ein krasses Nervengas halten und andererseits drauf, mich &lt;strike&gt;heute abend&lt;/strike&gt; morgen abend (EDIT, 2:34 Uhr) um 23.45 Uhr im WDR zu sehen und ich werde brav sein und warten und mich selbst im Fernsehen gucken, obwohl es den Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/poetryslam/sendungsbeitraege/20080309/index.jsp&quot;&gt;schon online&lt;/a&gt; auf der offiziellen Seite gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man auf Tour ist, verschwimmt die Zeit. Gestern, erst gestern noch in Schweinfurt gewesen und &lt;a href=&quot;http://www.dichter-schlachtschuessel.de/Teilnehmerliste.htm&quot;&gt;trotz dieses grandiosen Line-Ups&lt;/a&gt; einen tollen 3. Platz hinter &lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/mondschaf&quot;&gt;Sebastian 23&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;www.myspace.com/juliusfischer&quot;&gt;Julius Fischer&lt;/a&gt; erreicht, aber viel wichtiger, einen wunderbaren Abend mit den ganzen Jungs gehabt, &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/4696868/&quot;&gt;Felix&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/4612844/&quot;&gt;Björn&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/poetryslam_wien&quot;&gt;Alex Gendlin&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.smaat.de&quot;&gt;Lars&lt;/a&gt;, Grohacke, Tobi Heyel und alle anderen, die ich grad vergessen habe - es ist früh -, wir soffen und quatschten und spielten einschlägiges Liedgut auf dem Harmonium, aber viel krasser, eine furchtbare Nacht in der Unterkunft gehabt, in Schweinfurt werden die Heizungen nachts ausgemacht, ich wachte frierend auf und zog alles an, was ich an Klamotten dabei hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf der Hinfahrt, in Würzburg, da gibt es am Bahnhof ein Museum, man  zahlt 50 Cent Eintritt, und dann kann man sich anschauen, wie so ein Gefängnis in Sibirien ausschaut und staunen, dass die einzige originalgetreue Wärterin weiblich ist und den Kasernenhofton wunderbar beherrscht, staunen, dass das Gefängnis hauptsächlich aus sanitären Anlagen besteht und offensichtlich noch nichts von der globalen Erwärmung und dem Klimawandel und so gehört hat. Ach, wer dieses Museum mal besuchen mag: Unter den Gleisen Richtung Stadt raus und dann der Beschilderung &quot;WC&quot; folgen. Man kann es nicht verfehlen.</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-08T01:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4758523/">
    <title>Pack die Trillerpfeife ein</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4758523/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ich stehe grad in meiner Küche und wickle sie liebevoll in Alu-Folie  meine Streik-Knifte. Denn für heute hat ver.di zu Warnstreiks aufgerufen und erstmals ist mein Arbeitgeber, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, betroffen. Um halb Zehn gehts los, dann wird in Herford auf der Kiewiese in roter Streikweste samt Trillerpfeife gestreikt. Und ausgerechnet jetzt habe ich mein &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/3729544/&quot;&gt;&lt;b&gt;Megafon&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;verliehen. Mist!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten mit im Gepäck: Meine Streik-Knifte. Denn zwar gibt es eine zentrale Verpflegestelle. Aber ver.di befürchtet, dass es mit dem Angebot eines Frühstückssnacks knapp werden könnte und mahnt:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Sicherheitshalber bitte eigene Pausenbrote mitbringen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin gewappnet! Warum gestreikt wird, kann übrigens &lt;a &gt;hier&lt;/a&gt; nachgelesen werden, was man erreichen möchte &lt;a href=&quot;http://tarif-oed.verdi.de/tarifrunden/oed-tarifrunde_2008/unsere_forderung&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Dabei geht es nicht nur um (berechtigte) Gehaltserhöhungswünsche  im Unternehmen wären bei einer Ausweitung der Arbeitszeit rein mathematisch von heute auf morgen knapp 30 Arbeitsplätze über. In anderen Betrieben sähe es nicht besser aus. Wer heute also streikt, wird in meinen Augen seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es zwar so, dass ich meinen Arbeitgeber in diesem Sommer aufgrund eines Stellenwechsels verlasse, ich also von etwaigen Streikerfolgen nichts haben werde; für mich ist es aber Ehrensache, mich in den letzten Tagen mit meinen Kollegen zu solidarisieren. Zuguterletzt bin ich dann auch gespannt, wer alles pünktlich am Start sein wird. Denn da der ÖPNV ebenfalls streikt, kann es sein, dass der eine oder andere Streikwillige durch den Streik ausgebremst wird. Die Revolution frisst ihre Kinder</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-05T06:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4683360/">
    <title>Laufen? Nein, danke!</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4683360/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;strike&gt;Ich bin ja medikamentenabhängig.&lt;/strike&gt; Ich muss ja täglich Beta-Blocker nehmen, aufgrund einer Herz-Rhythmus-Störung. Zwei Mal täglich eine Tablette. Bis auf weiteres für den Rest meines Lebens.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alternative  laut meinem Arzt  wäre: Jeden Tag 2 Stunden joggen. Das hätte den selben Effekt und ich könnte auf die Medikamente verzichten. Spätestens da war für mich klar: Diese bittere Pille schlucke ich gern. Die absolute Horrorvorstellung, jeden Tag 2 Stunden joggen; Sport und ich  aktiv, meine ich , das verhält sich wie Kain und Abel oder Hillary und Obama. Zumal mir auch einfach die Zeit dafür fehlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz meiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Laufsport bewundere ich Menschen wie den &lt;a href=&quot;http://powerbook.blogger.de/2008/02/04/442542/projekt-42135-08-10-2-2/&quot;&gt;Powerbook-Blogger&lt;/a&gt;, die Laufen zur Leidenschaft gemacht haben. Und ich staune jedes Jahr aufs Neue, wie früh der härteste Nicht-Triathlon-Lauf Deutschlands, der &lt;a href=&quot;http://www.hermannslauf.de/&quot;&gt;Hermannslauf&lt;/a&gt;, den Anmeldestopp ausrufen muss. Im April fällt der Startschuss, bereits jetzt sind alle 7.000 Startplätze weg. Unglaublich! Das ist scheinbar so etwas wie die Loveparade für Masochisten! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verweise in Zusammenhang mit dem Hermannslauf, der vom gleichnamigen Denkmal in Detmold bis zur Sparrenburg in Bielefeld führt und bekanntlich darauf zurückgeht, dass &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Arminius&quot;&gt;Arminius&lt;/a&gt; die frohe Kunde vom erfolgreichen Genozid an den römischen Legionen im Teutoburger Wald schnellstens seiner schwangeren Geliebten Arminia, der Tochter des Anführers der ostwestfälischen Horde (wohnhaft auf der Sparrenburg), überbringen wollte, dabei weder Kosten für neue Laufsandalen noch Mühen an den berüchtigten &lt;a href=&quot;http://bilder.nw-news.de/hermannslauf_2006/8/81616/81618.html&quot;&gt;Lämershagener Treppen&lt;/a&gt; scheute und im Vorbeilaufen noch schnell sich zurückziehende römische Southern Walking-Gruppen das Kurzschwert über den Nacken zog, während er &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/4669650/&quot;&gt;&quot;Niemand erobert den Teutoburger Wald&quot;&lt;/a&gt; skandierte Wo war ich stehengeblieben? Ach ja! Ich verweise in diesem Zusammenhang gern auf &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/3293321/&quot;&gt;das Buch&lt;/a&gt; meines &lt;a href=&quot;http://www.bielefelderbotschaft.de&quot;&gt;Bielefelder Botschaft&lt;/a&gt;s-Kommunarden Volker Backes (&quot;Schnelle Biere), der in einem seiner besten Kurzgeschichten auf das tragikomische Potenzial dieses Volkslaufs eingeht und dessen Schilderung in einigen Jahren fester Bestandteil Bielefelder Folklore sein wird, ich bin mir sicher.</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-06T18:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4667854/">
    <title>Coming of age</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4667854/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://img205.imageshack.us/img205/13/kleinerjungeyy3.jpg&quot; alt=&quot;Kleiner Junge mit großen Augen&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wir werden älter, daran führt kein Weg vorbei. Aber wann zum Henker weiß man, dass man erwachsen ist?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennt ihr das auch? Als Kind hatte ich die etwas verquere Vorstellung, dass sich mit 18 ein unsichtbarer Schalter umlegen würde und schnipp  man wäre erwachsen, mit allem was dazugehört, sprich: mind, body and soul. Dazu gehörte in meinem Fall zum Beispiel, dass ich der festen Überzeugung war, mit 18 endlich Zwiebeln zu mögen. Was natürlich quatsch ist, ich mag nach wie vor keine Zwiebeln (übrigens eine der wenigen persönlichen Anekdoten, die ich in meinem sonst fiktiven &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Lass-uns-doch-Feinde-sein/dp/393670614X/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1201893113&amp;sr=8-1&quot;&gt;Roman&lt;/a&gt; verewigt habe). Wie überhaupt der Begriff &quot;Erwachsen werden&quot; quatsch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worauf ich hinaus will: Erwachsen werden ist scheinbar bloß ein Begriff, eine gesellschaftliche Norm, die besagt, dass Menschen Pi mal Daumen mit 18 mündig sind, gewisse Dinge zu tun, die sie vorher nicht durften. Aber so wie ich das sehe, wird man nicht von heute auf morgen erwachsen, es ist kein Gesamt-Paket, kein ServicePack der Natur. Das Leben ist ja kein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jump_and_run&quot;&gt;Jump-and-Run-Game&lt;/a&gt;, bei dem man ein neues Level erreicht, wenn man Parcours X in Zeit Y abgearbeitet hat. Es ist vielmehr so, dass man in verschiedenen Bereichen des Lebens eine gewisse Reife durch Erfahrung und Erlebnisse entwickelt oder erlangt. Das Leben ist also mehr ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Secret_Of_Mana&quot;&gt;RPG&lt;/a&gt;, bei dem man durch Kämpfe und Quests (=Erfahrungen und Erlebnisse) Reifepunkte erwirbt. Im Großen und Ganzen bleibt man immer der Mensch, der man mit sechs oder sieben Jahren bereits war. Was sich bloß ändert, sind die kleinen Dinge. Ich weiß, das klingt jetzt vermutlich hanebüchen, aber ich versuche es anhand von einigen Beispielen zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum umgelegten Schalter. Weder mit 18, noch mit 20 oder 26 änderte sich entgegen meiner kindlichen Erwartung etwas grundlegendes in mir, es gab keinen Knall und schnipp, ich war erwachsen. Im Gegenteil, bis vor kurzem fragte ich mich ernsthaft, ob ich irgendwann dieses Gefühl haben würde, erwachsen zu sein. Nicht, dass ich es wollte, aber irgendwie spürte ich diesen gesellschaftlichen Druck: &quot;Du bist 26, werd ma langsam erwachsen!&quot;, wie so ein Teufelchen auf der Schulter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig, Teufelchen. Ich fühle mich im Großen und Ganzen einfach immer noch wie der Mischa, der mit 8 oder 9 Jahren auf dem heimischen Teppich mithilfe von &lt;a href=&quot;http://www.hermsfarm.de/blog/index.php?blog=6&amp;title=kleinteile_konnen_verschluckt_werden&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1&quot;&gt;Lego&lt;/a&gt;steinen Fantasiewelten errichtete und Mittwochs in der Stadtbibliothek in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Spirou_und_Fantasio&quot;&gt;Spirou und Fantasio&lt;/a&gt;-Comics versank. Meine Freundin bestätigt das, sie sagt, dass sie an mir schätzt, dass ich so begeisterungsfähig bin, dass ich in vielen Situationen immer noch der kleine Junge bin, der mit großen Augen fasziniert und neugierig die Welt betrachtet. Das ist etwas, dass ich mir  genauso wie das Lampenfieber auf der Bühne  lange behalten möchte. Ich nenne es eine gewisse kindliche Grundnaivität. Gleichzeitig fragte ich mich, wie gesagt, oft, ob ich irgendwann erwachsen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hatte ich es erstmals vor Kurzem, &quot;dieses Gefühl&quot;. Die Situation: Freunde von mir, jünger als ich, wollten weggehen. Unbedingt. Obwohl sie total kaputt waren und eigentlich lieber daheim geblieben wären. Aber man sah ihnen förmlich an, dass sie Angst hatten: Wenn ich jetzt zu Hause bleiben, werde ich etwas verpassen, keine Ahnung was, aber ich werde es verpassen. Sie sind natürlich weg. Und plötzlich, in dem Augenblick, wusste ich, dass ich in einem gewissen Bereich meines Lebens erwachsen geworden war. Denn vor ein paar Jahren war ich genauso. Wenn ich nicht jeden Samstag weggegangen bin, hatte ich dieses Unruhe in mir, das Gefühl etwas zu verpassen. Jetzt weiß ich, dass es nicht schlimm ist, zu Hause zu bleiben, im Gegenteil, es sogar wunderbar ist, Abende auf dem Sofa, mit einer netten DVD oder einem netten Buch, zu verbringen. Man verpasst nichts Weltveränderndes. Etwas, das ich erst in letzter Zeit gelernt habe. Ich blieb also mit einem Lächeln zu Hause und dachte keine Sekunde weiter darüber nach, was ich in jenem Augenblick versäumte. Ich war glücklich mit meiner Wahl. Früher hatte ich unterschwellig oft gehofft, niemals erwachsen zu werden, aber ehrlich gesagt bin ich über die Reife in diesem Teilbereich froh: Es macht das Leben entspannter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wisst ihr, was ich meine? Es sind diese kleinen Dinge, die zeigen, dass man erwachsen, älter wird. Und mit jeder Altersstufe sind es andere kleine Dinge. Filme zum Beispiel: Streifen, die ich als Kind, wenn ich sie mit meinen Eltern schaute, furchtbar fand (&quot;Breakfast at Tiffanys&quot;, z.B.) entdecke ich neu für mich. Bei meinem guten Freund &lt;a href=&quot;http://www.mental-ground-zero.de&quot;&gt;Markus&lt;/a&gt; (knappe zehn Jahre älter als ich) merke ich es an der Tatsache, dass er verstärkt WDR 5 hört in letzter Zeit. Das Beispiel meine ich keineswegs spöttelnd, aber ich persönlich würde im Traum (noch) nicht auf die Idee kommen, WDR 5 einzuschalten. Es verschieben sich mit dem Alter einfach Prioritäten, Interessen und Neigungen. RPG eben: Am Anfang möchte man mit dem Kurzschwert alles kurz und klein hacken, Attacke, voll auf die Zwölf, aber nach vier Stunden Spielzeit weiß man um die Vorzüge des strategischen Vorgehens oder so und genießt, zwischen den Kämpfen, auch mal die Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit ist der Begriff &quot;erwachsen werden&quot; so wie wir ihn kennen, der ja in der Wahrnehmung so eng mit der Altersstufe 18 - 21 und gesellschaftlichen Erwartungen verknüpft ist, nicht korrekt. Man reift in Teilbereichen des Lebens, in anderen eben nicht. Könnt ihr nachvollziehen, was ich meine? Hattet ihr auch irgendwann das erste Mal &quot;dieses Gefühl&quot;, erwachsen zu sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Bild: photocase.com)&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-01T18:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4639962/">
    <title>Zahlen, bitte!</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4639962/</link>
    <description>&lt;b&gt;Kann wer noch so aus dem Stegreif die sogenannte Mitternachts-Formel? Le voilà:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img214.imageshack.us/img214/6596/0f16872ccd04ca7ecce3544jo0.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Foto: &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pq_Formel#L.C3.B6sungsformeln&quot;&gt;&lt;i&gt;Wikipedia&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Zahlenhoschis wie &lt;a href=&quot;http://www.rewirpower.de/home/unterhaltung/newpower/newpower7/newpower/newpower.html&quot;&gt;Christiane Strenger&lt;/a&gt; (gestern bei TV-Total) kann man sich die kompliziertesten mathematischen Formeln merken, in dem man sie in Geschichten aufbricht, sprich: &quot;Ein Bär rauchte eine Zigarette mehr oder weniger und stolperte über eine Wurzel blablabla...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bin ich solch ein Zahlenlegastheniker, dass ich vermutlich noch eine Geschichte bräuchte, um mir die erste zu merken und so weiter und so fort und am Ende des Tages wäre mein Hirn ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_mobile&quot;&gt;Perpetuum Mobile&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen und ich, wir werden einfach niemals Freunde, glaube ich.</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mischa_verollet</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-23T07:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4626977/">
    <title>Die Nacht in der mich Sarah Kuttner disste</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4626977/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://img242.imageshack.us/img242/8557/kuttnerundichxy4.jpg&quot; alt=&quot;Sarah Kuttner und Mischael-Sarim Vérollet in Hannover&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eigentlich ist der Titel viel zu negativ. Eigentlich hat sie mich ja gar nicht gedisst. Und sowieso ist Sarah Kuttner eine coole Sau. Eigentlich müsste der Titel deshalb auch &lt;i&gt;&lt;b&gt;Sarah Kuttner ist eine coole Sau&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt; lauten. Bloß klingt das eben halb so spannend wie &lt;i&gt;&lt;b&gt;Die Nacht in der mich Sarah Kuttner disste&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;. Und ein bisschen stimmt der Titel ja auch, genau wie die Tatsache, dass sie Helga mag. Jaha. Und das ging so.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 24. Februar läuft ja auf Sat 1 Comedy, einem digitalen Abo-Sender, die Poetry-Slam-Reise-Doku &lt;/b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/medien/864890.html&quot;&gt;Slam Tour mit Kuttner&lt;/a&gt;. In dieser Show reist Sarah samt Team von deutscher Metropole zu deutscher Metropole und berichtet aus der dortigen Slam-Szene. Neben Interviews mit lokalen Slam-Heroen werden ausgewählte Original-Live-Beiträge in voller Länge gezeigt, und trotz Comedy in Sat 1 Comedy laut Produktionsleitung auf eine gesunde Mischung aus witzig und nachdenklich geachtet. Ich persönlich finde das Konzept, wie es mir vorgestellt wurde, reizvoll, gleichwohl die Show für eine der größten Diskussionen in der Geschichte der Slamily sorgte und die Ausverkauf, Ausverkauf-Rufe nach wie vor nicht verstummt sind. Und jetzt bin ich mal für slamily-Verhältnisse total mutig  ohne die fertige Sendung gesehen zu haben und ohne zu wissen, ob mein Text gesendet wird, wage ich ausschließlich anhand der Erfahrungen mit dem Produktionsteam gestern Abend in Hannover zu behaupten: Wenn der Ausverkauf SO aussieht, dann kann er kommen. Da sind Leute am Werk, die auf Slam stehen. Und das sehen die MCs Egge und Henning Chadde und viele andere Slammer, die gestern beteiligt waren, glaube ich, keinen Deut anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war also zur gestrigen Aufzeichnung des Hannoveraner Slams eingeladen worden. Und so stieg ich im Anschluss an meinen &lt;a href=&quot;http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=1057550&quot;&gt;WDR 3- bzw. Campus Radio Hertz-Auftritt&lt;/a&gt; an der Uni Bielefeld in den IC nach Hannover und dort angekommen direkt aus dem Zug auf die Bühne  der undankbare Startplatz 2 von 12 blieb mir wie in Berlin gewogen. Umso glücklicher war ich am Ende über den 3. Platz; &lt;a href=&quot;http://www.grandslamaudio.de/forum/viewtopic.php?p=11074#11074&quot;&gt;bei der Konkurrenz&lt;/a&gt; und dem miserablen Startplatz ein kleines Wunder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der abgegoltenen Chronistenpflicht jetzt via Kür wieder zurück zu Sarah. In der Pause unterhielt ich mich mit Oliver aus dem Riesenbuhei-Team, als &lt;a href=&quot;http://www.sarahkuttner.de/&quot;&gt;Sarah&lt;/a&gt; auf mich zukam und sinngemäß folgendes sagte: Digger, der &lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;-Text ist total geil, ich hab sehr gelacht, aber du, ganz ehrlich, dein erstes Buch, Phantomherz, das fand ich fürchterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürchterlich, sachtese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FÜRCHTERLICH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;F-Ü-R-C-H-T-E-R-L-I-C-H.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da trifft man einmal im Leben auf eines seiner Idole und möchte sich ehrfürchtig verneigen und ein devotes &lt;i&gt;ich fand deine sendung total großartig was für geile bands du immer am start hattest und was fürn geilen musikgeschmack du hast und sowieso ist dein style total knorke und ich ärgere mich bis heute dass ich die sendung mit dir und nora tschirner nicht aufgenommen habe die beiden coolsten frauen des deutschen fernsehens an einem tisch sahne digger kurz ich mag dich und bin dein größter fan komm lass uns netzwerken&lt;/i&gt; ins Ohr hauchen und was sagt sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fand dein erstes Buch fürchterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaargh! Weltuntergaaaaaang! Wo sind die Klingen, der Strick, nein, wo ist der SB-Elektrische Stuhl?! Mein Idol disst mich, hasst mich, ach komm, ich verpiss mich. Buhuhu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Stopp. Das Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaargh! verfälscht die Tatsachen. Nicht nur, weil sie mit ihrer im Anschluss differenzierteren Kritik im Prinzip Recht hatte  viel zu viel Zeigefinger, viel zu oft moralisierend, viel zu selten frech, aber, Scheiße, ich war bei manchen Texten erst 17 und hatte noch Ideale. Nein, ich muss jetzt trotz fürchterlich für Sarah Kuttner eine enorme Lanze brechen. Denn Sarah ist, hands down, offiziell eine coole Sau. Wie Markus &lt;a href=&quot;http://www.mental-ground-zero.de/slam-sat-1-comedy-hannover.html&quot;&gt;auch findet&lt;/a&gt;. Warum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spule mal knapp drei Jahre zurück. Das sparrenblog war Schnee von morgen, &lt;i&gt;Phantomherz&lt;/i&gt;, mein erstes Buch, juste erschienen, ich stolz wie Oscar. Nachts schaute ich regelmäßig und mit Leidenschaft &lt;a href=&quot;http://www.leshow.de/&quot;&gt;&lt;i&gt;Sarah Kuttner  Die Show&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.n-tv.de/671826.html&quot;&gt;war&lt;/a&gt; dolle Fan, von ihr, von der Show und von Gästen wie Nicolette Krebitz, Maxim Biller oder Maximo Park. Und was macht man so als Fan? Man schickt sein erstes Buch nebst liebevoll formuliertem Brief an &lt;i&gt;MTV, z. H. Sarah Kuttner in Berlin&lt;/i&gt;, und hofft, dass das Ding nicht einfach so im Müll landet, weil es für drittklassiges Guerilla-Marketing seitens des Verlages gehalten wird, nein, man hofft, so im Stillen für sich und so, dass zumindest die Redaktions-Assistenz oder die Praktikantin, an die Frau Kuttner mit Sicherheit die Fanpostvernichtung weiterdelegiert, vielleicht mal reinschaut. Ergo: Erwartet habe ich reaktionstechnisch nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Flötepiepen! Sarah Kuttner las tatsächlich mein Buch! Es landete in keinem Papierkorb, in keiner Ablage, bei keinem Praktikanten, sie hat es wirklich gelesen. Sie, die Frau aus meinem Fernseher! Hurra! Ok, kleiner Schönheitsfehler, sie fand &lt;i&gt;Phantomherz&lt;/i&gt; im Großen und Ganzen fürchterlich (im Anschluss an die erste Kritik differenzierte Sarah noch mal und tröstete mich, dass nicht alle Texte schlecht gewesen seien, so habe sie z. B. die &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=rj7lzM6qx6Q&quot;&gt;Geschichte mit der Oma&lt;/a&gt; gewogen und für ziemlich gut befunden und davon ab, &lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt; sei wirklich eine Steigerung gewesen), aber hey! Sie hats gelesen. Das finde ich ja mal ziemlich cool. Und nicht nur das, sie besaß auch den Anstand, mich nicht mit der Promi-Standard-Floskel (Ich mag dein Werk, wirklich!) abzuspeisen, sondern mir ihre ehrliche, direkte Meinung zu sagen. Das hat mich beeindruckt. Manch ein Unreflektierter würde Sarah vielleicht aufgrund der Aussage Arroganz unterstellen wollen, aber ich nicht, im Gegenteil. Kein bisschen, das war in meinen Augen menschlich großes Kino. Die meisten Fernseh- und Medienmenschen, die man so kennenlernt, sagen dir nämlich aus Bequemlichkeit lieber,  und das, Kinder, ist die traurige Wahrheit  dass sie alles, was du machst, total dufte finden, um einer Konfrontation und einem längeren Gespräch aus dem Weg zu gehen. Nicht so Frau Kuttner. Sie war ehrlich. Ich trugs mit Fassung. &lt;strike&gt;Und Sarah im Anschluss die Konsequenzen, sie ließ sich bereitwillig teeren und federn.&lt;/strike&gt; Coole Sau, du, verehrte Frau aus meinem Fernseher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt hat sie natürlich auch &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Lass-uns-doch-Feinde-sein/dp/393670614X/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1200682254&amp;sr=8-1&quot;&gt;meinen Roman&lt;/a&gt;. Und meine E-Mail-Adresse. Und bald Urlaub. Sprich: Zeit. Ich bin sehr gespannt.</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Mischas+Woche&quot;&gt;Mischas Woche&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>&quot;Deutschland wird in der U-Bahn verteidigt&quot;</title>
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    <description>&lt;b&gt;Wie ihr alle wisst, ist &lt;strike&gt;Pakistan&lt;/strike&gt;die Münchener U-Bahn der &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.focus.de/politik/deutschland/jugendgewalt/gewaltdebatte_aid_232388.html&quot;&gt;&lt;b&gt;gefährlichste Ort der Welt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso erstaunlicher, umso unglaublicher, dass ich meine Fahrt mit der U-Bahn Mitte Dezember &lt;a href=&quot;http://www.poetry.claudio.de/2007/12/10/1339/&quot;&gt;in München&lt;/a&gt; völlig unversehrt überstand, obwohl ich mich im dunklen Gewölbe des U-Bahnhofs am Hbf mehrmals verlief. Aber, oh Wunder, ich überlebte und kam &lt;strike&gt;mit nackter Haut&lt;/strike&gt;mit allen Gepäckstücken davon. Ich fühle mich tatsächlich, als hätte ich eine zweite Chance bekommen. Den Jahrestag, am 9. Dezember 2008, werde ich wie einen &quot;zweiten Geburtstag&quot; begehen.</description>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
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