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    <title>sparrenblog.de : Rubrik:Der Mitarbeiter des Monats berichtet</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>mischa_verollet</dc:publisher>
    <dc:creator>mischa_verollet</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-27T12:32:36Z</dc:date>
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    <title>sparrenblog.de</title>
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  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/5142537/">
    <title>Da müssen wir was drüber machen!</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/5142537/</link>
    <description>&lt;b&gt;...ist ein Satz aus dem Munde des Redaktionschefs, bei dem es in den Ohren der Mitarbeiter klingelt. Die morgens festgelegte Struktur &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nw-news.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;der Zeitung&lt;/a&gt;&lt;b&gt; wurde bereits mit Inhalten gefüllt, plötzlich passiert etwas, und alles wird wieder über den Haufen geworfen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Print-Bereich ist für manche Überraschung gut. Mir war von Vornherein klar, dass das kein 9to5-Job werden wird, schließlich hört das berichtenswerte Stadtgeschehen mit dem Pulsieren nicht am Nachmittag auf. Es puckert und pocht danach erst so richtig los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kommt es, dass ein von mir mit Herzblut geschriebener Artikel seit Tagen in der Warteschleife hängt und stündlich an Aktualität einbüßt: Die britischen Soldaten kommen bereits heute aus Afghanistan zurück!  Da müssen wir was drüber machen!&lt;br /&gt;
Persönliche Trauer darob hin oder her, es muss Verständnis aufgebracht werden, denn hier macht sich der Nachteil der Beschränkung auf wenige papierene Seiten bemerkbar. Der Platz ist begrenzt und die mitfinanzierende Anzeige darf nicht gekickt werden. Im Netz hingegen gibt es keinerlei räumliche Grenzen für Inhalte, doch auch auf einer Website muss die Übersichtlichkeit gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 16 Uhr kommt dann noch eine Meldung. Auf der Herforder Straße staut sich der Verkehr bis Brake!  Da müssen wir was drüber machen! Und sofort schnappt sich der Schreiber dieser Zeilen Tasche und Textblock, hechtet zur Tür hinaus, um ein paar Zeilen darüber zu schreiben, in der Gewissheit, dass ein anderer Text der Neuigkeit wieder weichen muss. Da paart sich der spannende Moment mit der Melancholie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Im Übrigen ist der Chef netter als das eine, wiederholte Zitat als Schluss zulassen könnte.</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-23T12:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/5130991/">
    <title>Mittennei ins System und von innen uffmischn</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/5130991/</link>
    <description>&lt;b&gt;...so sagte es Mario im Film &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenallee_(Film)&quot;&gt;Sonnenallee&lt;/a&gt; &lt;b&gt;zu seinem Kumpel Micha, mehr aus Verlegenheit darüber, dass er zur DDR-Staatssicherheit ging. Dass ich jetzt die Fronten gewechselt habe, kann man so allerdings nicht behaupten, schließlich haben nie Fronten bestanden, vielmehr Ergänzungen. Der Titel ist daher nicht ganz glücklich gewählt, wenn ich sage, dass ich nunmehr in den Hallen der &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nw-news.de/&quot;&gt;Neuen Westfälischen&lt;/a&gt;&lt;b&gt; wandle.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor es hier über den grünen Klee lobende Gratulationen hagelt, schränke ich diesen Umstand am Liebsten gleich ein: Ich bin dort lediglich ein kleiner Wicht, nur zur Einführung für eine weitere, freie Mitarbeit zugegen, um ein paar Kröten nebenbei zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte fest: Dort kann man schreiben. Anders. Gewöhnungsbedürftig anders, doch auch diese Skills sind erlernbar. Noch gehe ich mit großen Augen durch die Redaktionsräume und staune über die verschiedenen Techniken, doch von einem Instrument zeigte ich mich außerordentlich fasziniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://img391.imageshack.us/img391/9112/rohrpostts7.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rohrpost&quot;&gt;Rohrpost&lt;/a&gt;! Nun bin ich 32 Jahre alt und sehe das erste Mal in meinem Leben Rohrpost, diese von mir für archaisch gehaltene und ausgestorben geglaubte Technologie der Nachrichtenübermittlung. Seit der Kinderserie &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hallo_Spencer&quot;&gt;Hallo Spencer&lt;/a&gt;, in der die Post sich stets mit lautem Getöse ankündigte, habe ich keinen Gedanken mehr daran verschwendet. Stopp, das stimmt nicht ganz. Im Film &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Brazil&quot;&gt;Brazil&lt;/a&gt; setzt Sam Lowry das Ministerium für Informationswiederbeschaffung außer Gefecht, als er das Rohrpostsystem verstopft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da betritt man die Hallen in dem Glauben, einen Hi-Tech-Nachrichtendienst zu besuchen, und dann steht man plötzlich vor so einer...Maschine! Doch mir wird verdeutlicht, dass es für die interne Dokumentenübermittlung durchaus Sinn ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionsweise von Rohrpost erschließt sich mir dennoch bis heute nicht vollständig. Werden in einem Netz von mehreren Anschlüssen darin Weichen gestellt, um am Ziel anzukommen? Kann immer nur eine Dose zur gleichen Zeit darin herumrauschen? Alles, was man nicht sieht, sondern lediglich hört, erscheint geheimnisvoll. Wie sich die Dose wohl auf ihrer Reise durch die Rohre fühlt? Gerne würde man sich einmal auf fünf Zentimeter verkleinern und den Ritt selbst ausprobieren. Dagegen wäre jedes Heidepark-Fahrgeschäft mit Sicherheit ein Witz. Hui.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe der Sache weiter auf der Spur und werde mich hüten, wie Sam Lowry zu agieren. Dann würde der Beitragstitel nämlich doch noch passen.</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-18T18:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/5118719/">
    <title>Staying alive</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/5118719/</link>
    <description>&lt;b&gt;Unvernunft schleicht sich bisweilen auch mein sonst so besonnenes Handeln. Wie ich noch am Dienstag &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://killefit.net/blog/2008/08/05/meine-augen-und-ich/&quot;&gt;im Privaten&lt;/a&gt; &lt;b&gt;berichtete, plagten mich erneut meine Sehorgane, was in der Samstagnacht bei der &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.lichtwerkkino.de/besonderes/besonderes-einzelansicht/artikel/ich-bin-so-wild-die-filmhaus-sommerparty.html&quot;&gt;Filmhausparty&lt;/a&gt;&lt;b&gt; in einem Beinahe-2D-Blick kulminierte und mich nachhause in mein Bett trieb.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://img293.imageshack.us/img293/7346/2542383853134aefa467hx3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


Doch damit sollte es noch nicht genug gewesen sein. Tags darauf erwachte ich mit einem der mir so verhassten Gerstenkörner auf dem unteren Augenlid, dergestalt, dass es mir sogar über die Pupille ragte und gewaltig störte. Blitzschnell siegte die Eitelkeit über die Vernunft und dem Ding ward der Garaus gemacht. Sch* auf Sapere Aude! und den Warnhinweisen aus der Wikipedia, eine mögliche Meningitis nahm ich in Kauf, gutes Sehen und Aussehen besaß oberste Priorität. Ich dachte, es würde genügen, merkte ich mir die ersten Symptome (&lt;a href=&quot;http://www.netdoktor.de/krankheiten/hirnhautentzuendung-bakteriell-symptome.htm&quot;&gt;siehe hier&lt;/a&gt;), nur für den Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dumm nur, wenn diese sich dann tatsächlich einstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versteht mich nicht falsch, ich bin das absolute Gegenteil eines Hypochonders. Begeben sich Menschen vom Schlage eines Harald Schmidts beim leisen Anflug eines Schnupfens unter das Sauerstoffzelt, ginge ich nicht einmal zum Arzt, wenn mir das Bein abfaulte. Das wird schließlich schon wieder!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Arbeit, zu späterer Stunde, stellen sich die Kopfschmerzen ein. Fieber messen ist mir zwar nicht möglich, doch als sich darauf der Nacken verspannt und von dort ein Schmerz den ganzen Rücken herunterläuft, wird mir ein wenig anders zumute. Ich habe Meningitis, plötzlich weiß ich das ziemlich genau. &lt;br /&gt;
Gegen 19:30 Uhr geht meine Konzentration vollständig flöten und ich bitte darum, zu einem Arzt gehen zu dürfen: Die Möglichkeit zu sterben ist dann doch etwas mehr Grund als ein faulendes Bein, und ich brauche dringend Gewissheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer möchte auch gerne des nachts, wenn sonst niemand zuhause ist (Mischa ist schließlich auch öfter mal woanders), unbemerkt einen epileptischen Anfall in seinem Bett erleiden? Ich jedenfalls nicht und so schlage ich, ob der fortgeschrittenen Uhrzeit, den Weg zur nahegelegenen St. Franziskus-Ambulanz ein.&lt;br /&gt;
Als bloße Begleitung hatte ich dort schon einmal schlechte Erfahrungen gesammelt, anderthalb Stunden saßen wir unbeachtet im Untersuchungszimmer herum, bevor wir der selbstverordneten Bettruhe den Vorzug gaben und es wieder verließen. Doch diese Situation ist eine andere, ich bin ja beinahe tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinlaut bringe ich mein Leid an der Anmeldung vor, eventuell würde ich belächelt werden. Ich werde belächelt. In Untersuchungszimmer 2 soll ich warten, ich gehe in Untersuchungszimmer 2. Eine Frau Doktor soll zu mir kommen, im Zimmer gegenüber untersucht ein Herr Doktor eine junge Frau und tastet ihr am Unterleib herum. Offensichtlich muss man hier auf die jeweiligen Fachärzte und ihre wertvolle Zeit warten. Nebenan verarztet wieder ein Herr Doktor eine ältere Frau und anscheinend ihre gesamte Großfamilie gleich mit, in fremden Zungen parlierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine halbe Stunde warte ich, ich warte auch noch eine weitere, bis die Ärztin sich blicken lässt und bei meiner Schilderung wie Dr. House schaut, wenn ihm einer seiner Patienten von den Dingen berichtet, die er im Internet gelesen hat: Sie verdreht die Augen bei der anmaßenden Eigendiagnose Künftiger Tod. Fieberhaft gemessen und angezapft, soll ich der Ergebnisse im Wartezimmer harren, wo sich inzwischen zirka zehn weitere, um Linderung hoffende Personen eingefunden haben.&lt;br /&gt;
Bei der Migranten-Großfamilie wurden tatsächlich fast alle Erwachsenen mit Injektionen versorgt, einige können ein Weinen nicht unterdücken. Ich verstehe nichts von ihrem Gejammer, lediglich bei einem Handyanruf spricht eine Tochter deutsch und sagt etwas von Todesfall in der Familie. Himmel nochmal.&lt;br /&gt;
Sollte nicht gleich eine lebensgefährlich Diagnose für mich gestellt werden, komme ich mir regelrecht schäbig vor, hier den Betrieb aufgehalten zu haben. Zum Zeitvertreib stelle ich mir vor, wie Mischa zur Identifizierung meines Leichnams gerufen werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Jau, stimmt, so sah der aus. Mal abgesehen von dem Auge&lt;/i&gt;, wird er dann sagen, da bin ich mir sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Stunde später bin ich der vorletzte Wartende in dem Zimmer. Inzwischen ist der Hunger zu einem weit größeren Problem geworden als Nacken, Kopf oder Tod: Seit viereinhalb Stunden hatte ich nichts gegessen. Ich gehe zur Anmeldung, frage, ob ich nicht nachhause gehen und man mich anrufen kann, wenn ich zu sterben drohe, doch mir wird barsch erwidert, ich sei &lt;i&gt;jetzt eh dran und so lange könne ich ja nun auch noch warten&lt;/i&gt;. Ich wende mich also zurück ins Wartezimmer, wenige Minuten später wird der andere, noch wartende Mann gerufen. Nun bin ich hier der Letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke kurz an &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,563349,00.html&quot;&gt;die sterbende Frau in dem New Yorker Wartezimmer&lt;/a&gt;, doch Frau Doktor hat ein Erbarmen, zitiert mich zu sich und erklärt mir, dass alles in Ordnung mit mir sei. Ein, zwei Entzündungswerte lägen zwar über der Norm, sind aber noch lange von einer Bedrohung entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich also nun Gewissheit besitze, hier mehr als zwei Stunden verbrannt zu haben, wird mir meine Kassenpatienten-Versicherungskarte wieder ausgehändigt. Man verlangt darüber hinaus die Gebühr von 10 Euro, händigt mir aber, nachdem ich sage, dass ich die gerade nicht bei mir hätte, einen Überweisungsträger aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich nicht allzu krank sein kann, ein Verwirrungszustand sich noch nicht meiner bemächtigt hat: Offenbar kann ich doch noch ganz gut lügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/bolshakov/2542383853/&quot;&gt;Foto&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/bolshakov/&quot;&gt;bolshakov&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de&quot;&gt;cc-Lizenz&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-12T08:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/5105195/">
    <title>Status Symbole I</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/5105195/</link>
    <description>&lt;b&gt;Brillenträger aus Leidenschaft, das bin ich, mit einer solchen Bezeichnung muss ich gemeint sein. Vor nicht mehr zählbaren Jahren habe ich eine Unsumme Geld für mein derzeitiges, zeitloses Brillengestell ausgegeben.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Glas ist mittlerweile nicht mehr so ganz unzerkratzt, ich erwäge inzwischen eine neue Bestellung von Gläsern, sollte mir jemand einen guten Optiker in Bielefeld empfehlen. Aber auch wenn man mir während meiner Suche nach dem perfekten Ophthalmologen wieder einmal zur Anschaffung von Kontaktlinsen rät, werde ich hart bleiben, hart, wie jahrhundertelang unentdeckt bleibend wollendes Sparrenburgs-Gewölb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gestell auf der Nase macht nämlich sehr viel aus. Setze ich es auf, bin ich sofort drei Mal schlauer als ohne es. Unsicherheit über zum Beispiel das Partizip Präsens kaschiert die überbrückende Brille elegant. Man kann sie beinahe unbemerkt und doch mit Signalwirkung wieder den Nasenflügel entlang nach oben schieben (und bevorzuge dabei den Griff mit Daumen und kleinem Finger an den Außenseiten dazu), und plötzlich ist es wieder vorhanden, das Partizip: Brillierend. Ohne auch nur einen bemerkenswerten Satz gesagt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz ab von der Wirkung der Brille ist es mir aber ein Gräuel, auch nur daran zu denken, mit den Fingern in den Augen herumzupuhlen und Linsen hinein oder heraus zu befördern. Eine Bekannte meinte unlängst, sie wäre sich des Abends nicht sicher gewesen, ob sie ihre Kontaktlinsen noch drinnen gehabt hätte, prüfte ihre Augen eine geschlagene Stunde lang ob ihrer Inhalte. Das kann mit dem Sichtgestell kaum passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, ich mag meine Brille. Der Markenname Calvin Klein drängt sich beim Tragen und dem Gegenüber glücklicherweise an keiner Stelle auf. Sie besitzt weder diese merkwürdigen Nasenpolster, noch die Bügel, die in der Regel für Halt hinter den Ohren sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen großen Nachteil bringt sie allerdings mit sich. Ich schreibe diese Zeilen nämlich aus gutem Grund, als Anregung für Brillendesigner: Kommt es vor, dass ich sie ablege, mir darauf zum Beispiel ein anderes Hemd anziehe, unter die Dusche gehe or whatever, passiert es mir desöfteren, dass ich anschließend nicht mehr weiß, wo ich sie gelassen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte, wie heikel sich diese Situation gibt: Ich bin meiner Sehkraft graduell beraubt und muss dann auch noch nach meiner Sehhilfe &lt;i&gt;suchen&lt;/i&gt;. Was ich in derlei Momenten bereits alles in meinem Zimmer umgeworfen habe, möchte ich an dieser Stelle gar nicht schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte die Brillenindustrie daher schnellstmöglichst um die Möglichkeit, seine Brille  wie man es mit dem verlorenen Handy bisweilen tut  anrufen zu können.</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-05T11:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/5075425/">
    <title>D&apos;dorf, D&apos;dorf</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/5075425/</link>
    <description>&lt;b&gt;Nur eine liebe Freundin wollte ich besuchen. Nur das, und nebenbei den Düsseldorfer Slam kennenlernen und teilnehmen. Drei Tage bis einschließlich Montag hatte ich mir dafür frei gehalten, und so machte ich mich am Samstagmorgen auf den Weg zum Bahnhof, traf um die Ecke noch ein befreundetes Pärchen, das ebenfalls auf dem Weg dorthin war.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo gehts denn bei euch hin? fragte ich daher und erhielt die Antwort: Nach Dortmund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des weiteren Gesprächs kam zum Vorschein, dass ich bei meiner Reiseplanung völlig übersehen hatte, dass in der Ruhrgebietsmetropole die Love Parade stattfand. Und wollte man nach Düsseldorf, kam man nur schwer mit der Deutschen Bahn an Dortmund vorbei. Das Ende vom Lied: Aus den geplanten 2 Stunden 15 Minuten Fahrzeit wurden 3 Stunden und 50 Minuten. Ersatzzugs-Hopping und die Hölle auf einem Quadratmeter Platz für jeden zwischen Hamm und Dortmund (&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=dXOo5QOfbk0&quot;&gt;siehe mit meinem Handy kurz dokumentiert auf YouTube&lt;/a&gt;). Zitat: Ey, Jackie, hast du nicht Platzangst?  Ey, nee, bin betrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin, nach der Tortur in der Landeshauptstadt angekommen, wurde ich dort sogleich mit sonnigem Wetter belohnt, und wir zelebrierten das Wiedersehen mit einem Coffee to go, aus der Altstadt mitgenommen, direkt am Rhein. Es ist ein wenig schade, wenn man liebe Leute wie die frühere Mitbewohnerin derart selten, vielleicht einmal pro Jahr, sieht und ich werde jedes Mal sentimental darob, schäme mich auch, es nie häufiger einrichten zu können. Aber ich gelobe Besserung. Ein guter Vorsatz, wie ich finde. Es ist zwar gut, ein wenig Geld zu besitzen und sich darum zu kümmern, doch die Freunde und damit die Lebensqualität dürfen einfach nicht zu kurz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine frühere Mitbewohnerin hat bei jedem Besuch viele Geschichten zu erzählen, Stories, die es wert wären, in Erzählform gegossen zu werden. So saßen wir in ihrem Elternhaus in Hubbelrath, wenige Meter von Charity-Ladies und deren augespritzten Töchtern entfernt wohnhaft, aßen Chili und ich hörte mir von ihrem neuen Geldverdienst an. Das Leben in einem Casino ist für meine Wenigkeit noch mythisch umflort, ich kenne es lediglich aus Scorsese- und James Bond-Filmen. Alles, was in diesen Häusern geschieht, bildet in meiner Vorstellung eine schwer zu durchschauende Subkultur. &lt;br /&gt;
Die Freundin bedient nunmehr als Croupier oder gibt Karten am Blackjack-Tisch und der berichtete Umgang dort verscheuchte meine Illusion von gegenseitigem stillen und respektvollem Verhalten. &lt;br /&gt;
Meine Stammgäste müssen alle völlige Masochisten sein, bekam ich zu hören. Wie meinste das? wollte ich wissen. Darauf sie: Na, weil ich die alle ziemlich despotisch angehe. Neulich meinte ich zu einem: Na, für das Geld hätteste dich jetzt aber auch schon mal ordentlich auspeitschen lassen können, wa? Aber gesagt hat der nix, der kommt immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja. Nach zahlreichen, tatsächlich gedrehten Filmen besuchten wir die &lt;a href=&quot;http://www.zakk.de/poesieschlacht/index.php?option=com_frontpage&amp;Itemid=1&quot;&gt;Poesieschlacht im zakk&lt;/a&gt;, der insgesamt recht enttäuschend verlief. Keine guten Beiträge gab es zu hören und ich entschuldigte mich sogar bei der Begleitung, dass dies hier jetzt kein typisches Beispiel für das Phänomen Slam war. Mir wurde aber anschließend versichert, dass der Abend auch recht ungewöhnlich für die Düsseldorfer Reihe verlaufen war, zumal Semesterferien und daher wenig Besuch anwesend war.&lt;br /&gt;
Hier wurde mir auch deutlich bewusst, wie vorteilhaft und demokratisch es ist, wenn man wie im Bunker dem Publikum durch Applaus das Zepter in die Hand gibt und nicht wie dort einer fünfköpfigen Zufallsjury, deren Geschmack plötzlich die Bewertung bestimmt. Meine &lt;a href=&quot;http://killefit.net/blog/2008/07/17/die-wiese/&quot;&gt;Wiese&lt;/a&gt; konnte in der Vorrunde die - mit  meisten Punkte ernten, doch im Halbfinale brachte mich die &lt;a href=&quot;http://killefit.net/blog/2008/06/19/bunkerslam-60-und-die-nummer/&quot;&gt;Nummer&lt;/a&gt; nicht weiter. Die Reaktionen aus dem Gesamtpublikum verrieten mir deutlich höheren Zuspruch. Aber man kann nicht alles haben, ich probiere es dort mit Sicherheit erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wünschte sich nicht nur der wunderbare Mitmoderator &lt;a href=&quot;http://www.markimpause.de/&quot;&gt;Markim Pause&lt;/a&gt; mehr Texte von mir zu hören. Das kann er haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückfahrt verlief ohne Zwischenfälle.</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-22T05:00:00Z</dc:date>
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    <title>Sehenswert - Leading to war</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4917046/</link>
    <description>&lt;b&gt;Mittlerweile gibt es unzählige Filme in verschiedensten Variationen, die den Irakfeldzug der USA kritisch behandeln, seien es Spielfilme, die die Erlebnisse von Soldaten widerspiegeln oder kommentierte Dokumentationen im Stile Michael Moores. Eindrucksvoll belegt nun &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.leadingtowar.com/index.php&quot;&gt;Leading to war&lt;/a&gt; &lt;b&gt;wie die amerikanische Bevölkerung auf den Kriegsfall seitens der Regierung linguistisch in Reihe geschaltet wurde.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Heute geht es nicht mehr um die Frage nach Krieg oder Frieden. Heute zählen keine abgewogenen Argumente mehr. Den Krieg vor Augen, gibt es für die freie Welt, für jedes Land und für jeden einzelnen von uns nur noch eine Wahl: Mit den Amerikanern oder gegen sie?&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film selbst ist einer der simpelsten Produktionen bisher zum Thema, fügt er doch lediglich Interviews und Pressekonferenzen der höchsten Regierungsmitglieder aneinander, unkommentiert. Doch gerade dadurch, dass der Zuschauer mit ansieht, in welchem Maße die Argumente für den Krieg sich im Fortlauf der Zeit intensivieren und die (wie wir inzwischen wissen: nichtvorhandenen) Gründe dafür von Bush und Co. laufend stärker forciert werden, erleben wir im 72-minütigen Zeitraffer noch einmal den Irrsinn, den selbst frei gewählte Politiker an dem von ihnen vertretenen Volk begehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bewusstsein des Wahnsinn eines solchen Unterfangens wird durch die Zusammenfassung begünstigt. So gehen Bush und seine Secretarys anfangs noch von möglichen Weapons of Mass Destructions aus, später wird der Öffentlichkeit mit der ständig präsenten Skala die vermeintliche Terrorgefahr permanent eingebläut, scheinheilig auf die Bibel geschworen, diese Schritte im Namen des Herrn zu erwägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.leadingtowar.com/index.php&quot;&gt;Leading to war&lt;/a&gt; ist bestes Anschauungsmaterial. Hier wird gezeigt, wie Manipulation der Massen per Teleprompter funktionieren kann. Und um diesen Film möglichst allen zugänglich zu machen und er die größtmögliche Verbreitung findet, haben der Regisseur Barry J. Hershley und die Produzenten Produzenten Lewis D. Wheeler und Beth Sternheimer ihn &lt;a href=&quot;http://www.leadingtowar.com/watch_online.php&quot;&gt;kostenlos ins Internet zum Download&lt;/a&gt; verfügbar gestellt, wahlweise sogar in  bisher  17 Sprachen untertitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.leadingtowar.com/index.php&quot;&gt;&lt;br /&gt;
www.leadingtowar.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leading-to-war/&quot;&gt;via&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T05:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4901871/">
    <title>Still Alive!</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4901871/</link>
    <description>&lt;b&gt;Neulich rief mich meine Mutter aus der heimatlichen Provinz an und fragte mich, ob ich am 1. Mai nachhause käme. Ihr geht doch immer mit dem Bollerwagen wandern, bekräftigte sie ihren versteckten Wunsch, ihren Sohn mal wiederzusehen. Doch wenn man den darauf folgenden Brückentag nicht als solchen nutzt und arbeiten gehen muss, sollte man sich nicht auf derlei Spirenzchen einlassen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3028/2299286492_993acbbbdc.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 75%&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/annarchy1/2299286492/&quot;&gt;Foto&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/annarchy/&quot;&gt;anna-rchy&lt;/a&gt;; &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en&quot;&gt;Lizenz&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mama! Das mit dem Bollerwagen haben wir zuletzt bestimmt vor fünfzehn Jahren gemacht, klärte ich sie über meine geringe Lust auf lange Bahnfahrten und betrunkene Wanderungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos Mama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen blieb ich hart in Bielefeld und quälte mich mit den anderen herum, wann man wo was am Vorabend des ersten Maitags unternehmen könnte. Die Qual der für unsere Geschmäcker mangelnden Auswahl fiel auf das Movie (von mir forciert, zugegeben, da ich das Mittwochsprogramm dort gut in Erinnerung habe und die Preise insgesamt für moderat halte). &lt;br /&gt;
Dort angekommen jedoch, stellte es sich als große Vernachlässigung heraus, den Programmtitel nicht genau gelesen zu haben: No Compromise [regulär Mittwochs] vs. 27Up (!!!). Nun ist es zwar so, dass die &lt;a href=&quot;http://www.endeneu.de/&quot;&gt;begleitenden&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://dirk.one1.de/&quot;&gt;Herren&lt;/a&gt; und ich sich auch wegen des zweiten Programmteils durchaus zu recht anwesend fühlen durften (Best Of Both Worlds &lt;a href=&quot;http://www.endeneu.de/&quot;&gt;LeSven&lt;/a&gt;), doch realiter bestand der Altersdurchschnitt etwas über unserem Niveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ausschnitt aus der SMS-Konversation von mir mit der besten Freundin:&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich: Doch im Movie gelandet.&lt;br /&gt;
Sie: Viel Spaß ;-)&lt;br /&gt;
Ich: Ja, mal gucken. Altersdurchschnitt liegt bis jetzt bei 40 und die Musik ist dementsprechend.&lt;br /&gt;
Sie: Kann gut ein dass X [Anm.: ein Bekannter, 42 J.] noch auftaucht ;o) werd gleich schlafen. Gut Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später widerfuhr es mir, dass ich die Figur einer Frau von hinten bewunderte, ich mich aber erschrak, als sie sich umdrehte. Als ich dieses &lt;a href=&quot;http://www.endeneu.de/&quot;&gt;LeSven&lt;/a&gt; schilderte, kommentierte er es mir lediglich mit den Worten: Hallo Mama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts wie weg. Mir fiel, so hart es klingen mag, nur der Stereo Total-Hit Du bist schön von hinten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos Stereo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war nämlich der nächstgelegene Laden, in den es uns dann auch zog. Ich mag das Stereo nicht, war (inkl. Gestern) nur drei Mal dort, da ich die Preise, die willkürlich wechselnde Musik und überhaupt fast alles daran nicht mag. Doch nachdem wir nach einer halben Stunde Schlange stehen und den zweiten Eintritt bezahlend (*grmpf*) endlich Einlass bekamen, stellte sich heraus, dass offenbar die halbe Stadt zugegen war, hauptsächlich unserer Alterszugehörigkeit und sogar mit Leuten dazwischen, die man kennt.&lt;br /&gt;
Es gab allerdings auch hier ein großes Problem: Man konnte sich nämlich nicht bewegen. Weshalb, schildert LeSven &lt;a href=&quot;http://www.endeneu.de/wochenende/2008/05/01/rentnerparty-und-angebaut/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre man flexibel gewesen, hätte man natürlich sich noch zur letzten Option, der H.a.N.F.-Party im Audimin bewegen können, um dort den dritten Eintritt des Abends zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ausschnitt aus der SMS-Konversation mit Mischa:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich: Wenn Ihr überhaupt noch dazustoßen wollt: Wir sind ins Stereo weitergezogen.&lt;br /&gt;
Er: Danke,sind aber auf der h.a.n.f.-party anne uni gelandet ;) lampe auch da,erzählte mir,dass man für 150.000 ne wasserstoff bombe kriegt. verdammt günstig!&lt;br /&gt;
Ich: Interessante Sachen weiß der. Bekommen wir das Geld zusammen, wenn wir Miete, Stadtwerke usw. Ne Weile einbehalten?&lt;br /&gt;
Er: Müsste klappen.&lt;br /&gt;
Ich: War machen wir dann damit?&lt;br /&gt;
Er: Gütersloh sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dann auch nicht mehr lange geblieben. Es war spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Startseite der Süddeutschen überraschte mich heute Mittag mit der Schlagzeile Löhne, Löhne, Löhne und meine Assoziationen gehen zunächst zum benachbarten Bahnknotenpunkt statt zu gewerkschaftlichen Begehrlichkeiten. Ich sollte mich was schämen.</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T15:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4882438/">
    <title>Das waren die Poetry All Stars</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4882438/</link>
    <description>&lt;b&gt;Einen halben Tag nach dem Poetry All Stars-Veranstaltung später und mir klingt immer noch &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gabrielvetter.ch/&quot;&gt;Gabriel Vetters&lt;/a&gt;&lt;b&gt; &quot;Hü!&quot; in den Ohren. Das werde ich wohl nicht mehr so schnell los. Aber warum auch? Ich möchte diesen Ohrwurm, glaube ich,  doch nicht so schnell verlieren.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://img402.imageshack.us/img402/8875/smaat1ly5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


Doch wie im Vorfeld bereits geschildert: Das Kino war ausverkauft, es fanden sich immer noch einige nicht informierte Leute vor den Toren ein, die wegen Kartenmangels traurig draußen bleiben mussten. Darum an dieser Stelle ein kurzer Nachbericht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der goldene Leineweber, der neue Preis für Bielefelds &quot;Best Of Slam&quot;, ist vergeben und geht an Vetter, den symphatischen Schwyzerdütschen aus Schaffhausen. Der Weg dorthin wurde ihm aber nicht einfach gestaltet, wollten ihm in seiner Vorrunde doch ebenfalls &lt;a href=&quot;http://paulinefueg.blogspot.com/&quot;&gt;Pauline Füg&lt;/a&gt; (&quot;Verwundete&quot;), &lt;a href=&quot;http://www.michael-goehre.de/&quot;&gt;Micha-El Goehre&lt;/a&gt; (&quot;Sag jetzt nichts!&quot;), &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/poetryslam/videos/20070311_video_lars_ruppel.jsp&quot;&gt;Lars Ruppel&lt;/a&gt; (&quot;E-Mail-Wechsel mit Julia&quot;) und &lt;a href=&quot;http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=81875253&quot;&gt;Sebastian 23&lt;/a&gt; (&quot;Online&quot;) den Erfolg streitig machen. Die aus dem Publikum ausgewählte Jury bescherte Vetter und Sebastian23 die gleiche Punktzahl, weshalb sie im Finale erneut aufeinander treffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorrunde 2 stritten der stimmgewaltige &lt;a href=&quot;http://www.felixroemer.de/&quot;&gt;Felix Römer&lt;/a&gt; (&quot;Großvater&quot;), &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=lllr32BWXGs&quot;&gt;Sulaiman Masomi&lt;/a&gt; (&quot;Ein Kanacke sieht rot&quot;), &lt;a href=&quot;http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=144423945&quot;&gt;Björn Högsdal&lt;/a&gt; (&quot;Leben rewinded&quot;) und &lt;a href=&quot;http://www.verollet.com/&quot;&gt;Mischael-Sarim Vérollet&lt;/a&gt; (&quot;Als ich mal Gott war&quot;) miteinander, woraus Mischa klar hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Finale gab der Schweizer Gabriel Vetter dann alles, was sein Dialekt hergab und bedauerte lautstark , dass es keine wasserdichten Hunde gäbe. Das mag für den nichtanwesenden Menschen etwas merkwürdig klingen, doch selbst noch so viele nacherzählende Worte können das Miterleben nicht schildern bzw. nachholen.&lt;br /&gt;
Die Finalkontrahenten Sebastian23 und Vérollet konnten dem nichts mehr entgegensetzen und der Sieger stand fest: Die Jury war sogar so frei, dem Schweizer mehr Punkte zu geben als den Regeln nach erlaubt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://img234.imageshack.us/img234/6618/modsvo8.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


Soweit zum Ablauf des Wettbewerbs. Aaaaber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...eine schmähliche Vernachlässigung begänge man, würde man das grandiose Rahmenprogramm nicht erwähnen oder die Stimmung, die im Kinosaal herrschte. 300 zahlende Leute sorgten für bombastische Laune, applaudierten, was das Zeug hielt und kommentierten die Jurywertungen eifrig.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mental-ground-zero.de/&quot;&gt;Markus&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.thomas-milse.de/&quot;&gt;Schmitti&lt;/a&gt; hatten dadurch bei ihrer reibungslos ablaufenden Moderation sichtlich den Spaß in den Backen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Lob gilt ebenfalls &lt;a href=&quot;http://brohm.twoday.net/&quot;&gt;Sacha Brohm&lt;/a&gt;, der (eigentlich der Lesebühnenkultur entstammend) den Anheizertext gab, mit seinem &quot;Senioren im Offenen Kanal&quot; genau das Richtige dafür fand und mit Sicherheit neues Publikum für &lt;a href=&quot;http://www.sitzen73.de/&quot;&gt;Sitzen73&lt;/a&gt; gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den absoluten Höhepunkt des Abends aber bildete der Auftritt Deutschlands erster Slam-Boygroup &lt;a href=&quot;http://www.smaat.de/&quot;&gt;SMAAT&lt;/a&gt;, bestehend aus den bereits anwesenden Felix Römer, Sebastian23, Gabriel Vetter und Lars Ruppel. Wie es sich für eine Boygroup gehört, spielten sie sich mit ihren Piratentext und dem Dunklen Overlord in die Herzen der Mädchen. Doch nicht nur in deren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade, dass dieser Abend bereits (!) um kurz nach 23 Uhr enden musste. Aber es soll eine Fortsetzung, ein Volume 2, im Oktober geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell bis dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img134.imageshack.us/img134/9294/felixvi4.jpg&quot; alt=&quot;felix römer&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://img134.imageshack.us/img134/6723/bjoernjv0.jpg&quot; alt=&quot;björn högsdal&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://img134.imageshack.us/img134/9816/suellexx5.jpg&quot; alt=&quot;sulaiman masomi&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://img134.imageshack.us/img134/4061/incrediblehaarmonsterif8.jpg&quot; alt=&quot;The Incredible Haarmonster&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos: Glasiator</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-23T10:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4820788/">
    <title>There would be blood</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4820788/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/129/318121819_1def417351.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 75%&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/redglow/318121819/&quot;&gt;Foto&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/redglow/&quot;&gt;RedGlow82&lt;/a&gt;; &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en&quot;&gt;Lizenz&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich bin in der Regel hart im Nehmen, wenn es um die Körperlichkeit des Menschen geht. Während des Zivildienstes in der Altenpflege habe ich jede bekannte Körperöffnung fremder Leute fortgeschrittenen Alters gepflegt, und nicht selten waren darunter sogar ganz neue Schnittstellen zwischen Innen und Außen zu versorgen. Unerforschte Welten, die oft ein starkes Nervenkostüm erforderten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde man beizeiten Substanzen gewahr, zu deren alleiniger, optischer Beschreibung ein Goethescher Farbkreis nicht in der Lage zu sein schien, selbst mein Begriff von Poesie stieß dabei an seine Grenzen. Und dennoch habe ich das seinerzeit mitgemacht, war das Pflegepersonal immerhin zahlenmäßig im Verhältnis zu den zu Pflegenden stark unterrepräsentiert, und mein Gewissen hätte mich zwischen den Spät- und Frühschicht-Wechseldiensten nicht gut schlafen lassen, hätte ich um die Unversorgtheit eines Heimbewohners gewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zivi-Zeit damals hat mich demnach geprägt. Ich gehe seitdem relativ unverblümt mit körperlich Leidenden um, was eventuell seine Vorteile hat: Ich scheue mich keineswegs vor Erster Hilfestellung, nicht im Geringsten, gleichgültig, wie schlimm der Wagen am Wegesrand auch um den Baum gewickelt sein mag. Da wird die Bude aufgemacht und die Insassen schnellstmöglichst  - je nach Bedarf  versorgt. Da kenn ich nix!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dumme an der Sache ist nur, dass man sich noch so altruistisch und edel, ritterlich geben kann, wie man will: Letzten Endes hat man doch irgendwo eine Achillesferse, die einem die meiste Zeit nicht bewusst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste jüngst wieder selbst zum Arzt. Innerhalb einen Monats zwei Mal krank zu sein, das ist für mich eine außergewöhnlich hohe Frequenz, und offensichtlich schlug die gleiche Krankheit wieder durch. Meine Hausärztin, die mir beim ersten Mal lediglich Bettruhe und Salbeitinkturen verordnet hatte, befand sich im Urlaub, so dass ich zu einer Vertretung musste, die ich nicht kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort erzählte mir der mich untersuchende Mediziner Horrormärchen. Er hätte hier sogar Patienten, die mit diesen grippalen Infekten bereits seit September letzten Jahres in seiner Praxis ein- und ausgingen. Darauf war ich nicht scharf. Er lächelte über die Salbeitinkturen, verschrieb mir nicht nur echte Medikamente, sondern ließ noch vorsichtshalber Fieber messen. Würden sie bitte noch eine Blutprobe nehmen? wies er seine Helferin an, und ab da ging mir der A* auf Grundeis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr sechs Jahre sind nämlich ins Land gegangen, seit ich den Mut verlor. Damals ging ich heldenmutig zur Blutspende, mit meinem eigenen Körper produzierten Lebensstoff an Bedürftige geben. Die erste, kleine Probe verriet, ich sei gesund, und bald fand ich mich dort auf einer Liege wieder. Doch beim Anblick der Kanüle, die mir für die eigentlich Spende in den Arm gerammt werden sollte wurde mir bereits blümerant zumute: Ein Monstrum von (gefühlt) einem halben Zentimeter Durchmesser wollte rasiermesserscharf in meine Vene dringen und lechzte nach meinem Lebenselixier. Tausend Tode habe ich durchgestanden, während die Helferin mir das Monstrum in den Arm einführte.&lt;br /&gt;
Quälender als diesen Vorgang empfand ich dann aber die Spendeprozedur selbst, und, wer eifriger Blutspender ist, weiß, wovon ich spreche. Der Beutel mit dem edlen Nass wird unterhalb des Arms permanent in Bewegung gehalten. Eine Apparatur sorgt dafür, dass dem Spender stets glucksende Geräusche bewusst wird, wie viel er bereits verloren hat. Das Schlimmste: Man muss sich selbst den Arm auspumpen, indem man ein Schaumstoffknäuel auf- und zudrücken musste.&lt;br /&gt;
Mir wurde schlecht. Ich wartete auf den Moment, in dem ich begann, zu zerknittern und in mich selbst einzufallen. &lt;br /&gt;
Ich musste den beaufsichtigenden Arzt rufen. Nach einigen Handgriffen bestätigte er mir: Ja, das ist wohl die Hypophyse. Sie sollten das nicht noch mal so schnell angehen.&lt;br /&gt;
O.K., aber ich habs versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich befürchte seitdem bei jeder Blutabnahme eine traumatische Wiederkehr dieses Erlebnisses. Beim jetzigen Arzt benutzte die Helferin auch ein Gerät, dessen Volumen mich verwunderte. Wie groß muss eine Probe denn sein, um Viren nachweisen zu können? &lt;br /&gt;
Aber ich teilte ihr mit, dass ich beim Einstich und der Entnahme lieber nicht hinsehen möchte. Aus den Augen, aus dem Sinn. Dann gings auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nennt mich eine Sissie, aber wenn mir mal was zustoßen sollte und ich ernsthaft operiert werden muss, dann bitte nur unter Vollnarkose.</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-28T12:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4809795/">
    <title>Nein, Mama, ich habe alles!</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4809795/</link>
    <description>&lt;b&gt;Die ewigen Zweiten im Ranking der wichtigsten Feiertage des Jahres sind gefrühstückt und meine Klamotten besitzen immer noch das herbe Odeur des Lagerfeuers. Da man diese Tage - ähnlich wie an Weihnachten - oft dafür nutzt, in die Heimat zu fahren und bei der Familie zu übernachten, bieten sie viel Stoff für &quot;bitterböse&quot; Familiensatiren und Fernsehfilme, wie z.B. oft in den öffentlich-rechtlichen gesendet.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei mir gab es wieder Reibereien am Rande der Nervenbelastungsgrenze (wenn auch nicht gleich Streit), und so manch inspirierende Situation könnte ich nunmehr nutzen, um sie noch weiter auszumalen und in einem Drehbuch an das ZDF zu verkaufen. Doch ich möchte hier nicht davon berichten, wie ich beinahe verzweifelte, weil mein Vater die Funktionen von ebay nicht verstand, welche ich mittels eines plätschernden 56k-Modems präsentieren musste. Ebensowenig halte ich es der Rede wert, wie mich ein déjà-vu ereilte im Hinblick auf &lt;a href=&quot;http://killefit.net/blog/2008/03/20/kampf-mit-der-mischbatterie/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;meinen letzten Slamtext&lt;/a&gt;, als ich feststellte, dass die elterliche Dusche ebenfalls nicht mehr länger über DSL verfügt. Druck ist anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ein Phänomen, welches bislang eher ein Mauerblümchendasein unter den Komödianten fristet, ist der Kampf um das Fresspaket bzw. dessen Abwehr. Es ist beinahe als Fakt zu werten, dass Mütter ihren Nachwuchs IMMER als zu dünn ansehen, in der Regel haben die Kinder in ihren Augen seit dem letzten Besuch abgenommen.&lt;br /&gt;
Ein Freund meinte anlässlich seines Geburtstags zu diesem Thema: &quot;Je älter man wird, desto mehr wächst der Arsch nach vorne&quot;, doch das trifft auf mich nicht zu. Ich wage zu behaupten, dass ich mich wochenlang in einem McDonald&apos;s einquartieren und mich dort ernähren könnte und ich nähme trotzdem nicht zu. Auf der anderen Seite befürchtete man zum Beispiel nach meinem zweiwöchigen Berlinale-Stress, ich wäre deutlich dünner. Stimmte ebenfalls nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Besten müsste meine Mutter dies wissen und kennen, diesen bei mir anscheinend genetisch nicht vorhandenen Jojo-Effekt. Dennoch beginnt kurz vor meiner Abreise stets das gleiche Spiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sie&lt;/i&gt;: &quot;Ich habe dir unten [im Keller] ein paar Sachen zum Essen zusammengestellt, die kannste mitnehmen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich&lt;/i&gt;: &quot;Nein, danke. Wir haben alles zuhause.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eine halbe Stunde später werde ich gewahr, dass dieser, mein letzter Satz wohl ungehört oder unverstanden geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sie&lt;/i&gt;: &quot;Komm mal mit, wir suchen dir jetzt noch was aus&apos;m Keller für Euren Kühlschrank aus.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich&lt;/i&gt;: &quot;Nee, lieber nicht. Erstens haben wir alles und zweitens habe ich nur zwei Taschen mit, die müssen reichen. Da passt nix mehr rein und ich habe auch keinen Bock, soviel Zeugs durch den Zug und durch Bielefeld zu schleppen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Hin und Her vollzieht sich dann erfahrungsgemäß noch ungefähr 5-10 Mal, erst später, im Zug oder zuhause, bemerke ich dann, weshalb meine Taschen so schwer gewesen sind. Sie hatte es dann doch noch heimlich geschafft, mir Nahrungsmittel unterzuschieben. Mit 50%iger Wahrscheinlichkeit handelt es sich dann um etwas, was ich überhaupt nicht mag. Sie sollte es nach über 30 Jahren Kenntnis meiner Selbst besser wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ist ja lieb gemeint. Weiß ich doch.</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-24T18:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4717706/">
    <title>Knapp einer Katastrophe entgangen</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4717706/</link>
    <description>&lt;b&gt;Gestern, auf dem Weg zur Arbeit, ging ich gedankenverloren die Arndtstraße hinunter. In der Regel, wenn ich so vor mich hinsinniere, bemerke ich relativ wenig von meiner Umwelt. Den bereits bekannten Weg gehen meine Beine fast wie von alleine und so lässt es sich prima beim Laufen rauchen und nachdenken.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gibt es so viel, über das man nachdenken kann. Jedes Mal bin ich ganz hin und weg, wenn ich dabei feststelle, was für Sachverhalte noch einen Gedanken mehr vertragen könnten. Ich glaube, ich weiß bereits, dass ich heute auch darüber einmal nachdenken werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auf der Höhe des Café Berlins wurde ich plötzlich laut angeschrien.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Haaaaalt! Nicht weitergehen!!&lt;/i&gt; brüllte mich plötzlich ein gelbbewesteter Wüterich von vorne an und ich erschrak dermaßen, dass meine dünne Gestalt von dem Gebrüll-Gegenwind beinahe umgepustet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem ich ein, zwei Meter zurückgetaumelt bin, wurde ich eines Schildes gewahr, das ich bei meinem bisherigen, angestrengten Blick auf meine eigenen Füße wohl übersehen hatte: &lt;i&gt;Gasarbeiten! Kein offenes Feuer! Keine Zigaretten!&lt;/i&gt; stand darauf und mir fiel es wie Schuppen-Gestöber von den Augen, welch Katastrophe ich beinahe verursacht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mir an der Kreuzung erhielt man nämlich ziemlich einfach Einblick in das Straßeninnere, emsige Arbeiter fuchtelten darin an der Gasleitung zwischen Café Berlin und Wunderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;i&gt;Vier Kneipen* auf einen Streich futsch  Rouven Ridder schuld&lt;/i&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


So oder ähnlich hätte die Schlagzeile gelautet. Wahrscheinlich wäre ich bei der Aktion selbst futsch gewesen, und die Trauergesellschaft wäre aufgrund meiner Untat nicht mehr sehr groß ausgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut, das der gelbbewestete Wüterich dort stand und mich maßregelte. Es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte eine einsame Beerdigung erlebt. Doch sein Lächeln verriet mir, dass er ein gedankenverlorenes Dasein entschuldigte, und weiter auf die Passanten aufpassen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut so. Manchmal sollte man mit offeneren Augen durch die Welt gehen. Ich würde aber auch ein recht schlechtes, totes Gewissen haben, wenn ich das Volk seiner Trinkquellen beraubte. Doch darüber muss ich mal morgen mit &apos;ner Zigarette nachdenken, wenn ich wieder dort entlang gehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;a href=&quot;http://bateman.twoday.net/stories/4136057/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;In allen vier Ecken soll eine Kneipe drin stecken.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-19T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4691126/">
    <title>Red Carpet-Blogger</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4691126/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://img520.imageshack.us/img520/1714/palastausschnittsq3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Kosslick&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Dieter Kosslick&lt;/a&gt; &lt;b&gt;wischt zwischen den Terminen hin und her. Mittags, vor dem Photo-Call mit &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Young&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Neil Young&lt;/a&gt;&lt;b&gt;, taucht er  für die öffentlichen Medien ganz ungewohnt  mit Trainingsjacke vor den Fotografen auf, tritt durch die Tür, durch die man eigentlich die Rocklegende zu sehen erwartete. Die Knippserschar begrüßt ihn mit einem einstimmigen Guten Morgen und lacht lauthals los, der Chef verkrümelt sich lieber gleich wieder in eine Ecke.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben all dem Glanz und Glamour auf den Bildschirmen zuhause und den Bildern in den Magazinen ist die Berlinale eben auch ein Festival. Die Filmfreaks campen nächtelang vor den Ticketcountern und so manch ein Journalist, der neben dir morgens um 9:00 Uhr in der Pressevorführung irgendeines Wettbewerbsfilms sitzt, wirkt deutlich übernächtigt und nimmt lieber noch eine Tüte Schlaf. Da können die Stones noch so sehr von einem Scorsese für die Leinwand in Szene gesetzt worden sein. Die Magengeräusche in den Sitzreihen können sich durchaus mit denen in Literaturseminaren an der Uni messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So elitär die Berlinale nach außen hin erscheinen mag, so wenig ist sie es dann auch gelebt. Nach zweieinhalb Tagen weiß ich bereits: Die zentralen Orte des Geschehens bilden prima Äquivalente zu dem, was man als Musikfan bereits kennt. Die Hauptbühne ist der Berlinale-Palast und das Grand Hyatt Hotel ein riesengroßes VIP-Igluzelt.&lt;br /&gt;
Auf dem Hurricane war ich das letzte Mal im Jahr 2004 und es fühlte sich in etwa so ähnlich an. Das Bier hat hier zwar seinen Hoheitsgetränkeanspruch gegenüber dem Kaffee deutlich verloren, und selbst der Kaffee droht gegenüber stillem Wasser in die Knie zu gehen, doch der somnambule Zustand, den erkenne ich wahrscheinlich noch über Jahrzehnte hinweg. Hallo ständig präsente Müdigkeit, da bist du ja wieder. Es ist also Festivalzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen unrasiert vor dem Hotel herum und warten auf die Limousinen mit den Stars. Und sollte sich einer von ihnen mal weniger Zeit für die Fans nehmen, sich nicht umdrehen und für den offiziellen Teil einfach ins Gebäude huschen, dann wird er von der Menge draußen geschlossen ausgebuht (wie z.B. Neil Young, die Sau). Wir gehen dann schnell zum offiziellen Teil, wenns geht noch zur Konferenz.  Sollte es nicht passen, läuft mit Sicherheit gerade irgendeine Filmvorführung. Kostet ja nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verbringt man den Tag zwischen Filmvorführungen, Pressekonferenzen und im Schreibzimmer der Journalisten, wo selbstverständlich viel zu wenige Plätze vorhanden sind. Man müsste mehr vom Tage haben, um alles das zu erledigen, was man tun möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untergekommen bin ich bei Mario, einem alten Freund aus der Mindener Zeit. Er wohnt mit seiner Freundin und ihren beiden Kindern am Prenzlauer Berg. Morgens sehen sie mich meist nicht mehr, wenn ich aus dem Haus gegangen bin und abends bekomme ich von ihnen ihre Verwunderung darüber zu hören, dass ich mir wohl alles gebe.&lt;br /&gt;
Ich kann dann immer nur entgegnen, dass sie das an meiner Statt ebenfalls nicht anders machen würden. Dem wird dann allgemein zugestimmt. Und ich schreibe vor dem Einnicken noch ein paar kleine Zeilen vor für den kommenden Tag, denn Internetzugang habe ich nur im Pressezentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort hetze ich ein und aus, hätte soeben beinahe aufrgund meines Termin-Tunnelblicks &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Smudo&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;das S, das M, das U, das D und das Oooo&lt;/a&gt; über den Haufen gelaufen, und muss auch gleich wieder weg. Da ist noch eine Vorstellung, die ich mir (ohne Mittag gegessen zu haben) mitnehmen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühlt war ich heute bereits bei Sonntag, bis ich gerade eben erst festgestellt habe, dass doch erst Samstag ist. Anstrengende Tage stehen mir noch bevor. Und die könnt Ihr &lt;a href=&quot;http://blog.rbb-online.de/roller/berlinaleblog/&quot;&gt;an dieser Stelle hier&lt;/a&gt; auch weiterhin verfolgen. Bis dahin.</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-09T15:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4657072/">
    <title>Rock me, F.W. Murnau!</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4657072/</link>
    <description>&lt;b&gt;Neulich hatte ich noch &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/title/tt0448134/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Sunshine&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&quot; gesehen, diesen Sci-Fi-Schinken von 2007, in dem die Sonne kurz vor dem Exitus steht und wiederbelebt werden soll. Das geht natürlich beinahe schief, die Mannschaft des Raumschiffs dreht fast komplett durch, doch eines muss man dem Film lassen: Phantastische Sonnenbilder konnte er aufweisen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstag war ich dann zu Besuch bei Freunden, die sich gerne gute Filme ansehen, und dort wurde mir wieder ein cineastisches Machwerk geboten, das ebenfalls den Titel Sunshine trug. Zunächst dachte ich: &lt;i&gt;Oh nein, bitte nicht auch hier!&lt;/i&gt;, doch ich hatte mich gottseidank leicht verhört. Tatsächlich handelte es sich um &quot;&lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/title/tt0018455/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Sunrise&lt;/a&gt;&quot; und dieser Film hier besaß noch den Untertitel &lt;i&gt;A Song of Two Lovers&lt;/i&gt;, zählte ganze 80 Lenze mehr und war ein Stummfilm eines unserer Stadtkinder: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Murnau&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Friedrich Wilhelm Murnau&lt;/a&gt;*. Ich sollte also einen Film von dem Mann zu sehen bekommen, der uns bereits 1921 groteske Ikonen wie den oft gezeigten und zitierten Nosferatu-Gruselglatzkopf beschert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, im Gegensatz zu dem ersten Film sprengt dieser letzte so ziemlich alle unseren heutigen Seh- und auch Hörgewohnheiten. Es ist nun mal ein Stummfilm, Ton ging damals einfach noch nicht (zumindest nicht, &lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/3142230/&quot;&gt;bis ihn ein anderer Bielefelder erfunden hatte&lt;/a&gt;) und Dialoge mussten mit Texttafeln suggeriert werden. Aber hey! Ist es nicht schön, einfach mal nur zusammen mit einem Film zu schweigen?&lt;br /&gt;
Schwarzweiß ist er auch noch, nachkolorieren käme einer Sünde gleich, klar, aber ich denke, nur die wenigsten unter uns werden, so wie der Typ, von dem &lt;a href=&quot;http://schnipselfriedhof.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Volker&lt;/a&gt; neulich berichtete, glauben, die Welt sei früher tatsächlich einmal schwarzweiß gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, so sind wir nicht. Die ganze Filmwelt musste sich sintemalen vor Herrn Murnau aus Ehrerbietung verneigen: &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/title/tt0018455/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Sunrise&lt;/a&gt; heimste bei den ersten Oscar-Verleihungen 1929 gleich drei der Goldkerle ein. Leider konnte Bielefeld diese Bilanz nicht allzu lange aufrecht erhalten, genau genommen seitdem auch nicht mal im Ansatz wiederherstellen. Liebe Medienstudenten, haltet Euch also ran, auf zur Academy für Bielefeld!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Geniestreich zu landen ist allerdings nicht mehr so ganz einfach, zumal die großen technischen Geistesblitze, was man zum Beispiel mit einer Kamera und etwas Schnitttechnik bewerkstelligen könnte, zum Großteil schon erfunden worden sind. Die subjektive Kamera, die den Blick des Protagonisten nachahmt etwa, oder die entfesselte Kamera, auf ein schwenkbares Stativ befestigt, gibt es allesamt seit Murnau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bluescreen, Projektionen usw., alles das kommt auch in Sunrise zum Einsatz, um die neu entfachte Liebe zwischen einem Bauern und seiner Frau in Szene zu setzen. Zuvor gerät der Mann aber in Versuchung durch eine Touristin aus der Stadt, die ihn überreden will, mit ihm in die Stadt zu kommen und seine Frau zurückzulassen. Sie zeigt ihm das Stadtleben auf der großen Nachthimmel-Leinwand und fragt ihn, in Bezug auf seine Frau: Couldnt she get drowned? (Kann sie nicht ertränkt werden?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bootsfahrt auf dem anliegenden See kann er sich nicht dazu durchringen, seine Frau über Bord zu werfen, sie fahren an Land, sie flüchtet, er holt sie ein. Zusammen besteigen sie die vorbeifahrende Bahn, die die beiden blitzschnell in die große Stadt bringt: Bei einer von ihnen beobachteten Hochzeit erinnert er sich seines Schwurs und seiner Liebe zu ihr, bittet sie um Verzeihung und sie verbringen den Tag gemeinsam in den lebhaften Straßen.&lt;br /&gt;
Nachts fahren sie wieder heim, doch es kommt beinahe zu einer lebensbedrohlichen Katastrophe. Doch man kann ruhigen Gewissen  ohne irgendwelche Spoiler-Warnungen - sagen, dass es sich zum Guten wendet und die keiltreibende Touristin verjagt wird. Zu Recht: Die City-Krähe war nicht halb so süß wie seine bisherige Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nennt mich sentimental *schnüff*, nennt mich weibisch *schluchz*, doch wenn irgendetwas vergeudet war, dann doch wohl die Zeit mit dem Betrachten des beinahe gleichnamigen Science-Fiction-Blödsinns vorab.&lt;br /&gt;
Und bei der erwähnten Trambahnfahrt in die Stadt, tja, da kam mir kurz der Gedanke, ob sich da nicht der Regisseur an seine Zeit hier zurückerinnert gefühlt hatte: So schnell wie dort ist man mit der Bahn vom Land in die Stadt sonst nur in Bielefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*F.W.M. hieß mit bürgerlichem Namen tatsächlich Plumpe und war Sohn des gleichnamigen Bielefelder Tuchfabrikanten. Mehr Infos gibt es bei der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Murnau&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; oder der hier ansässigen &lt;a href=&quot;http://www.murnaugesellschaft.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Friedrich-Wilhelm-Murnau-Gesellschaft&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-29T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4623754/">
    <title>Sex sells</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4623754/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://img251.imageshack.us/img251/5528/sexsellsqy7.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


denkt sich ein örtlicher Pizzabringdienst und beschert dem Bestellenden ab nun Hochglanzkartons mit Fremdwerbung. Was nun die kurvige Tussi mit Pokern zu tun haben mag, erschließt sich mir zwar nicht direkt, aber hey: Wurde die Schnittmenge der Zielgruppengeschmäcker jemals besser erfasst? Pizza, Pokern, sexy Frauen, so muss das sein. Besonders, wenn die Küche nach einem Slamabend kalt bleibt.</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-17T15:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sparrenblog.twoday.net/stories/4570013/">
    <title>Geschafft! Und auf ein neues!</title>
    <link>http://sparrenblog.twoday.net/stories/4570013/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://killefit.net/blog/media/feuerwerk425x284.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;
&lt;center&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 75%&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/extranoise/231426173/&quot;&gt;Foto&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/extranoise/&quot;&gt;extranoise&lt;/a&gt;; &lt;a href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en&quot;&gt;Lizenz&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;Und so vollzieht das Sparrenblog bereits seinen zweiten Jahreswechsel. Keine Angst, ich werde an dieser Stelle nun keinen überbordenden Jahresrückblick über die vielen Kracherbeiträge 2007 bringen. Mit Rückblicken werden wir dafür dieser Tage viel zu sehr überrannt, daher üben wir uns einmal in stiller Demut.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/stories/4553721/&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Mischa hat zu Weihnachten schon so manches vorweggenommen&lt;/a&gt;: Wir hatten mit Euch im vergangenen Jahr jede Menge Spaß in den Backen und auch viele neue Leute kennengelernt: 2007 kann man reinen Gewissens als ein gutes Jahr bezeichnen. &lt;br /&gt;
Der Wechsel hin zur neuen Ziffer führt aber nicht nur dazu, dass wir uns die kommenden Wochen allesamt noch ziemlich oft beim Datum verschreiben werden, mitunter stimmten die letzten Tage zwischen den Jahren den ein oder die andere etwas melancholisch. Besinnung und Selbstreflexion sind die Keywords des Kalenderaustauschs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Mache ich alles richtig oder muss ich mich eines Tages, vereinsamt wie Miss Sophie, mit dem Butler begnügen? Oder ist Silvester spirituell gar viel zu überschätzt und doch bloß die Same procedure as every year? Der Blick aus dem Fenster um Null Uhr verrät jedoch: Es ist nunmal doch kein Datum wie jedes andere auch, dort draußen verbindet viele Menschen offensichtlich der Spaß am Vertreiben der Geister des letzten Jahres.&lt;br /&gt;
Dies ist vielleicht nicht der vordergründige Gedanke dabei, doch viele von ihnen bringen für das kommende Jahr Vorsätze mit, die sie nach der Feierei in die Tat umsetzen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sparrenblog hat sich ein noch größeres Feuerwerk der Unterhaltung vorgenommen, ich selbst möchte mein Studium beenden. Seien es Vorsätze oder andere Dinge, an die man glaubt: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/news/artikel/2007/12/27/2445622.xml&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;Spirituelle Bedürfnisse, die sich am Profanen orientieren&lt;/a&gt;, so etwas hat man als moderner Mensch offenbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für die Traurigen oder Pessimisten unter Euch kann ich mal einen Blick in die vernebelte Glaskugel der Zukunft werfen: Ah ja, es wird anscheinend alles wieder anders kommen, als man denkt. Vielleicht schlechter, vielleicht besser, aber mit ziemlicher Sicherheit anders.&lt;br /&gt;
Da wartet auf einen die unverhoffte große Liebe seines Lebens, dort ein hervorragendes Jobangebot, und hier... oh, das ist natürlich nicht so schön. Aber so ist es nun mal, das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mischa und ich freuen uns in jedem Fall darauf, Euch auch in 2008 hier und dort zu sehen und werden auch weiterhin begeistert Eure Geschichten lesen. Auf dass der Strom an neuem Content nie abreißen möge. Und habt eine schöne Feier, ob im Stereo, Ringlokschuppen, auf der Sparrenburg, auf dem Siggi oder bei Euch zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne: Prost!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;embed style=&quot;width:400px; height:326px;&quot; id=&quot;VideoPlayback&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=9105942950207814319&amp;hl=de&quot; flashvars=&quot;&quot;&gt; &lt;/embed&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


&lt;i&gt;P.S.: Weitere, wirre Gedanken meinerseits zum Thema Silvester/ Neujahr gibt es übrigens &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.talenteonline.de/kolumne/index.php&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;an dieser Stelle&lt;/a&gt; &lt;i&gt;als &quot;Böllerfetzen&quot; zu lesen&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Rouven</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sparrenblog.twoday.net/topics/Der+Mitarbeiter+des+Monats+berichtet&quot;&gt;Der Mitarbeiter des Monats berichtet&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Rouven</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-31T06:00:00Z</dc:date>
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