Sehenswert - Leading to war
Verfasst von Rouven am 9. Mai, 07:30
Mittlerweile gibt es unzählige Filme in verschiedensten Variationen, die den Irakfeldzug der USA kritisch behandeln, seien es Spielfilme, die die Erlebnisse von Soldaten widerspiegeln oder kommentierte Dokumentationen im Stile Michael Moores. Eindrucksvoll belegt nun „Leading to war“ wie die amerikanische Bevölkerung auf den Kriegsfall seitens der Regierung linguistisch in Reihe geschaltet wurde.
Heute geht es nicht mehr um die Frage nach Krieg oder Frieden. Heute zählen keine abgewogenen Argumente mehr. Den Krieg vor Augen, gibt es für die freie Welt, für jedes Land und für jeden einzelnen von uns nur noch eine Wahl: Mit den Amerikanern oder gegen sie?
Der Film selbst ist einer der simpelsten Produktionen bisher zum Thema, fügt er doch lediglich Interviews und Pressekonferenzen der höchsten Regierungsmitglieder aneinander, unkommentiert. Doch gerade dadurch, dass der Zuschauer mit ansieht, in welchem Maße die Argumente für den Krieg sich im Fortlauf der Zeit intensivieren und die (wie wir inzwischen wissen: nichtvorhandenen) Gründe dafür von Bush und Co. laufend stärker forciert werden, erleben wir im 72-minütigen Zeitraffer noch einmal den Irrsinn, den selbst frei gewählte Politiker an dem von ihnen vertretenen Volk begehen können.
Das Bewusstsein des Wahnsinn eines solchen Unterfangens wird durch die Zusammenfassung begünstigt. So gehen Bush und seine Secretarys anfangs noch von möglichen „Weapons of Mass Destructions“ aus, später wird der Öffentlichkeit mit der ständig präsenten Skala die vermeintliche Terrorgefahr permanent eingebläut, scheinheilig auf die Bibel geschworen, diese Schritte im Namen des Herrn zu erwägen.
„Leading to war“ ist bestes Anschauungsmaterial. Hier wird gezeigt, wie Manipulation der Massen per Teleprompter funktionieren kann. Und um diesen Film möglichst allen zugänglich zu machen und er die größtmögliche Verbreitung findet, haben der Regisseur Barry J. Hershley und die Produzenten Produzenten Lewis D. Wheeler und Beth Sternheimer ihn kostenlos in’s Internet zum Download verfügbar gestellt, wahlweise sogar in – bisher – 17 Sprachen untertitelt.
www.leadingtowar.com
[via]
Heute geht es nicht mehr um die Frage nach Krieg oder Frieden. Heute zählen keine abgewogenen Argumente mehr. Den Krieg vor Augen, gibt es für die freie Welt, für jedes Land und für jeden einzelnen von uns nur noch eine Wahl: Mit den Amerikanern oder gegen sie?
Der Film selbst ist einer der simpelsten Produktionen bisher zum Thema, fügt er doch lediglich Interviews und Pressekonferenzen der höchsten Regierungsmitglieder aneinander, unkommentiert. Doch gerade dadurch, dass der Zuschauer mit ansieht, in welchem Maße die Argumente für den Krieg sich im Fortlauf der Zeit intensivieren und die (wie wir inzwischen wissen: nichtvorhandenen) Gründe dafür von Bush und Co. laufend stärker forciert werden, erleben wir im 72-minütigen Zeitraffer noch einmal den Irrsinn, den selbst frei gewählte Politiker an dem von ihnen vertretenen Volk begehen können.
Das Bewusstsein des Wahnsinn eines solchen Unterfangens wird durch die Zusammenfassung begünstigt. So gehen Bush und seine Secretarys anfangs noch von möglichen „Weapons of Mass Destructions“ aus, später wird der Öffentlichkeit mit der ständig präsenten Skala die vermeintliche Terrorgefahr permanent eingebläut, scheinheilig auf die Bibel geschworen, diese Schritte im Namen des Herrn zu erwägen.
„Leading to war“ ist bestes Anschauungsmaterial. Hier wird gezeigt, wie Manipulation der Massen per Teleprompter funktionieren kann. Und um diesen Film möglichst allen zugänglich zu machen und er die größtmögliche Verbreitung findet, haben der Regisseur Barry J. Hershley und die Produzenten Produzenten Lewis D. Wheeler und Beth Sternheimer ihn kostenlos in’s Internet zum Download verfügbar gestellt, wahlweise sogar in – bisher – 17 Sprachen untertitelt.
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