Das waren die Poetry All Stars
Verfasst von Rouven am 23. Apr, 12:06
Einen halben Tag nach dem Poetry All Stars-Veranstaltung später und mir klingt immer noch Gabriel Vetters "Hü!" in den Ohren. Das werde ich wohl nicht mehr so schnell los. Aber warum auch? Ich möchte diesen Ohrwurm, glaube ich, doch nicht so schnell verlieren.

Doch wie im Vorfeld bereits geschildert: Das Kino war ausverkauft, es fanden sich immer noch einige nicht informierte Leute vor den Toren ein, die wegen Kartenmangels traurig draußen bleiben mussten. Darum an dieser Stelle ein kurzer Nachbericht:
Der goldene Leineweber, der neue Preis für Bielefelds "Best Of Slam", ist vergeben und geht an Vetter, den symphatischen Schwyzerdütschen aus Schaffhausen. Der Weg dorthin wurde ihm aber nicht einfach gestaltet, wollten ihm in seiner Vorrunde doch ebenfalls Pauline Füg ("Verwundete"), Micha-El Goehre ("Sag jetzt nichts!"), Lars Ruppel ("E-Mail-Wechsel mit Julia") und Sebastian 23 ("Online") den Erfolg streitig machen. Die aus dem Publikum ausgewählte Jury bescherte Vetter und Sebastian23 die gleiche Punktzahl, weshalb sie im Finale erneut aufeinander treffen sollten.
In Vorrunde 2 stritten der stimmgewaltige Felix Römer ("Großvater"), Sulaiman Masomi ("Ein Kanacke sieht rot"), Björn Högsdal ("Leben rewinded") und Mischael-Sarim Vérollet ("Als ich mal Gott war") miteinander, woraus Mischa klar hervorging.
Im Finale gab der Schweizer Gabriel Vetter dann alles, was sein Dialekt hergab und bedauerte lautstark , dass es keine wasserdichten Hunde gäbe. Das mag für den nichtanwesenden Menschen etwas merkwürdig klingen, doch selbst noch so viele nacherzählende Worte können das Miterleben nicht schildern bzw. nachholen.
Die Finalkontrahenten Sebastian23 und Vérollet konnten dem nichts mehr entgegensetzen und der Sieger stand fest: Die Jury war sogar so frei, dem Schweizer mehr Punkte zu geben als den Regeln nach erlaubt waren.

Soweit zum Ablauf des Wettbewerbs. Aaaaber...
...eine schmähliche Vernachlässigung begänge man, würde man das grandiose Rahmenprogramm nicht erwähnen oder die Stimmung, die im Kinosaal herrschte. 300 zahlende Leute sorgten für bombastische Laune, applaudierten, was das Zeug hielt und kommentierten die Jurywertungen eifrig.
Markus und Schmitti hatten dadurch bei ihrer reibungslos ablaufenden Moderation sichtlich den Spaß in den Backen.
Ein großes Lob gilt ebenfalls Sacha Brohm, der (eigentlich der Lesebühnenkultur entstammend) den Anheizertext gab, mit seinem "Senioren im Offenen Kanal" genau das Richtige dafür fand und mit Sicherheit neues Publikum für Sitzen73 gewann.
Den absoluten Höhepunkt des Abends aber bildete der Auftritt Deutschlands erster Slam-Boygroup SMAAT, bestehend aus den bereits anwesenden Felix Römer, Sebastian23, Gabriel Vetter und Lars Ruppel. Wie es sich für eine Boygroup gehört, spielten sie sich mit ihren Piratentext und dem Dunklen Overlord in die Herzen der Mädchen. Doch nicht nur in deren.
Schade, dass dieser Abend bereits (!) um kurz nach 23 Uhr enden musste. Aber es soll eine Fortsetzung, ein Volume 2, im Oktober geben.
Eventuell bis dann.




Fotos: Glasiator

Doch wie im Vorfeld bereits geschildert: Das Kino war ausverkauft, es fanden sich immer noch einige nicht informierte Leute vor den Toren ein, die wegen Kartenmangels traurig draußen bleiben mussten. Darum an dieser Stelle ein kurzer Nachbericht:
Der goldene Leineweber, der neue Preis für Bielefelds "Best Of Slam", ist vergeben und geht an Vetter, den symphatischen Schwyzerdütschen aus Schaffhausen. Der Weg dorthin wurde ihm aber nicht einfach gestaltet, wollten ihm in seiner Vorrunde doch ebenfalls Pauline Füg ("Verwundete"), Micha-El Goehre ("Sag jetzt nichts!"), Lars Ruppel ("E-Mail-Wechsel mit Julia") und Sebastian 23 ("Online") den Erfolg streitig machen. Die aus dem Publikum ausgewählte Jury bescherte Vetter und Sebastian23 die gleiche Punktzahl, weshalb sie im Finale erneut aufeinander treffen sollten.
In Vorrunde 2 stritten der stimmgewaltige Felix Römer ("Großvater"), Sulaiman Masomi ("Ein Kanacke sieht rot"), Björn Högsdal ("Leben rewinded") und Mischael-Sarim Vérollet ("Als ich mal Gott war") miteinander, woraus Mischa klar hervorging.
Im Finale gab der Schweizer Gabriel Vetter dann alles, was sein Dialekt hergab und bedauerte lautstark , dass es keine wasserdichten Hunde gäbe. Das mag für den nichtanwesenden Menschen etwas merkwürdig klingen, doch selbst noch so viele nacherzählende Worte können das Miterleben nicht schildern bzw. nachholen.
Die Finalkontrahenten Sebastian23 und Vérollet konnten dem nichts mehr entgegensetzen und der Sieger stand fest: Die Jury war sogar so frei, dem Schweizer mehr Punkte zu geben als den Regeln nach erlaubt waren.

Soweit zum Ablauf des Wettbewerbs. Aaaaber...
...eine schmähliche Vernachlässigung begänge man, würde man das grandiose Rahmenprogramm nicht erwähnen oder die Stimmung, die im Kinosaal herrschte. 300 zahlende Leute sorgten für bombastische Laune, applaudierten, was das Zeug hielt und kommentierten die Jurywertungen eifrig.
Markus und Schmitti hatten dadurch bei ihrer reibungslos ablaufenden Moderation sichtlich den Spaß in den Backen.
Ein großes Lob gilt ebenfalls Sacha Brohm, der (eigentlich der Lesebühnenkultur entstammend) den Anheizertext gab, mit seinem "Senioren im Offenen Kanal" genau das Richtige dafür fand und mit Sicherheit neues Publikum für Sitzen73 gewann.
Den absoluten Höhepunkt des Abends aber bildete der Auftritt Deutschlands erster Slam-Boygroup SMAAT, bestehend aus den bereits anwesenden Felix Römer, Sebastian23, Gabriel Vetter und Lars Ruppel. Wie es sich für eine Boygroup gehört, spielten sie sich mit ihren Piratentext und dem Dunklen Overlord in die Herzen der Mädchen. Doch nicht nur in deren.
Schade, dass dieser Abend bereits (!) um kurz nach 23 Uhr enden musste. Aber es soll eine Fortsetzung, ein Volume 2, im Oktober geben.
Eventuell bis dann.




Fotos: Glasiator
Trackbacks zu diesem Beitrag
womkes TrivialBLOG - 23. Apr, 13:31
Poetry All Stars Vol 1
Ein wirklich gelungender Abend gestern... [weiter]



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