Pack die Trillerpfeife ein…
Verfasst von mischa_verollet am 5. Mrz, 07:45
Ich stehe grad in meiner Küche und wickle sie liebevoll in Alu-Folie – meine Streik-Knifte. Denn für heute hat ver.di zu Warnstreiks aufgerufen und erstmals ist mein Arbeitgeber, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, betroffen. Um halb Zehn geht’s los, dann wird in Herford auf der Kiewiese in roter Streikweste samt Trillerpfeife gestreikt. Und ausgerechnet jetzt habe ich mein Megafon verliehen. Mist!
Ansonsten mit im Gepäck: Meine Streik-Knifte. Denn zwar gibt es eine zentrale Verpflegestelle. Aber ver.di befürchtet, dass es mit dem Angebot eines Frühstückssnacks knapp werden könnte und mahnt:
Sicherheitshalber bitte eigene Pausenbrote mitbringen.
Ich bin gewappnet! Warum gestreikt wird, kann übrigens hier nachgelesen werden, was man erreichen möchte hier. Dabei geht es nicht nur um (berechtigte) Gehaltserhöhungswünsche – im Unternehmen wären bei einer Ausweitung der Arbeitszeit rein mathematisch von heute auf morgen knapp 30 Arbeitsplätze über. In anderen Betrieben sähe es nicht besser aus. Wer heute also streikt, wird in meinen Augen seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst.
Nun ist es zwar so, dass ich meinen Arbeitgeber in diesem Sommer aufgrund eines Stellenwechsels verlasse, ich also von etwaigen Streikerfolgen nichts haben werde; für mich ist es aber Ehrensache, mich in den letzten Tagen mit meinen Kollegen zu solidarisieren. Zuguterletzt bin ich dann auch gespannt, wer alles pünktlich am Start sein wird. Denn da der ÖPNV ebenfalls streikt, kann es sein, dass der eine oder andere Streikwillige durch den Streik ausgebremst wird. Die Revolution frisst ihre Kinder…
Ansonsten mit im Gepäck: Meine Streik-Knifte. Denn zwar gibt es eine zentrale Verpflegestelle. Aber ver.di befürchtet, dass es mit dem Angebot eines Frühstückssnacks knapp werden könnte und mahnt:
Sicherheitshalber bitte eigene Pausenbrote mitbringen.
Ich bin gewappnet! Warum gestreikt wird, kann übrigens hier nachgelesen werden, was man erreichen möchte hier. Dabei geht es nicht nur um (berechtigte) Gehaltserhöhungswünsche – im Unternehmen wären bei einer Ausweitung der Arbeitszeit rein mathematisch von heute auf morgen knapp 30 Arbeitsplätze über. In anderen Betrieben sähe es nicht besser aus. Wer heute also streikt, wird in meinen Augen seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst.
Nun ist es zwar so, dass ich meinen Arbeitgeber in diesem Sommer aufgrund eines Stellenwechsels verlasse, ich also von etwaigen Streikerfolgen nichts haben werde; für mich ist es aber Ehrensache, mich in den letzten Tagen mit meinen Kollegen zu solidarisieren. Zuguterletzt bin ich dann auch gespannt, wer alles pünktlich am Start sein wird. Denn da der ÖPNV ebenfalls streikt, kann es sein, dass der eine oder andere Streikwillige durch den Streik ausgebremst wird. Die Revolution frisst ihre Kinder…
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