"Salami, Schinken und Champignons sorgen für kräftig-rustikales Aroma. Die dünne Schicht cremig gerührter Tomatensauce legt eine Spur lieblicher Süße darüber."
Ok, nehmen wir mal an, diese wundervollen Sätze seien abgeschrieben aus Oetkers Pressemappe.
Oetker macht eine Bio-Pizza (=gesund), und Oetkers Pizzatext beginnt mit Salami und Schinken (=fett). Wahrscheinlich muss das trotz der unfreiwilligen Komik so sein, damit der potenzielle Kunde „Bio“ mit „herzhaft“ assoziiert, nicht mit „Salat“. Sprachlich war die PR-Abteilung nicht in Topform. „...sorgen für...“ ist nicht die eleganteste Lösung, „...geben...“ klänge natürlicher, biomäßiger. Der zweite Satz holpert arg: Die Schicht legt eine Spur (häh?!), und die Soße entfaltet ihr Aroma über dem Schinken! Endlich eine Pizza mit der Soße über dem Schinken.
Als ich gestern morgen die erste Mantel- und Lokalseite der NW angeschaut habe, ist mir das nicht aufgefallen. Ich habe die Bilder wahrgenommen, anhand der Überschrift das neue Produkt verstanden und mangels Interesse weitergeblättert. Die Zeitung hat so viel zu bieten.
Danke, Mischa, für die Zitate! Der Pizzatext wäre mir entgangen. Und mir wäre entgangen, wie er weitergeht. Im übernächsten Satz kommt nämlich der Produktentwickler zu Wort, und dem fällt kein Geschmacksunterschied zwischen „Bio“ und „Ristorante“ auf. Warum soll ich die teure Biopizza kaufen, wenn es geschmacklich eh eine Soße ist (wenn auch eine cremig gerührte)?
Lieber Mischa, ich bin mir nicht sicher, ob Jan Miska glücklich war nach der Zeitungslektüre. Wenn ich mein Leseverhalten reflektiere, dann stelle ich fest, dass mich die Artikel zum Weiterblättern angeregt haben, nicht zum Lesen. Womöglich ärgert Miska sich jetzt, dass er es nicht geschafft hat, den Medien sein Superprodukt in authentischerem Rahmen zu präsentieren und stattdessen den Fotografen eine Blondine mit Pizza vors Firmenlogo gestellt hat. Besser wäre, einen Bielefelder Biobauern vorzuführen, der auf seinen Äckern kaum all die Bio-Wurst anbauen kann, die ihm Oetker jetzt dank der neuen Biopizza abkauft. Wenn ich Oetker wäre, sähe ich mich gerne pfiffiger dargestellt.
Gestern hat mir ein Leser erklärt, ich verstünde keine Ironie. Ein Leser, der sich mit der wundervollen Floskel „Wollte seinem Unmut Luft machen“ beschreiben ließe. „Schleichwerbung“ hatte er auf der ersten Seite gefunden, Skandal. Erst die ARD, jetzt die NW.
Nach einiger Zeit habe ich ihn gefragt, ob er Antworten akzeptiert. Dann habe ich ihm zu erklären versucht, dass dies ein Produkt mit einer Geschichte ist, journalistisch zu rechtfertigen (Oetker! Bio! Pizzaweltmeister! Marktführer in Italien!). Mein Argument, der Artikel sei zu schlecht versteckt für Schleichwerbung, zählte leider nicht. (Er fand das nicht lustig.) Dann habe ich eingeworfen, dass die Platzierung eine Selbstverständlichkeit ist, dass aber diese Form der Darstellung unter Redakteuren kontrovers diskutiert wird.
„Ach, bei Ihnen wird diskutiert. Nicht diktiert. Na, das ist ja schön“, triumphierte er. „Und?“, dachte ich und sagte, dass ich nicht verstehe, was er mir sagen will. Er erklärt mir, dass ich keine Ironie verstehe. Und legt auf.
Ein aufgeregter Mann mit einem Anliegen, das zu Aufregung nicht taugt. Oetker in der Bielefelder Lokalzeitung ist natürlich, kein Skandal. Kein Oetker in der Lokalzeitung, das wäre skandalös. Aber mit so einem Anruf war zu rechnen. Die Leute merken wahrscheinlich, dass im Fernseher auf allen Kanälen Reklame läuft, und jetzt entdecken sie sie auch in der Zeitung. Es gibt, vor allem im TV, jede Menge Beispiele für redaktionelle Einbrüche an der Lobbyfront. Und viele davon taugen allemal zur Aufregung, weil nach und nach journalistische Standards verwischen, die Worte wie „unabhängig“ und „überparteilich“ rechtfertigen.
Oetker kommt in einer Bielefelder Zeitung auf die erste Seite, wohin sonst. Dieser Mechanismus funktioniert, ohne dass Oetker Reklamewünsche äußert, die NW-Redaktion zur Kreuzfahrt einlädt oder zur Lustreise nach Brasilien, weil es in Bielefeld außer Middendorp kein größeres Thema gibt als Oetker. Vielleicht zählt in der Pizzaabteilung gerade ein Mitarbeiter, wieviele Schlagwörter aus Oetkers Handzettel für die Berichterstatter in der Zeitung stehen und berechnet anhand der Schlagwortquote die Werbewirksamkeit oder so. „Salami“ und „Schinken“ gibt bestimmt Extrapunkte. Vielleicht grübelt aber auch Jan Miska, was er tun kann, damit er beim nächsten Mal glaubwürdiger rüberkommt.
@Stefanie, @spam: Der Presserat sieht keinen Anlass einzugreifen. Die Bielefelder Lokalzeitung berichtet über das neue Produkt der Bielefelder Weltfirma, das geht. Die Platzierung (zwei Mal erste Seite) ist aus meiner Sicht nicht diskutabel. Der Pizza-Weltmeister aus Bielefeld mischt jetzt mit Biopizza den Markt auf, das ist eine Seite-1-Geschichte. Die Form (@Dominik Schwarz: D'accord, weitgehend) ist vielleicht nicht die kreativste, vielleicht strotzt das Gesamtwerk auch nicht vor journalistischer Substanz und texthandwerklicher Finesse.
Dennoch: Ich habe dank meiner Zeitung das eine oder andere über Oetkerpizza gelernt. Und mich amüsiert obendrein, was will ich mehr.
Noch einmal, weil es so schön ist:
"Salami, Schinken und Champignons sorgen für kräftig-rustikales Aroma. Die dünne Schicht cremig gerührter Tomatensauce legt eine Spur lieblicher Süße darüber."
Ich mag Pizza. Bevorzugt Schinken-Ei. Bio wäre okay.
Greifkunde (Gast) - 12. Apr, 19:09
Die Schönheit der neuen Pizza
käme viel besser rüber, wenn sie dem Leser/Konsumenten nicht in der Verkaufsverpackung hingehalten worden wäre ("sieh her, danach musst du im Supermarkt schauen!").
Darüber hinaus gebe ich 'cos' recht: Das Oetker-Marketing hat einfach versäumt, dem Produkt eine gute Geschichte mitzugeben.
Das Fehlen dieser berichtenswerten Story hat aber die NW nicht abgehalten, der Produktpräsentation eine Aufmacherplatzierung zu geben.
ich hege bei deinem Posting einen Euphemismus-Verdacht ;)
Wie du anhand deines Lesers siehst, waren wir nicht die Einzigen, denen es sauer aufgestoßen hat. Und ich bin sehr froh darüber, dass die Sensibilisierung doch noch nicht so fortgeschritten ist, trotz Werbeüberlastung im Fernsehen - und die Privaten wollt ihr doch nicht als Maßstab nehmen, oder?
Meine Freundin meinte gestern, dass es ihr ohne den Artikel gar nicht aufgefallen wäre. Im Nachhinein würde es ihr aber auch als störend auffallen. Und vielleicht ist das das Problem: Ich komme aus der Werbung und kenne die Mechanismen. Ottonormalverbraucher aber, dem seit Jahren auf allen Kanälen Werbung für Content verkauft wird, fehlt diese fachliche Qualifizierung, hat aber, wie dein Leser beweist, doch noch die eine oder andere Spürnase dafür, wenn etwas "falsch" ist. Zum Glück!
Ich weiß auch nicht, ob Herr Miska wirklich glücklich ist. Aber: Er hat seinen Job gemacht. Sein Produkt und Unternehmen prominent in der größten regionalen Tageszeitung untergebracht. Die Qualität des Artikels - nennen wir sie hier polemisch "Werbeaussage" - ist dabei zweitrangig. Denn allein schon aufgrund der Größe des Logos und der Größe der dargestellten Produktverpackung ist die Werbepenetranz mehr als zufriedenstellend.
Und noch mal zum Euphemismus-Verdacht: Zu versteckt für Schleichwerbung? Conrad, dann verrate mir bitte - auf Bielefeld bezogen - wo man eine bessere Artikelplatzierung als auf der Titelseite des Mantels UND der Titelseite des Lokalteils bekommen kann???
Ich bleibe auch weiterhin dabei. Absicht oder nicht ist der Artikel Schleichwerbung. Denn, seien wir ehrlich, sooo das dicke und sensationelle Ding ist Bio auch nicht mehr. Und noch mal, es geht nicht darum, dass ich nicht Oetker in der Zeitung sehen will. Ich will bloß keine explizite Produktbewerbung, zumindest nicht in der Größe und Prominenz!
Aber vielleicht können wir uns darauf einigen: Stellt Oetker irgendwann Pizza aus der Tube her, dann werde ich der erste sein, der schreit: "Wo bleibt der Artikel?" Denn das, das wäre eine Sensation. Wenn auch eine Geschmacklose :)
Lampe (Gast) - 16. Apr, 10:21
Um mal in die Bresche für COS zu springen und dich zu korregieren Mischa...
Er miente - glaube ich - NICHT VERSTECKT GENUG für Schleichwerbung. Schleichwerbung zeichnet sich dadurch aus... naja... das man nebenbei einen Produktnamen aufschnappt etc. Mit Schleichen hat der Artikel wahrlich nichts gemein! Ist ehr von der Marke "Auf die Fresse".
Ihr seid nicht allein!
http://bielefeld-blog.de/11.04.2007/unabhaengig-ueberparteilich/
Bioschinken
Ok, nehmen wir mal an, diese wundervollen Sätze seien abgeschrieben aus Oetkers Pressemappe.
Oetker macht eine Bio-Pizza (=gesund), und Oetkers Pizzatext beginnt mit Salami und Schinken (=fett). Wahrscheinlich muss das trotz der unfreiwilligen Komik so sein, damit der potenzielle Kunde „Bio“ mit „herzhaft“ assoziiert, nicht mit „Salat“. Sprachlich war die PR-Abteilung nicht in Topform. „...sorgen für...“ ist nicht die eleganteste Lösung, „...geben...“ klänge natürlicher, biomäßiger. Der zweite Satz holpert arg: Die Schicht legt eine Spur (häh?!), und die Soße entfaltet ihr Aroma über dem Schinken! Endlich eine Pizza mit der Soße über dem Schinken.
Als ich gestern morgen die erste Mantel- und Lokalseite der NW angeschaut habe, ist mir das nicht aufgefallen. Ich habe die Bilder wahrgenommen, anhand der Überschrift das neue Produkt verstanden und mangels Interesse weitergeblättert. Die Zeitung hat so viel zu bieten.
Danke, Mischa, für die Zitate! Der Pizzatext wäre mir entgangen. Und mir wäre entgangen, wie er weitergeht. Im übernächsten Satz kommt nämlich der Produktentwickler zu Wort, und dem fällt kein Geschmacksunterschied zwischen „Bio“ und „Ristorante“ auf. Warum soll ich die teure Biopizza kaufen, wenn es geschmacklich eh eine Soße ist (wenn auch eine cremig gerührte)?
Lieber Mischa, ich bin mir nicht sicher, ob Jan Miska glücklich war nach der Zeitungslektüre. Wenn ich mein Leseverhalten reflektiere, dann stelle ich fest, dass mich die Artikel zum Weiterblättern angeregt haben, nicht zum Lesen. Womöglich ärgert Miska sich jetzt, dass er es nicht geschafft hat, den Medien sein Superprodukt in authentischerem Rahmen zu präsentieren und stattdessen den Fotografen eine Blondine mit Pizza vors Firmenlogo gestellt hat. Besser wäre, einen Bielefelder Biobauern vorzuführen, der auf seinen Äckern kaum all die Bio-Wurst anbauen kann, die ihm Oetker jetzt dank der neuen Biopizza abkauft. Wenn ich Oetker wäre, sähe ich mich gerne pfiffiger dargestellt.
Gestern hat mir ein Leser erklärt, ich verstünde keine Ironie. Ein Leser, der sich mit der wundervollen Floskel „Wollte seinem Unmut Luft machen“ beschreiben ließe. „Schleichwerbung“ hatte er auf der ersten Seite gefunden, Skandal. Erst die ARD, jetzt die NW.
Nach einiger Zeit habe ich ihn gefragt, ob er Antworten akzeptiert. Dann habe ich ihm zu erklären versucht, dass dies ein Produkt mit einer Geschichte ist, journalistisch zu rechtfertigen (Oetker! Bio! Pizzaweltmeister! Marktführer in Italien!). Mein Argument, der Artikel sei zu schlecht versteckt für Schleichwerbung, zählte leider nicht. (Er fand das nicht lustig.) Dann habe ich eingeworfen, dass die Platzierung eine Selbstverständlichkeit ist, dass aber diese Form der Darstellung unter Redakteuren kontrovers diskutiert wird.
„Ach, bei Ihnen wird diskutiert. Nicht diktiert. Na, das ist ja schön“, triumphierte er. „Und?“, dachte ich und sagte, dass ich nicht verstehe, was er mir sagen will. Er erklärt mir, dass ich keine Ironie verstehe. Und legt auf.
Ein aufgeregter Mann mit einem Anliegen, das zu Aufregung nicht taugt. Oetker in der Bielefelder Lokalzeitung ist natürlich, kein Skandal. Kein Oetker in der Lokalzeitung, das wäre skandalös. Aber mit so einem Anruf war zu rechnen. Die Leute merken wahrscheinlich, dass im Fernseher auf allen Kanälen Reklame läuft, und jetzt entdecken sie sie auch in der Zeitung. Es gibt, vor allem im TV, jede Menge Beispiele für redaktionelle Einbrüche an der Lobbyfront. Und viele davon taugen allemal zur Aufregung, weil nach und nach journalistische Standards verwischen, die Worte wie „unabhängig“ und „überparteilich“ rechtfertigen.
Oetker kommt in einer Bielefelder Zeitung auf die erste Seite, wohin sonst. Dieser Mechanismus funktioniert, ohne dass Oetker Reklamewünsche äußert, die NW-Redaktion zur Kreuzfahrt einlädt oder zur Lustreise nach Brasilien, weil es in Bielefeld außer Middendorp kein größeres Thema gibt als Oetker. Vielleicht zählt in der Pizzaabteilung gerade ein Mitarbeiter, wieviele Schlagwörter aus Oetkers Handzettel für die Berichterstatter in der Zeitung stehen und berechnet anhand der Schlagwortquote die Werbewirksamkeit oder so. „Salami“ und „Schinken“ gibt bestimmt Extrapunkte. Vielleicht grübelt aber auch Jan Miska, was er tun kann, damit er beim nächsten Mal glaubwürdiger rüberkommt.
@Stefanie, @spam: Der Presserat sieht keinen Anlass einzugreifen. Die Bielefelder Lokalzeitung berichtet über das neue Produkt der Bielefelder Weltfirma, das geht. Die Platzierung (zwei Mal erste Seite) ist aus meiner Sicht nicht diskutabel. Der Pizza-Weltmeister aus Bielefeld mischt jetzt mit Biopizza den Markt auf, das ist eine Seite-1-Geschichte. Die Form (@Dominik Schwarz: D'accord, weitgehend) ist vielleicht nicht die kreativste, vielleicht strotzt das Gesamtwerk auch nicht vor journalistischer Substanz und texthandwerklicher Finesse.
Dennoch: Ich habe dank meiner Zeitung das eine oder andere über Oetkerpizza gelernt. Und mich amüsiert obendrein, was will ich mehr.
Noch einmal, weil es so schön ist:
"Salami, Schinken und Champignons sorgen für kräftig-rustikales Aroma. Die dünne Schicht cremig gerührter Tomatensauce legt eine Spur lieblicher Süße darüber."
Ich mag Pizza. Bevorzugt Schinken-Ei. Bio wäre okay.
Die Schönheit der neuen Pizza
Darüber hinaus gebe ich 'cos' recht: Das Oetker-Marketing hat einfach versäumt, dem Produkt eine gute Geschichte mitzugeben.
Das Fehlen dieser berichtenswerten Story hat aber die NW nicht abgehalten, der Produktpräsentation eine Aufmacherplatzierung zu geben.
Lieber Conrad
Wie du anhand deines Lesers siehst, waren wir nicht die Einzigen, denen es sauer aufgestoßen hat. Und ich bin sehr froh darüber, dass die Sensibilisierung doch noch nicht so fortgeschritten ist, trotz Werbeüberlastung im Fernsehen - und die Privaten wollt ihr doch nicht als Maßstab nehmen, oder?
Meine Freundin meinte gestern, dass es ihr ohne den Artikel gar nicht aufgefallen wäre. Im Nachhinein würde es ihr aber auch als störend auffallen. Und vielleicht ist das das Problem: Ich komme aus der Werbung und kenne die Mechanismen. Ottonormalverbraucher aber, dem seit Jahren auf allen Kanälen Werbung für Content verkauft wird, fehlt diese fachliche Qualifizierung, hat aber, wie dein Leser beweist, doch noch die eine oder andere Spürnase dafür, wenn etwas "falsch" ist. Zum Glück!
Ich weiß auch nicht, ob Herr Miska wirklich glücklich ist. Aber: Er hat seinen Job gemacht. Sein Produkt und Unternehmen prominent in der größten regionalen Tageszeitung untergebracht. Die Qualität des Artikels - nennen wir sie hier polemisch "Werbeaussage" - ist dabei zweitrangig. Denn allein schon aufgrund der Größe des Logos und der Größe der dargestellten Produktverpackung ist die Werbepenetranz mehr als zufriedenstellend.
Und noch mal zum Euphemismus-Verdacht: Zu versteckt für Schleichwerbung? Conrad, dann verrate mir bitte - auf Bielefeld bezogen - wo man eine bessere Artikelplatzierung als auf der Titelseite des Mantels UND der Titelseite des Lokalteils bekommen kann???
Ich bleibe auch weiterhin dabei. Absicht oder nicht ist der Artikel Schleichwerbung. Denn, seien wir ehrlich, sooo das dicke und sensationelle Ding ist Bio auch nicht mehr. Und noch mal, es geht nicht darum, dass ich nicht Oetker in der Zeitung sehen will. Ich will bloß keine explizite Produktbewerbung, zumindest nicht in der Größe und Prominenz!
Aber vielleicht können wir uns darauf einigen: Stellt Oetker irgendwann Pizza aus der Tube her, dann werde ich der erste sein, der schreit: "Wo bleibt der Artikel?" Denn das, das wäre eine Sensation. Wenn auch eine Geschmacklose :)
Er miente - glaube ich - NICHT VERSTECKT GENUG für Schleichwerbung. Schleichwerbung zeichnet sich dadurch aus... naja... das man nebenbei einen Produktnamen aufschnappt etc. Mit Schleichen hat der Artikel wahrlich nichts gemein! Ist ehr von der Marke "Auf die Fresse".