Ohne Bielefeld würdet ihr nichts hören!
Verfasst von mischa_verollet am 1. Apr, 08:00
Ja! Denn: Ein Bielefelder erfand den Tonfilm. Kein Aprilscherz. Vor fünfzig Jahren starb er heute in Berlin, verarmt und an Darmkrebs. Wir gedenken feierlich Joseph Masolle.

Links: Joseph Massolle (Foto: filmvorfuehrer.de)
Am 24. März 1889 wurde er an der Herforder Straße 99 geboren. Über seinen weiteren Verlauf schreibt Wikipedia:
Der gelernte Werkzeugmacher Massolle bildete sich als Autodidakt zum Ingenieur. Von 1907 bis 1918 diente er in der Kaiserlichen Marine, unter anderem als Funktelegraph. Danach kam er nach Berlin. Hier wurde er 1921/22 ein Mitbegründer des Tonfilms. Am 17. September 1922 zeigten die Erfinder Dr. Jo Engl, Hans Vogt und Joseph Massolle in den Alhambra-Lichtspielen am Kurfürstendamm ihre ersten Vorführungen nach dem Lichttonverfahren. Massolle ging später zur Ufa-Filmgesellschaft und wurde verantwortlicher Leiter für die Tontechnik. Dieses Amt bekleidete er bis 1945.
Im Anschluss, so verrät uns die NW wurde er technischer Direktor bei der TOBIS, bevor er dann heute vor 50 jahren starb - einer Filmgesellschaft, die uns noch bis heute desöfteren im Vorspann über die Leinwand flimmert.
Wem der Name bekannt vorkommt: Eine Gedenktafel am Gebäude der Neuen Westfälischen sowie die Joseph-Massolle-Straße im Neuen Bahnhofsviertel erinnern an ihn. Mit Recht. Die Welt dankt Bielefeld.
Zur Geschichte des Tonfilms

Links: Joseph Massolle (Foto: filmvorfuehrer.de)
Am 24. März 1889 wurde er an der Herforder Straße 99 geboren. Über seinen weiteren Verlauf schreibt Wikipedia:
Der gelernte Werkzeugmacher Massolle bildete sich als Autodidakt zum Ingenieur. Von 1907 bis 1918 diente er in der Kaiserlichen Marine, unter anderem als Funktelegraph. Danach kam er nach Berlin. Hier wurde er 1921/22 ein Mitbegründer des Tonfilms. Am 17. September 1922 zeigten die Erfinder Dr. Jo Engl, Hans Vogt und Joseph Massolle in den Alhambra-Lichtspielen am Kurfürstendamm ihre ersten Vorführungen nach dem Lichttonverfahren. Massolle ging später zur Ufa-Filmgesellschaft und wurde verantwortlicher Leiter für die Tontechnik. Dieses Amt bekleidete er bis 1945.
Im Anschluss, so verrät uns die NW wurde er technischer Direktor bei der TOBIS, bevor er dann heute vor 50 jahren starb - einer Filmgesellschaft, die uns noch bis heute desöfteren im Vorspann über die Leinwand flimmert.
Wem der Name bekannt vorkommt: Eine Gedenktafel am Gebäude der Neuen Westfälischen sowie die Joseph-Massolle-Straße im Neuen Bahnhofsviertel erinnern an ihn. Mit Recht. Die Welt dankt Bielefeld.
Zur Geschichte des Tonfilms
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Bateman (anonym) - 3. Apr, 16:42
Nicht zu vergessen Friedrich Wilhelm Murnau als Stummfilmgröße!!!!!!!!!!!!!


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