Tag 1: Sometimes happy, sometimes sad
Verfasst von mischa_verollet am 9. Nov, 11:44
Es ist groß, alles sehr groß. München selber natürlich, aber auch die Deutschen Meisterschaften. Für mich als Neuling mehr als überwältigend. Und wie im echten Leben (was Quatsch ist, denn diese vier Tage sind für uns das echte Leben!) liegen Freud und Leid dicht beieinander. Grund genug, mit Markus beim Katerfrühstück heute morgen den Tag 1 Revue passieren zu lassen.
Mischa: Tja, das war der erste Tag.
Markus: Da kann ich mich nur anschließen: Tja! Aber vor meinem Ausscheiden beim Einzel II im Substanz stand ja noch unsere Moderation des Rookie-Slams ...
Mischa: Absolut. Und welch eine Ehre, wenn man bedenkt, dass einige der "Großen" der Szene keine Moderationsaufgaben bekommen haben. Und offenbar waren wir nicht so schlecht, denn wir dürfen vielleicht eins der Halbfinals moderieren.
Markus: Ja. Wundervoll. Das tröstet.

Mischa: Aber es war schon hart. Das Ausscheiden tat ja nur beim Zugucken schon weh. Dennoch schön: Wir Bielefelder können was die Qualität angeht mittlerweile zu Deutschlands Spitze aufschließen.
Markus: Sogar mitmischen! Im wörtlichen Sinne. Auch wenn die Jury-Bewertung das ganze auf seltsame Weise verwischt. Nein, verstecken werde ich mich nach meinem Auftritt nicht. Gegen so Große so knapp zu verlieren, kommt einem Ritterschlag gleich. Ich denke bei dem Bild: Dem Goehre wird seine Schulter heute morgen besonders schmerzen, nicht wahr?
Mischa: Oh ja. So viel Anerkennung an einem Abend draufgekloppt zu bekommen muss weh tun. Aber er wird es, ähem, verschmerzen. Unser erster Halbfinalist aus OWL. Sehr schön! Und einer der ersten Poeten der DM, der zehn von zehn Punkten bekommen hat. Und das sogar zwei Mal. Kurz vorher sind unsere Schützlinge des Paderborn-Teams ja angetreten...

Markus: Unter fragwürdigen Umständen! Bei der Auslosung der Vorrunde passte dem Moderator Lasse Samström offenbar die Startposition der Vorjahressiegerinnen „The boyz with da girlz in the back“ nicht. So nahm er, nachdem sie an Stelle 6(?) gelost worden waren, ihr Schild noch einmal von der Wand und legte es zurück in die Slam-Box. Skandalös!!!
Mischa: Stimmt! Aber wir wollen nicht typisch ostwestfälisch auf solchen Sachen herumreiten. Denn eigentlich überwiegen die positiven Sachen. Zum Beispiel die perfekte Organisation des Ganzen hier!
Markus: Ja. Toll! Dies ist ja der mittlerweile dritte National, den ich erlebe. Und so durchdacht ist noch keiner abgegangen. Für alles gibt es Laufzettel, über jeden Teilnehmer liegen detaillierte Infos vor. Ständig steht jemand parat, Fragen zu beantworten. Und die Tüte mit unseren Unterlagen ist bis zum Rand gefüllt mit wunderbaren Devotionalien.

Mischa: Jau. Unsere VIP-Badges! Man fühlt sich richtig toll damit. Sarah konnte mich grad daran hindern, meins zum Frühstück heute morgen wieder umzuhängen. Tja, Tag 1. Heute abend bin ich in der Vorrunde dran.
Markus: Vorher aber noch der Marc-Oliver Schuster in einem der vielen Themenslams, die außerhalb des eigentlichen Wettbewerbs stattfinden. Natürlich beim „Storyteller-Slam“ und selbstverständlich mit „Katze“. Ach ja: Marc. Wie hat denn unser Deutsch/Afghanisches-Dream-Team trotz des Auslosungs-Skandals abgeschnitten?
Mischa: Leider raus. Trotz guter Leistung, und deshalb mit erhobenen Köpfen. Sind stolz auf sie! Übrigens: Ich bin heute Abend Bout-Manager (Kampfrichter) in der zweiten Vorrunde. Find ich super. Aber ich bin auch ein wenig nervös ob der Aufgabe. Wo ich doch ein absoluter Zahlenlegastheniker bin.

Markus: Aber du machst das schon. So wie wir hier alles machen. Oder wie sagte Frankie schon: If you can make it there, you can make it anywhere.
Mischa: Absolut. Drück mir die Daumen für meinen Vorrundenauftritt.
Markus: Okay. Dann wollen wir für heute mal schließen. Ohne Daumen tippt sich's nicht. Ihr lieben. Bis morgen! Dann wissen wir, ob Mischas „Rostpilz“ tatsächlich ansteckend ist. Los, du alter Engländer!
Mehr im slam2006-Blog der Organisatoren!
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Mischa: Tja, das war der erste Tag.
Markus: Da kann ich mich nur anschließen: Tja! Aber vor meinem Ausscheiden beim Einzel II im Substanz stand ja noch unsere Moderation des Rookie-Slams ...
Mischa: Absolut. Und welch eine Ehre, wenn man bedenkt, dass einige der "Großen" der Szene keine Moderationsaufgaben bekommen haben. Und offenbar waren wir nicht so schlecht, denn wir dürfen vielleicht eins der Halbfinals moderieren.
Markus: Ja. Wundervoll. Das tröstet.

Mischa: Aber es war schon hart. Das Ausscheiden tat ja nur beim Zugucken schon weh. Dennoch schön: Wir Bielefelder können was die Qualität angeht mittlerweile zu Deutschlands Spitze aufschließen.
Markus: Sogar mitmischen! Im wörtlichen Sinne. Auch wenn die Jury-Bewertung das ganze auf seltsame Weise verwischt. Nein, verstecken werde ich mich nach meinem Auftritt nicht. Gegen so Große so knapp zu verlieren, kommt einem Ritterschlag gleich. Ich denke bei dem Bild: Dem Goehre wird seine Schulter heute morgen besonders schmerzen, nicht wahr?
Mischa: Oh ja. So viel Anerkennung an einem Abend draufgekloppt zu bekommen muss weh tun. Aber er wird es, ähem, verschmerzen. Unser erster Halbfinalist aus OWL. Sehr schön! Und einer der ersten Poeten der DM, der zehn von zehn Punkten bekommen hat. Und das sogar zwei Mal. Kurz vorher sind unsere Schützlinge des Paderborn-Teams ja angetreten...

Markus: Unter fragwürdigen Umständen! Bei der Auslosung der Vorrunde passte dem Moderator Lasse Samström offenbar die Startposition der Vorjahressiegerinnen „The boyz with da girlz in the back“ nicht. So nahm er, nachdem sie an Stelle 6(?) gelost worden waren, ihr Schild noch einmal von der Wand und legte es zurück in die Slam-Box. Skandalös!!!
Mischa: Stimmt! Aber wir wollen nicht typisch ostwestfälisch auf solchen Sachen herumreiten. Denn eigentlich überwiegen die positiven Sachen. Zum Beispiel die perfekte Organisation des Ganzen hier!
Markus: Ja. Toll! Dies ist ja der mittlerweile dritte National, den ich erlebe. Und so durchdacht ist noch keiner abgegangen. Für alles gibt es Laufzettel, über jeden Teilnehmer liegen detaillierte Infos vor. Ständig steht jemand parat, Fragen zu beantworten. Und die Tüte mit unseren Unterlagen ist bis zum Rand gefüllt mit wunderbaren Devotionalien.

Mischa: Jau. Unsere VIP-Badges! Man fühlt sich richtig toll damit. Sarah konnte mich grad daran hindern, meins zum Frühstück heute morgen wieder umzuhängen. Tja, Tag 1. Heute abend bin ich in der Vorrunde dran.
Markus: Vorher aber noch der Marc-Oliver Schuster in einem der vielen Themenslams, die außerhalb des eigentlichen Wettbewerbs stattfinden. Natürlich beim „Storyteller-Slam“ und selbstverständlich mit „Katze“. Ach ja: Marc. Wie hat denn unser Deutsch/Afghanisches-Dream-Team trotz des Auslosungs-Skandals abgeschnitten?
Mischa: Leider raus. Trotz guter Leistung, und deshalb mit erhobenen Köpfen. Sind stolz auf sie! Übrigens: Ich bin heute Abend Bout-Manager (Kampfrichter) in der zweiten Vorrunde. Find ich super. Aber ich bin auch ein wenig nervös ob der Aufgabe. Wo ich doch ein absoluter Zahlenlegastheniker bin.

Markus: Aber du machst das schon. So wie wir hier alles machen. Oder wie sagte Frankie schon: If you can make it there, you can make it anywhere.
Mischa: Absolut. Drück mir die Daumen für meinen Vorrundenauftritt.
Markus: Okay. Dann wollen wir für heute mal schließen. Ohne Daumen tippt sich's nicht. Ihr lieben. Bis morgen! Dann wissen wir, ob Mischas „Rostpilz“ tatsächlich ansteckend ist. Los, du alter Engländer!
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