Der Tante-Emma-Gitarrenladen ist tot
Verfasst von mischa_verollet am 17. Okt, 19:31
Eine Legende geht von uns: Musik-Brechmann am Adenauerplatz, unweit der Sparrenblog, äh, -burg schließt seine Pforten. Für immer. Und eBay hat Schuld. Sagt er.

eBay killed the Tante-Emma-Gitarrenladen (Foto: Photocase.com)
Ich weiß nicht, ob’s nur mir so geht. Aber ich musste doch die eine oder andere Träne aus dem Augenwinkel reiben, als ich diese Meldung in der heutigen NW las. Immerhin habe ich einige Stunden meines Lebens vor den Schaufenstern dieses kleinen Musikladens verbracht, wenn ich nach dem Gitarrenunterricht (klassisch, nicht E, ich Lusche) am Adenauerplatz auf die Linie 1 Richtung Schildesche wartete. Mit großen Augen und weitaufgerissenem Mund schaute ich bewundernd zu den Gibsons, Epiphones und Ibanez hoch, die Herr Brechmann zu bieten hatte. Es waren immer kurzweilige Momente, soviel weiß ich noch. Aber das ist jetzt vorbei.
Ebay war’s. Die NW zitiert Rigobert Brechmann (welch geiler Vorname) mit den Worten, dass eBay sein Geschäft kaputt gemacht habe. Die Leute seien nur noch zwecks Beratung gekommen, um dann bei eBay Maestro Brechmanns Rat in die Tat umzusetzen. Traurig. Aber der Lauf der Dinge, leider.

Haltet eure Omas fest: Rigobert Brechmann rockt demnächst die Geriatrie (Foto: Photocase.com)
Während andere Kleinsthändler mit einem eigenen eBay-Angebot auf die elektronische Konkurrenz reagieren, hat Brechmann die Schnauze voll. Der Musik bleibt der Gute aber verbunden. Der durchschnittliche Blogleser wird allerdings noch ein paar Jährchen warten müssen, um in den Genuss eines Rigobertschen Auftritts zu kommen: „Ich werde in Altenheimen und anderen Einrichtungen Akkordeon oder Keyboard spielen“, sagt er in der NW. Wohl dem, der in jungen Jahren fürs Alter vorgesorgt hat, um später nicht bei seinen undankbaren Kindern im muffigen Keller zu landen. Alle anderen werden wohl oder übel auf Rigobert Brechmann verzichten müssen. Für immer.

eBay killed the Tante-Emma-Gitarrenladen (Foto: Photocase.com)
Ich weiß nicht, ob’s nur mir so geht. Aber ich musste doch die eine oder andere Träne aus dem Augenwinkel reiben, als ich diese Meldung in der heutigen NW las. Immerhin habe ich einige Stunden meines Lebens vor den Schaufenstern dieses kleinen Musikladens verbracht, wenn ich nach dem Gitarrenunterricht (klassisch, nicht E, ich Lusche) am Adenauerplatz auf die Linie 1 Richtung Schildesche wartete. Mit großen Augen und weitaufgerissenem Mund schaute ich bewundernd zu den Gibsons, Epiphones und Ibanez hoch, die Herr Brechmann zu bieten hatte. Es waren immer kurzweilige Momente, soviel weiß ich noch. Aber das ist jetzt vorbei.
Ebay war’s. Die NW zitiert Rigobert Brechmann (welch geiler Vorname) mit den Worten, dass eBay sein Geschäft kaputt gemacht habe. Die Leute seien nur noch zwecks Beratung gekommen, um dann bei eBay Maestro Brechmanns Rat in die Tat umzusetzen. Traurig. Aber der Lauf der Dinge, leider.

Haltet eure Omas fest: Rigobert Brechmann rockt demnächst die Geriatrie (Foto: Photocase.com)
Während andere Kleinsthändler mit einem eigenen eBay-Angebot auf die elektronische Konkurrenz reagieren, hat Brechmann die Schnauze voll. Der Musik bleibt der Gute aber verbunden. Der durchschnittliche Blogleser wird allerdings noch ein paar Jährchen warten müssen, um in den Genuss eines Rigobertschen Auftritts zu kommen: „Ich werde in Altenheimen und anderen Einrichtungen Akkordeon oder Keyboard spielen“, sagt er in der NW. Wohl dem, der in jungen Jahren fürs Alter vorgesorgt hat, um später nicht bei seinen undankbaren Kindern im muffigen Keller zu landen. Alle anderen werden wohl oder übel auf Rigobert Brechmann verzichten müssen. Für immer.
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